BSV Rehden und Hannover 96 II trennen sich 1:1 / Führung durch Heyken

Intensiver Schlagabtausch

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Starker Auftritt von Rehdens Stefan Heyken – hier rechts gegen Hannovers Torwart Konstantin Fuhry. Der Innenverteidiger köpfte in der 25. Minute die 1:0-Führung.

Rehden - Von Arne Flügge. So recht wussten am Ende gestern zunächst alle Beteiligten nicht, ob sie sich nun ärgern oder zufrieden sein sollten.

In einem hochintensiven, temporeichen Spiel mit vielen Zweikämpfen und Torraumszenen auf beiden Seiten trennten sich Fußball-Regionalligist BSV Rehden und Hannover 96 II mit 1:1 (1:1). Für beide Mannschaften wäre schlussendlich mehr drin gewesen – und so einigten sich BSV-Coach Björn Wnuck und sein Gegenüber Sören Osterland auf der abschließenden Pressekonferenz dann doch darauf, dass es „ein gerechtes Remis“ war.

Beide Teams hatten von Beginn an das Visier hochgeklappt und agierten offensiv. Wobei der BSV Rehden kompakt aus dem Mittelfeld heraus Pressing spielte, gut gegen den Ball arbeitete und nur in der Zone zur Balleroberung ging. „Das hat sehr gut geklappt“, freute sich Wnuck über die taktische Disziplin seiner Mannschaft, die sich in der 25. Minute dann auch mit dem 1:0 belohnte: Einen Freistoß von der halbrechten Seite schaufelte Christian Hegerfeld mit links Richtung Elfmeterpunkt, Stefan Heyken war zur Stelle und köpfte die Kugel unhaltbar in die Maschen. „Der Ball kam gut, da habe ich Kifu (Kiala Kifuta/d. Red.) noch zugerufen, er soll den Kopf einziehen“, schmunzelte Heyken später.

Auch in der Folgezeit tat sich Hannover schwer, weil die Hausherren weiter kompakt standen, die Innenverteidiger Heyken und Michael Wessel zudem sehr viel abräumten. „Wir haben nach ordentlichem Beginn den Faden verloren und das Kunststück geschafft, zum fünften Mal in Folge in Rückstand zu geraten“, knurrte 96-Coach Osterland.

In der 35. Minute allerdings verlor Rehden einmal die Ordnung – und das wurde gleich böse bestraft. Die BSV-Kicker hielten sich einen Moment nicht an das von Wnuck ausgegebene Konzept, verteidigten zu hoch, verloren den Ball und wurden förmlich überrannt. Nutznießer am Ende einer schnellen Passkombination war Manuel Schmiedebach, der zum 1:1 vollstreckte. „Das ärgert mich, da haben wir nach vorn hin wilde Sau gespielt“, schimpfte Wnuck. „Ein dämlicher Treffer“, meinte auch Heyken, und Viktor Pekrul, der für den an der Wade verletzten Kevin Artmann die Binde trug, fügte hinzu: „Wir sind viel zu früh draufgegangen, entgegen der Anordnung des Trainers.“

Nach dem Wechsel lieferten sich dann beide Mannschaften bei weiterhin hohem Tempo einen intensiven Schlagabtausch, versuchten aber dabei, Situationen auch spielerisch zu lösen und nicht nur lange Bälle zu schlagen. Und deswegen, meinte Osterland, „hat es auch richtig Spaß gemacht, gegen so einen Gegner zu spielen“, obwohl keinem Team mehr der Siegtreffer gelang.

Wnuck sah im Auftreten seiner Mannschaft einen weiteren Entwicklungsschritt. „Wir stehen kompakter und sind immer mehr dabei, Dinge spielerisch zu lösen. So kommen wir Stück für Stück weiter voran, obwohl natürlich mehr drin gewesen wäre.“

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