Hohnstedts Einsatz wackelt

Hoffen auf den Abwehrstabilisator

Michael Hohnstedt wurde zuletzt schmerzlich vermisst. Ob Rehdens Kapitän morgen mitspielt, wird kurzfristig entschieden. - Foto: wie

Rehden - Die Spieler des BSV Rehden hatten Glück. Da es keine Bewegtbilder von der Niederlage beim VfL Oldenburg gab, kamen sie um eine Videoanalyse herum. Doch das 2:6 hat sich auch so festgesetzt. „Das war mit das schmerzhafteste Erlebnis, seitdem ich Trainer bin“, sagt BSV-Coach Benedetto Muzzicato. Vor allem die ersten vier Gegentore seien „richtig übel“ gewesen. Wenn die Schwarz-Weißen gegen Holstein Kiel II (morgen/15.00 Uhr) zurück in die Erfolgsspur kommen wollen, müssen sie diese „individuellen Blackouts“ vermeiden.

Vom Papier her erwartet den Gastgeber ein Spitzenteam. Mit 25 Punkten liegt die Mannschaft von Trainer Ole Werner auf Rang vier – a la bonne heure für einen Aufsteiger. Die „Jungstörche“ sind für Muzzicato eine „typisches U-Mannschaft“. Heißt: Fast alle Spieler wurden im vereinseigenen Nachwuchsleistungszentrum ausgebildet. Jeder hat verinnerlicht, wie gespielt werden soll.

Und zuletzt zeigten sich die Talente ziemlich abgezockt. Beim jüngsten 2:0-Erfolg gegen den 1. FC Germania Egestorf-Langreder glänzten die Kieler mit Effizienz. Der 20-jährige Julius Alt erzielte beide Treffer. Und er ist nicht der Einzige, den die Rehdener nicht aus den Augen verlieren dürfen. Angreifer Laurynas Kulikas hat bereits sechs Tore auf seinem Konto, Routinier Tim Siedschlag (aus Kiels Zweitliga-Kader als Leitwolf gekommen) und der erst 18-jährige Stürmer Noah Awuku knipsten je dreimal. Es dürfte also einiges an Arbeit auf die Gastgeber zukommen. Umso wichtiger wäre es, wenn beim BSV Kapitän Michael Hohnstedt mitwirken könnte. Der 30-Jährige hatte sich vor eineinhalb Wochen in Egestorf eine Platzwunde unter dem linken Auge zugezogen, in Oldenburg fehlte er an allen Ecken und Enden.

Faderl vor seinem ersten Saisoneinsatz

„Michael möchte unbedingt spielen“, betont Muzzicato. Allerdings wird die Entscheidung, ob der Routinier einsatzbereit ist, erst kurzfristig nach Absprache mit den Ärzten fallen. Noch größer ist das Fragezeichen bei Santiago Aloi. Dem argentinischen Kreativgeist macht weiterhin eine Fleischwunde knapp über der linken Achillessehne zu schaffen. Ganz sicher nicht dabei ist Rico Sygo. Der formstarke BSV-Torwart hatte bei der Klatsche in Oldenburg nach einem Foul an VfL-Torjäger Conrad Azong die Rote Karte gesehen. Für Sygo wird gegen die „Jungstörche“ wohl Philip Faderl zwischen den Pfosten stehen. „Er hat es sich verdient“, sagt Muzzicato, der sich insgesamt auf ein „interessantes Spiel“ freut.

Auch wenn die hohe Niederlage in Oldenburg schmerzhaft war, glaubt der BSV-Trainer, dass sein Team für die kommenden Aufgaben gerüstet ist. „Wir haben schon bewiesen, dass wir viele Teams in der Liga ärgern können“, sagt der 40-Jährige. - wie

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