Heyken, Stutter und Tietz vor der Rückkehr

Hoffnungsvolles aus dem Lazarett

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Sandy Peter Röhrbein bangt um seine Leistungsträger.

Rehden - Alles auf Anfang. Nach dem abrupten Ausstieg von Trainer Alexander Kiene beim BSV Rehden werden die Karten im Kader neu gemischt. „Jeder fängt jetzt bei einem neuen Trainer wieder bei null an“, ahnt Viktor Pekrul, mit 32 Jahren zwar nicht der Älteste, aber der Dienstälteste im BSV-Trikot. Irgendwann in naher Zukunft, vielleicht schon kommende Woche, stellt sich ein neuer Chefcoach in den Waldsportstätten vor. Der 32-Jährige hat zwar vor den damit verbundenen Veränderungen „keine Angst“, aber „es ist schon ein bisschen ätzend, weil das letzte Dreivierteljahr doch so gut gelaufen ist.“ In den ersten fünf dieser neun Monate unter Kiene legte der Regionalligist nach der Winterpause ein Wahnsinns-Restprogramm hin, kam als Dritter der Rückrunde ins Ziel. „Und auch in dieser Saison“, meint Pekrul, „sind wir auf einem guten Weg. Es klappt zwar noch nicht alles so wie vor der Sommerpause, aber eine Serie wie damals ist auch schwer zu wiederholen.“ BSV-Boss Friedrich Schilling hingegen spricht von „eher durchschnittlichen Ergebnissen, die Herr Kiene in der Hinrunde erzielt hat“. Ein Seitenhieb zum Abschied.

Doch Rechtsverteidiger Pekrul erinnert an die aktuelle Ausfall-Liste mit dem an einer Muskelverletzung laborierenden Abwehrchef Stefan Heyken, dem am Knie lädierten Sechser Marcel Stutter, die Adduktorenbeschwerden von Kapitän Kevin Artmann und die Zerrung von Stürmer Abu Bakarr Kargbo. „Das alles hat uns zurückgeworfen“, erklärt Pekrul. Hinzu kommt die noch nicht abgeklungene Bänderverletzung von Mittelfeldmann Matthias Tietz. Immerhin: „Bei Stefan, Marcel und Matthias sieht es schon wieder besser aus“, erklärt Interimscoach Sandy Peter Röhrbein: „Sie haben schon zwei Mal unter der Woche trainiert.“ Ob es schon für einen Einsatz morgen im Heimspiel gegen den SV Drochtersen/Assel reicht, „müssen wir abwarten“, sagt der B-Lizenz-Inhaber. Definitiv fehlen neben Artmann die Linksverteidiger Kresimir Matovina (Gesichtsverletzung) und Aldin Kljajic (Rotsperre/Strafmaß noch offen).

Trotzdem ist sich Pekrul sicher: „Unsere Mannschaft hat auch so noch genügend Qualität, um zu bestehen. Wir Älteren aus dem Mannschaftsrat müssen jetzt erstmal die Jüngeren nach dieser Hiobsbotschaft beruhigen.“

ck

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