Auch Artmann gibt für morgen grünes Licht

Heyken und Banecki wieder da

Rehden - Es könnte das gefährlichste Spiel der letzten drei Wochen sein: Nach zwei hoch konzentriert geführten Partien gegen den Regionalliga-Zweiten VfB Oldenburg und beim bisherigen Dritten Weiche Flensburg erwarten die Fußballer des BSV Rehden morgen ab 15 Uhr das Schlusslicht Victoria Hamburg zum Heimspiel.

Auch BSV-Trainer Björn Wnuck kennt die Gefahr des Unterschätzens. „Aber wir wissen auch, dass Hamburg zuletzt zwei Mal gewonnen hat – unter anderem in Goslar. Und das schafft bekanntlich auch nicht jeder“, startet Wnuck den Spannungaufbau. Gleichwohl sagt der 29-Jährige nach Analyse diverser Videos von „Vickys“ letzten Spielen: „Wir sollten uns gar nicht groß damit beschäftigen, was Hamburg macht, sondern genauso Gas geben, giftig, griffig und zweikampfstark spielen wie zuletzt in Flensburg.“

Dafür stehen ihm jetzt wieder weitere Stützen zur Verfügung, die in Flensburg passen mussten: Abwehrchef Stefan Heyken hat seine Gelb-Sperre abgebrummt, Francis Banecki hat nach abgeschüttelten Knieproblemen wieder komplett mittrainiert. Der Stürmer wirkte „frisch und spritzig“, hat Wnuck in den jüngsten Einheiten festgestellt. Zudem gab ihm Kevin Artmann das Signal, dass „alles wieder okay ist“. Der Kapitän hatte sich nach 69 Minuten in Flensburg auswechseln lassen, weil die Leiste zwickte.

Theoretisch könnte auch Linksverteidiger Christian Hegerfeld wieder auflaufen – jedenfalls hat er keine Schmerzen mehr. „Aber nach seiner Nasen-OP ist bei Zweikämpfen und Kopfbällen natürlich Vorsicht geboten. Das dauert wohl noch ein bisschen“, schätzt Wnuck. Für ihn könnte wieder Florian Stütz die linke Seite beackern.

Im Lager der Langzeitverletzten hat sich hingegen nichts getan: Maciej Kwiatkowski fällt nach seiner Hand-Operation aus, Bryan Jordan und Younes Chaib befinden sich weiter im Aufbautraining.

Rehdens Bilanz gegen Victoria Hamburg, den Mitaufsteiger der Vorsaison, ist ausgeglichen: Vor 13 Monaten siegte der BSV zu Hause mit 3:1, im April setzten sich die Hanseaten mit 4:2 in ihrem Stadion „Hoheluft“ durch. SCV-Kapitän Marcus Rabenhorst ist diesmal allerdings nicht dabei: Der defensive Mittelfeldmann brummt morgen das letzte seiner drei Spiele umfassenden Sperre wegen einer Tätlichkeit ab. · ck

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