BSV Rehden empfängt morgen den neuen Regionalliga-Spitzenreiter VfB Oldenburg

Heiß auf die Herausforderung

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Will mit dem BSV Rehden Tabellenführer VfB Oldenburg ein Bein stellen: Defensivspieler Dominic Krogemann (M.). ·

Rehden - Von Arne Flügge · Der Countdown läuft: Morgen (15 Uhr) steigt in den Waldsportstätten das mit Spannung erwartete Nachbarschaftsduell der Fußball-Regionalliga zwischen dem BSV Rehden und dem VfB Oldenburg. Rund 1 500 Zuschauer werden erwartet, wenn die Rehdener den Spitzenreiter zum Duell fordern. „Das wird ein geiles Spiel, auf das sich jeder freut“, sagt Rehdens Trainer Björn Wnuck.

Die jüngste 1:2-Niederlage bei Eintracht Braunschweig II hat der Coach mit seiner Mannschaft längst aufgearbeitet. Seit Tagen geht der Blick nach vorn. „Es wird ein Highlight, da wird einiges los sein“, weiß Wnuck: „Wir sind voll fokussiert auf das Spiel, die Vorfreude ist bei jedem Spieler zu spüren. Die Jungs sind heiß.“

Dass der VfB Oldenburg nach dem 2:0 am Mittwoch im Nachholspiel beim HSV II morgen als Tabellenführer in die Waldsportstätten kommt, „macht den Reiz dieser Partie natürlich noch größer“, sagt Wnuck, „das Spiel ist für uns eine große Herausforderung, aber wir wollen auch die Oldenburger vor große Herausforderungen stellen.“

Wie der BSV Rehden dies bewerkstelligen will, darauf hat Wnuck eine klare Antwort: „In dem wir unsere Qualitäten und unsere Stärken voll reinschmeißen.“ Im Detail heißt das: Jeder muss für den anderen rennen, kämpfen, beißen. „Zudem müssen wir gut verteidigen, schnell nach vorn kommen, Chancen kreieren und auch über die Flügel durchbrechen“, fordert Wnuck. Im Klartext: Gas geben ohne Ende – und dann, bitteschön, auch die sich bietenden Chancen nutzen. „Wir haben zuletzt aus unseren Möglichkeiten zu wenig gemacht“, erinnert der Rehdener Trainer: „Gegen Eichede waren wir aus dem Spiel heraus nicht effektiv genug, in Braunschweig haben wir aus unseren gefühlt 100 Standards viel zu wenig Gefahr ausgestrahlt.“ Das solle sich im Heimspiel gegen Oldenburg nun ändern, um die Partie am Ende auch erfolgreich zu bestreiten.

Den VfB Oldenburg empfängt der BSV Rehden mit großem Respekt. Vor allem Torjäger Addy Waku-Menga haben die Gastgeber auf dem Zettel. Der 30-jährige Stürmer kam zu Saisonbeginn und hat sich mit bislang 14 Treffern auf Anhieb zur Tormaschine der Oldenburger entwickelt. „Ich habe noch drei Jahre mit Addy zusammengespielt. Der Kontakt ist nie abgerissen. Er passt menschlich, charakterlich und sportlich absolut zu uns“, lobt Oldenburgs Trainer Alexander Nouri (34) seinen Angreifer. Er räumt aber auch ein: „Dass er gleich so auftrumpft, war nicht so zu erwarten gewesen, aber er bringt seine Fähigkeiten absolut auf den Platz.“

Ein Grund für Rehdens Trainer Wnuck zwar gewarnt, aber nicht ängstlich zu sein. Daher wird es auch keine spezielle Manndeckung für Waku-Menga geben. „Wir haben eine gute Defensive und verteidigen im Raum“, kündigt der 29-Jährige an: „Und derjenige, der Menga gerade in der Zone stellt, muss ihn bekämpfen, darf ihm keinen Platz lassen.“ Auf der anderen Seite habe Oldenburg aber nicht nur einen Menga. „Von daher wäre es falsch, wenn wir uns nur auf ihn versteifen. Oldenburg hat einen richtig guten Kader. Wir müssen jeden Spieler bekämpfen und von der ersten Minute an konzentriert arbeiten“, fordert der Rehdener Coach.

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