Regionalligist BSV Rehden will am Sonntag noch einmal alle Kräfte mobilisieren

In Havelse ein gutes Gefühl für die Winterpause holen

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Wünscht sich einen erfolgreichen Jahresabschluss: Trainer Björn Wnuck.

Rehden - Von Arne Flügge. Es wird gespielt, es wird nicht gespielt, es wird gespielt . . . Das Gänseblümchenzupfen, ob Fußball-Regionalligist BSV Rehden am Sonntag (14.00 Uhr) beim TSV Havelse antreten muss oder ob die Partie von Sturmtief „Xaver“ ins neue Jahr gepustet wird, endet erst morgen Mittag. „Vorher kann es keine Entscheidung geben“, sagte ein Sprecher des TSV Havelse gestern.

Angesichts des Unwetters dürfte es eher unwahrscheinlich sein, dass gespielt wird. „Dennoch werden wir uns wie immer ganz normal auf die Begegnung vorbereiten“, sagt Rehdens Trainer Björn Wnuck. Welche Formation der 29-Jährige aufgrund seiner personellen Probleme (siehe Extratext) ins Rennen schicken wird, darüber ist sich der Trainer noch nicht im Klaren. Doch Wnuck verspricht eine Mannschaft aufzubieten, die im letzten Spiel des Jahres noch einmal alles aus sich herausholt. „Wir wollen aus Havelse etwas mitnehmen und uns so einen guten Jahresabschluss verdienen. Wir haben uns gesagt, jetzt noch einmal ganz eng zusammenzurücken und alles rauszuholen, was drinsteckt“, sagt Wnuck.

Die jüngste 0:1-Heimniederlage gegen Werder Bremen II haben die Rehdener längst verdaut. „Ich habe meinen Jungs in der Videoanalyse gesagt, dass es keine Schande war, gegen eine so stark besetzte Werder-Mannschaft zu verlieren. Das ändert nichts an der Tatsache, dass wir weiter auf einem guten Weg sind“, berichtet Wnuck. Die gegen Werder phasenweise sehr gute Leistung wollen die Rehdener nun auch in Havelse wiederholen, um dann mit einem guten Gefühl in die Winterpause zu gehen.

Ob der BSV Rehden erstmal abwartend taktiert oder gleich Pressing spielt, darüber wird sich Wnuck noch seine Gedanken machen. „Wir haben uns auch darin entwickelt, aggressiv draufzugehen, weil wir die Spieler dafür haben“, meint der BSV-Trainer: „Aber natürlich müssen wir erstmal schauen, wie die Witterung und die Platzverhältnisse sind. Auch denen muss man sich kurzfristig anpassen.“

Wnuck ist gespannt darauf, welches Gesicht der TSV Havelse am Sonntag zeigt. „Sie haben richtig gute Spiele gemacht, dann aber auch Begegnungen hoch verloren, was man so nicht erwartet hätte“, so der 29-Jährige. Der Trainer sieht die bislang durchwachsene Saison des Vizemeisters vor allem im großen Umbruch zu Serienbeginn begründet. „Ein neuer Trainer, viele neue Spieler. Da war sehr viel Bewegung drin“, weiß Wnuck, „sie haben noch nicht die Konstanz gefunden.“

Das Hinspiel hat der Trainer noch als Zuschauer in den Waldsportstätten verfolgt. Wnuck übernahm erst zwei Wochen später das Traineramt von Predrag Uzelac. Damals gewann der BSV Rehden verdient mit 2:0 gegen eine Havelser Mannschaft, die noch nicht gefestigt war, „die aber zum Teil wirklich gut gespielt hat“, erinnert sich Wnuck. Abzuwarten bleibt, wie der TSV Havelse die jüngste 2:5-Pleite gegen Norderstedt weggesteckt hat. Hat die Niederlage einen Knacks gegeben oder gibt es nun eine Trotzreaktion?

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