5:1-Erfolg

Rehden gewinnt gegen Heide: „Guter Fußball von A bis Z“

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Doppelpack zum Geburtstag: Als Joker war Tomislav Ivicic entscheidend an Rehdens 5:1 gegen Heide beteiligt.

Rehden - Nach dem Schlusspfiff tanzten Rehdens Spieler ausgelassen Pogo, ehe Vereinsboss Friedrich Schilling Coach Heiner Backhaus im Clubhaus herzlich umarmte. Beim Fußball-Regionalligisten BSV Rehden herrschte am Samstag Jubel, Trubel, Heiterkeit. Mit 5:1 hatten die Schwarz-Weißen den Heider SV zurück nach Schleswig-Holstein geschickt. Damit sammelte Rehden aus den letzten sieben Liga-Spielen 19 von 21 möglichen Punkten. Eine Wahnsinnsbilanz.

Backhaus, der Architekt des Erfolgs, zeigte sich stolz ob der Leistung. „Das war guter Fußball von A bis Z“, sagte er mit Blick auf die 90 Minuten gegen Heide: „Ich bin hochzufrieden, wie sich hier jeder in den vergangenen Monaten entwickelt hat.“ Aber Backhaus wäre nicht Backhaus, wenn er nicht noch angemerkt hätte: „Wir müssen mit beiden Beinen fest auf dem Boden bleiben.“

Der 37-Jährige findet eine gute Mischung: Loben, tadeln, motivieren, erden. Er beherrscht die komplette Klaviatur. Zudem gibt der Ex-Profi seiner Mannschaft die richtigen Matchpläne mit auf dem Weg. Gegen den Vorletzten Heide hatten die Rehdener von Minute eins an den Vorwärtsgang eingelegt. In der zweiten Minute klärte HSV-Keeper Jannis Meister mit Zitterhändchen einen Halbfeld-Freistoß von Quentin Fouley zur Ecke. Drei Minute später flankte der starke Fouley von rechts knallhart in die Mitte, wo Josip Tomic nur knapp die Führung verpasste. Dann fischte Meister glänzend einen 17-Meter-Schuss von Fouley (6.) aus der rechten Torecke. Die Anfangsviertelstunde hatte etwas von einem Handballspiel. 

Rehden belagerte den HSV-Strafraum. Die Gäste fanden kaum Entlastung, versuchten es mit langen Bällen auf Stürmer Jonah Gieseler. Doch die BSV-Defensive um Tobias Esche war stets auf der Hut. Gerade als Rehdens Offensive etwas den Drive verloren zu haben schien, schlug der Goalgetter zu. Addy-Waku Menga behauptete sich zunächst stark im Strafraum, nagelte dann den Ball aus halbrechter Position mit rechtem Vollspann in den linken Knick – 1:0 (28.). Danach vergaben Kamer Krasniqi (29.) und Josip Tomic (34.) Chancen zum 2:0, ehe Bocar Djumo (25.) nach artistischer Vorarbeit von Fouley erhöhte. Die Gastgeber hatten alles im Griff, fingen sich dann aber das 1:2 (44.) durch Marvin Wolf.

Nicht weiter tragisch. Denn der BSV Rehden kann sich im Herbst 2019 auch auf seine Joker verlassen. Nur fünf Minuten nach seiner Einwechslung traf Tomislav Ivicic, der gestern seinen 32. Geburtstag feierte, zum 3:1 (58.). In der Schlussphase leitete der ebenfalls eingewechselte Shamsu Mansaray noch blendend das 4:1 (Menga/87.) und das 5:1 (Ivicic/89.) ein. „Das Team ist in der Breite stark aufgestellt“, sagte Backhaus auch mit Blick auf die Leistungen der Einwechselspieler: „So kann sich niemand ausruhen.“

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