Gerber mit Winter-Neuzugängen zufrieden

Gute Debüts von Grigalashvili und Pasiov

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Tornike Grigalashvili spielte zu seinem Startelf-Debüt durch und erledigte seine Linksverteidiger-Aufgabe solide.

Lüneburg - Tornike Grigalashvili stand regungslos im Mittelkreis und blickte auf die recht antike Anzeigetafel, wo ein 2:0 für den Lüneburger SK gegen seinen neuen Verein schwarz auf weiß stand. Der Winterneuzugang des BSV Rehden hatte gestern ein gutes Debüt in seinem neuen Trikot hingelegt, als Linksverteidiger immerhin seine Seite sauber gehalten, viele Meter heruntergespult und gute Flanken geschlagen.

„Das war okay, aber wir haben verloren“, gab der Georgier Einblicke in seine Fußballer-Seele. Die ordentliche Premiere bedeutete ihm persönlich nicht so viel. Fabian Gerber lobte den Allrounder für die linke und rechte Seite trotzdem: „Er hat das gut gemacht, war schnell unterwegs und hat sich einige Male ins Angriffsspiel eingeschaltet – genau dafür haben wir ihn ja auch geholt.“ Zudem gefiel dem 36-Jährigen die Ballsicherheit des 23-Jährigen. Das sah vielversprechend aus – obwohl der 1,73-Meter-Mann eher Rechtsverteidiger ist. Nach seiner nun endlich vorliegenden Spielberechtigung scheint Grigalashvili eine Alternative darzustellen.

Ebenfalls seine Pflichtspiel-Premiere hat seit gestern Ramiz Pasiov hinter sich. Gerber hatte den Deutsch-Mazedonier mit der imposanten Erscheinung von 1,93 Metern Länge nah 67 Minuten in die Schlacht geworfen, um vielleicht noch einen Punkt aus Bardowick zu entführen. „Er hat sich gleich richtig reingehängt und das Offensivspiel belebt“, urteilte der BSV-Trainer: „Ich wollte ihn auf dem Platz haben, um einen weiteren Großen bei den Standards zu haben. Die Kopfballstärke bringt er auf jeden Fall mit“, sagte der A-Lizenz-Inhaber über den 28-Jährigen, der ebenfalls Ende Januar an die Waldsportstätten gewechselt war.

Was beide „Neuen“ noch zügeln müssen, ist ihr Temperament: Sowohl Grigalashvili als auch Pasiov sahen wegen Meckerns die Gelbe Karte. „Darüber werden wir noch reden“, räumte Gerber ein. Aber immerhin bringen sie Leidenschaft mit – und auch die braucht es für den Abstiegskampf. Daher stellte sich Gerber auch vor die „Sünder“, als er sagte: „Der Schiri hat nicht immer glücklich gepfiffen. Es waren ein paar 50:50-Entscheidungen dabei, die auch anders hätten ausgelegt werden können“, kritisierte er den Unparteiischen Jost Steenken.

ck

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