Rehdens Abwehrchef Heyken wäre morgen gegen Wolfsburg II wieder eine Alternative

Mit freiem Kopf gerüstet für den Rest des Abstiegskampfs

Rehdens Abwehrchef Stefan Heyken (M.) hat nicht nur schon einige Tore verhindert, sondern in dieser Saison auch schon zwei geschossen. Möglich, dass der Innenverteidiger morgen gegen Wolfsburg II wieder an der Seite von Michael Wessel (l.) aufläuft. Foto: Krüger

Rehden - 95 Regionalliga-Spiele hat Stefan Heyken für den BSV Rehden schon auf dem Buckel – viele davon im Kampf um den Klassenerhalt. Die jüngsten zwei Partien verfolgte der Innenverteidiger der Schwarz-Weißen jedoch nur von der Bank aus. Kann Rehdens neuer Trainer Fabian Gerber denn auf so einen erfahrenen Mann verzichten – angesichts der nur acht Punkte Vorsprung zur Abstiegszone?

Er musste, erklärte der BSV-Coach: „Stefan ist ein ungemein wichtiger Teil der Mannschaft. Aber zuletzt stand er beruflich stark unter Stress. Ich musste ihn mal raus nehmen.“ Inzwischen hat der 32-Jährige „den Kopf wieder frei“, schildert Gerber. Gut möglich, dass Heyken morgen ab 15 Uhr im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg II wieder aufläuft.

Gerber weiß um Heykens Rolle als Institution in der Mannschaft. „Er ist schon viele Jahre hier. Aber wegen seiner Vorbereitung auf die Lehrer-Prüfung konnte er in der Vorbereitung nicht alle Einheiten mitmachen. Ich habe mit ihm gesprochen und von der Mehrfachbelastung erfahren.“ Also entschied er sich vor zwei Wochen, den Osnabrücker gegen Goslar nicht in der Startelf aufzubieten. „Gazi Siala hat ihn gut vertreten – und daher bestand auch kein Grund, ihn in Schilksee wieder aus der Innenverteidigung zu nehmen“, erläuterte Gerber. In der Schlussphase des Duells beim Schlusslicht kam Heyken wieder auf den Platz und sicherte den 2:1-Sieg ab. Ein wichtiger Erfolg für den BSV, wie der 36-Jährige in den darauf folgenden Trainingseinheiten erkannte: „Die Stimmung ist besser – auch bei unseren Winter-Neuzugängen wie Ramiz Pasiov und Joseph Boyamba“, urteilte der A-Lizenz-Inhaber. Kein Wunder, denn beide erzielten in Schilksee das jeweils erste Tor für ihren neuen Club. „Sie kommen immer besser zurecht. Natürlich brauchten sie eine gewisse Eingewöhnungsphase, aber sie haben jetzt die nötige Fitness zurückerlangt.“

So käme „Joe“ Boyamba durchaus erneut als Alternative für die Rechtsaußenposition in Betracht, auf der Andor Bolyki morgen abermals eine Lücke hinterlässt. „Andor liegt weiter mit einer Virus-Infektion flach. Das ist bitter für ihn“, bedauert Gerber. „Aber wir haben vorn noch genug andere schnelle Leute.“ Jeff-Denis Fehr würde sich ebenfalls anbieten. Gesetzt scheint hingegen Linksaußen Danny Arend.

Bis auf Bolyki und Torwart Milos Mandic hat der Rehdener Chefcoach alle Mann an Bord. „Bei ,Milo’ dauert es noch, aber er macht im Aufbautraining gute und schnelle Fortschritte“, freut sich Gerber.

Also wird bis auf Weiteres Kevin Birk zwischen den Pfosten stehen. Und er könnte morgen einiges zu tun bekommen, denn die Bundesliga-Reserve stellt mit 60 Toren in 24 Spielen den mit Abstand stärksten Angriff der Liga. Doch trotz der zweitbesten Abwehr (19 Gegentore) hat der Tabellenzweite schon sieben Punkte Rückstand auf Spitzenreiter VfB Oldenburg. „Klar, dass die Wolfsburger Favorit sind“, weiß Fabian Gerber. „Aber sie stehen gehörig unter Druck, wenn sie Oldenburg noch einholen wollen.“

Diese psychologisch nicht einfache Situation will der BSV-Trainer nutzen: „Denn von vornherein zu sagen, dass wir gegen diese Mannschaft nichts holen werden, wäre unser erster Fehler.“ Er denkt auch nicht daran, mit einer verstärkten Defensive aufzulaufen – selbst wenn Heyken, Siala und Michael Wessel als drei fitte Innenverteidiger für eine Fünfer-Kette in Betracht kämen: „Meine Philosophie ist, schnell nach vorne zu spielen. Und das Personal in der Offensive haben wir dafür.“

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