Finale um den NFV-Pokal zwischen FT Braunschweig und BSV Rehden fällt aus

BSV-Boss Schilling: „Wir sind alle enttäuscht“

Erfuhr heute am Telefon von der endgültigen Absage des Finales: Rehdens Vorsitzender Friedrich Schilling (vorn, mit Co-Trainer Jacek Burkhardt).

Rehden - Von Cord Krüger. Das ist so unglaublich bitter! Wochenlang hatten alle Spieler des BSV Rehden dem Niedersachsenpokal-Finale bei den „Freien Turnern“ Braunschweig entgegengefiebert, die Fans freuten sich auf spannenden Fußball am Abend vor Himmelfahrt, BSV-Trainer Björn Wnuck hatte jeden einzelnen Braunschweiger Kicker analysiert – alles vergebens: Am Mittwochmorgen sagte der Niedersächsische Fußball-Verband (NFV) das Endspiel ab.

Ein neuer Termin steht noch nicht fest, und in dieser Saison – damit zum größten Paradoxum – wird aus dem Finale auch nichts mehr. „Darüber sind wir alle enttäuscht und traurig“, fasste BSV-Vorsitzender Friedrich Schilling am Mittwochmorgen die Stimmung im Lager des Regionalligisten zusammen.

Denn nun steigt das Finale erst zu Beginn der neuen Serie – ohne den im Sommer ausscheidenden BSV-Trainer Björn Wnuck und einige Leistungsträger, die den Club verlassen. „Die sind jetzt natürlich unglücklich, weil sie dieses Highlight nicht mehr miterleben können“, verdeutlicht Schilling. Schon am Dienstagabend schien unvermeidbar, dass das Duell im Braunschweiger Prinzenpark-Stadion dem Dauerregen zum Opfer fallen würde: Teile des Spielfelds standen bereits unter Wasser. „Also haben uns die Braunschweiger angerufen und gefragt, ob wir mit einem Ausweichen auf Kunstrasen einverstanden wären – und wir haben notgedrungen zugestimmt“, schilderte Schilling.

Schließlich saß beiden auch der Zeitdruck im Nacken: Braunschweig bestreitet am Samstag und voraussichtlich Dienstag seine Relegationsspiele um den Aufstieg in die Regionalliga – und Rehdens Kicker reisen noch vor Pfingsten ab in den Urlaub. Also: Kunstrasen statt Stadion – doch diese Alternative war wiederum dem Niedersächsischen Fußball-Verband (NFV) nicht recht: NFV-Pokalspielleiter Frank Schmidt hegte hinsichtlich der geringeren Zuschauer-Kapazitäten auf dem Nebengelände zu große Bedenken. Maximal 300 Zuschauer hätten dort Platz gefunden, Braunschweig hatte jedoch schon 800 Karten im Vorverkauf abgesetzt.

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