Regionalligist Sonntag gegen VfB Oldenburg / Torwartfrage: Ehlers hat entschieden

Feuer im Training – Rehden ist heiß auf den Pokalkracher

Milos Mandic war in den vergangenen Jahren die unangefochtene Nummer eins beim BSV Rehden. Bleibt er es? - Foto: Flügge

Rehden - Von Arne Flügge. Keine Frage: Das Heimspiel von Fußball-Regionalligist BSV Rehden am Sonntag (15 Uhr) gegen Liga-Konkurrent VfB Oldenburg ist der Kracher in der ersten Runde des NFV-Pokals. Und dementsprechend sind die Ärmel bereits hochgekrempelt. „Die Jungs sind richtig heiß. Im Training ist ordentlich Feuer. Das ist gleich zum Auftakt ein absolutes Highlight“, ist die Vorfreude auch bei Rehdens Trainer Stephan Ehlers deutlich erkennbar.

Der 46-Jährige erwartet einen sehr aggressiven Gegner. „Sie werden versuchen, uns gleich unter Druck zu setzen, uns im Spielaufbau zu stören“, vermutet der Coach. Doch davon wollen sich die Rehdener nicht ins Bockshorn jagen lassen. „Natürlich wird unsere Taktik auch teilweise auf Oldenburg zugeschnitten sein, doch wir werden uns nicht komplett nach dem Gegner richten“, verspricht Ehlers, „wir sind selbstbewusst genug, um uns mit spielerischen Lösungen zu befreien und unser eigenes Spiel durchzusetzen. Zudem wissen wir um die Schwächen der Oldenburger. Und das werden wir natürlich versuchen, auch auszunutzen.“

Welche Mängel Ehlers beim Gegner erkannt haben will, gibt der Gymnasiallehrer freilich nicht preis. Viel mehr verweist er lieber auf die große Offensivstärke der Oldenburger. In Thorsten Tönnies auf der linken Seite und Kiala Kifuta im Zentrum (übrigens beide Ex-Rehdener) haben die Gäste brandgefährliche Spieler. Zudem stehen im Mittelfeld Akteure, die sehr aggressiv gegen den Ball arbeiten. „Auch hier müssen wir Lösungen finden“, fordert BSV-Coach Ehlers.

Personell wird dem BSV Rehden – bis auf den langzeitverletzten Danny Arend – vermutlich der gesamte Kader zur Verfügung stehen. Jeff-Denis Fehr und Jeff Gyasi plagten sich in den vergangenen Tagen zwar noch mit einer Erkältung herum, „doch ist hoffe, dass bis Sonntag alle Spieler an Bord sind“, meint Ehlers: „Jeder, der am Sonntag auf dem Platz steht, wird sich zu 100 Prozent reinhängen.“

Zudem könnte es auch noch die eine oder andere personelle Überraschung geben. „Wir haben derzeit weiter einige Testspieler im Training. Es ist nicht ausgeschlossen, dass wir noch jemanden verpflichten“, kündigt Ehlers an. Und wenn die Spielberechtigung rechtzeitig zurückkomme, könnte der Spieler auch schon im Kader stehen. „Wir machen aber nur etwas, wenn wir davon 100-prozentig überzeugt sind“, sagt der 46-Jährige.

Die schwierigste Aufgabe steht dem Trainer aber bereits Samstag bevor. Er will seinen Torhütern bekanntgeben, wer nach der intensiven Vorbereitung nun die Nummer eins, wer die Nummer zwei zwischen den Pfosten wird. In den vergangenen Jahren war Milos Mandic (30) die unumstrittene Nummer eins im BSV-Tor. In diesem Jahr hat er aber richtig harte Konkurrenz bekommen. Felix Junghan war vom Regionalliga-Absteiger Goslarer SC gekommen und hat in der Vorbereitung ebenfalls einen starken Eindruck hinterlassen.

„Ich habe für mich eine Entscheidung getroffen“, sagt Trainer Ehlers, „doch ich werde sie erst am Samstag den beiden Torhütern mitteilen.“ Es sei für ihn in der Vorbereitung die mit „Abstand schwerste Entscheidung“ gewesen, denn „beide stehen sich in nichts nach, sind zwei Keeper auf Augenhöhe“. Somit werden nur Nuancen den Ausschlag gegeben haben. „Wir sind froh, zwei so klasse Leute im Tor zu haben“, erklärt Ehlers, aber solche Entscheidungen würden nun mal zum Fußball dazugehören, obwohl diese für den Rehdener Übungsleiter „wirklich super, super schwierig“ war.

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