Erstes Heimspiel des BSV Rehden in diesem Jahr / Defensivspieler Gyasi fällt aus

Gerber will gegen Goslar charakterstarke Jungs sehen

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Vizekapitän Viktor Pekrul (re.) steht mit dem BSV Rehden morgen vor einem wichtigen Spiel gegen Goslar.

Rehden - Von Arne Flügge. Peter Schöne war nach dem 0:2 in Lüneburg frustriert. Der Teammanager von Fußball-Regionalligist BSV Rehden sprach auch gestern noch von einem Rückschlag und einer Pleite, „die uns allen unbegreiflich und unerklärbar ist“. Und Trainer Fabian Gerber stellt vor dem Heimspiel morgen (15.00 Uhr) gegen den Goslarer SC sogar ein Stück weit die Charakterfrage.

„Ich will Laufbereitschaft und Leidenschaft sehen“, sagt der Coach, „es ist ein ganz wichtiges Spiel für uns, ich erwarte, dass sich jeder voll reinhängt.“ Schließlich sind die Mannschaften im Tabellenkeller nach den Ergebnissen des jüngsten Spieltages noch enger zusammengerückt. Es wird eng – auch für den BSV Rehden.

Der Vorsprung der Schwarz-Weißen auf den ersten Abstiegsplatz (VfV Hildesheim) beträgt nur noch fünf Punkte bei bereits drei mehr ausgetragenen Spielen gegenüber den Hildesheimern. Zwar noch kein Grund, schon die Alarmglocken zu läuten; aber immerhin Anlass genug, bereits jetzt in den Abstiegskampfmodus zu schalten. „Jeder weiß um die Situation, sie ist gefährlich“, erklärt Gerber. Und daher will der 36-Jährige von seiner Mannschaft jetzt im Spiel gegen Goslar Charakter sehen: „In dem Spiel wird sich zeigen, wer bereit ist, sich voll reinzuhauen, sich voll und ganz in den Dienst der Mannschaft zu stellen und sich unterzuordnen.“

Nach dem frühen 0:1 in Lüneburg hätten seine Spieler schon gezeigt, dass sie diese Tugenden besitzen und auch auf den Platz bringen können. „Die Jungs haben sich ins Spiel zurückgebissen, von daher kann man nicht alles schlecht sehen“, erklärt der BSV-Trainer, allerdings müsse sein Team die vielen individuellen Fehler in der Defensive und im Spielaufbau noch dringend abstellen. Die Abstimmung zwischen Abwehr und Mittelfeld müsse noch besser werden. „Die Räume waren zu groß, wir standen daher nicht kompakt.“ Das hätte das Einrücken erschwert, und es sei schwierig gewesen, Zugriff zu bekommen. Gerber: „Wir müssen noch eine bessere Ordnung reinbekommen.“ Natürlich gehe das nicht von heute auf morgen, so der Coach. Aber die Trainingseinheiten hätten gezeigt, dass die Mannschaft hier auf einem guten Weg ist.

In der Offensive wünscht sich Fabian Gerber noch mehr Effizienz. „Wir haben viele gute Standardsituationen, über die wir noch gefährlicher sein müssen. Wir müssen in den Momenten den absoluten Biss haben, das Tor auch machen zu wollen“, fordert der Ex-Profi. Das gelte auch für den letzten und entscheidenden Pass. Gerber: „Wir müssen einfach noch zielstrebiger vor das Tor kommen.“

Denn im ersten Heimspiel des Jahres sollen gegen Goslar die drei Punkte in den Waldsportstätten bleiben. „Obwohl wir noch einiges besser machen können, gibt es keinen Grund, den Kopf jetzt in den Sand zu stecken. Wir haben genügend Qualität, um selbstbewusst aufzutreten“, macht Coach Gerber deutlich. Und das sei auch notwendig, denn nach dem 3:0 über den FC St. Pauli, mit dem Goslar den BSV Rehden in der Tabelle überholt hat, reisen die Gäste mit Rückenwind an. „Sie wollen dieses positive Erlebnis bestätigen, kommen mit breiter Brust, um sich weiter Luft zu verschaffen“, ahnt Gerber. Für sein Team könne das nur heißen, „von Beginn an dagegenzuhalten“. Ohne Jeff Gyasi allerdings. Rehdens Defensivspieler fällt nach genähter Platzwunde aus.

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