Erster Pflichtspieltreffer für den BSV Rehden

Triannis Moment des puren Glücks

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Ein Herz für Freundin Theresa. Ihr widmet Mattia Trianni sein erstes Pflichtspieltor für Rehden.

Rehden - Als er gleich drei Gegenspieler wie Slalomstangen mit viel Tempo umkurvt und den Ball aus halbrechter Position ins lange Eck gehämmert hatte, gab es für Mattia Trianni kein Halten mehr. Wie von einer Tarantel gestochen hüpfte der 21-Jährige freudestrahlend über den Platz, formte immer wieder seine beiden Hände zu einem Herz, bis er von seinen Teamkollegen fast erdrückt wurde. Trianni hatte in der 16. Minute das 2:0 für den BSV Rehden erzielt – es war zugleich sein erstes Pflichtspieltor für seinen neuen Club.

„Ich bin total glücklich“, strahlte Trianni später, „ich habe in den letzten Wochen meine Chancen nicht genutzt und auch Pech mit Pfostentreffern gehabt. Jetzt hat es endlich geklappt.“ Das Herz formte er für seine Freundin Theresa. „Ich habe ihr versprochen, dass ich ihr mein erstes Tor für Rehden widme“, sagte der Offensivspieler.

Als Trianni in der zweiten und neunten Minute bereits zwei gute Möglichkeiten vergeben hatte, „habe ich gedacht, jetzt geht es wieder los, das waren zwei 100-Prozentige“, räumte er ein. Doch mit seinem Tor war dann alles vergessen. „Dieses Gefühl, als der Ball dann drin war, kann man kaum beschreiben“, jubelte Rehdens Spieler mit der ungewöhnlichen Rückennummer 59. Doch Trianni klärte auf: „1959 ist mein Vater geboren. Ihm zu Ehren trage ich diese Rückennummer, er hat mich immer unterstützt und mir gesagt ,bleib dran’ wenn es mal nicht so lief. Er ist mir immer eine große Hilfe.“

Wie auch BSV-Coach Andreas Petersen, der Trianni geduldig eingebaut hat. „Dieser Sieg war wichtig, auch für den Trainer. Er motiviert uns immer und schenkt uns das Vertrauen.“

Petersen weiß, warum. „Der Junge hat ein Riesenpotenzial. Er weiß gar nicht, wie schnell er ist und welchen Zug er zum Tor hat“, meinte der 54-Jährige: „Mattia hat zusammen mit Kifu (Kiala Kifuta/d. Red.) unheimlich Ballett gemacht.“ Natürlich müsse Trianni sich noch weiterentwickeln, „und er hat auch Schwankungen in seinem Spiel“, wie Petersen weiß. Doch damit „können wir leben“. Denn wie wertvoll Mattia Trianni noch für den BSV Rehden werden kann, hat er gestern gezeigt. „Und ich bin froh, dass sich der Junge endlich mit einem Tor belohnt hat“, sagte Petersen.

flü

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