2:0 in Flensburg: Regionalligist BSV Rehden feiert den ersten Saisonsieg

Erleichtert statt euphorisiert

Shamsu Mansaray beendete Rehdens Fluch: Der 20-Jährige erzielte in Flensburg das erste Saisontor für den BSV. Foto: jdi

Flensburg – Nach dem Schlusspfiff blieb der große Jubelsturm aus. Dafür waren die Rehdener zu erschöpft. Verteidiger Marco Kaffenberger umarmte mit letzter Kraft seinen Nebenmann Tobias Esche, dann klatschten sich alle „Schwarz-Weißen“ brav ab, nur um eine Minute später schon zum Auslaufen zu traben. Nein, Euphorie hatte der 2:0 (1:0)-Erfolg des BSV Rehden beim SC Weiche Flensburg 08 nicht ausgelöst. Die Erleichterung nach dem ersten Regionalliga-Sieg der Saison 2019/2020 war aber greifbar. „Ich bin stolz auf die Mannschaft“, sagte BSV-Trainer Heiner Backhaus. „Wir hatten heute eine Riesen-Mentalität. Und das ist am Ende immer der Schlüssel.“ Zwar habe seine Mannschaft spielerisch schon durchaus mehr überzeugt als am Samstagnachmittag in Flensburg: „Aber wir haben sehr diszipliniert agiert. Wir haben eindrucksvoll verteidigt.“

Dabei hatte die Partie gar nicht gut für Rehden begonnen. In der fünften Minute tauchte Flensburgs Stürmer Casper Olesen frei vor Nick Borgman auf, wollte ihn umspielen und wurde dabei von Rehdens Torwart gefoult – Elfmeter und Gelbe Karte. Doch Borgman reparierte es selbst, fischte den Elfmeter von Fabian Friedemann Graudenz aus der linken Ecke. „Da hatten wir ein bisschen Glück“, meinte Backhaus: „Wenn der reingeht, entwickelt sich natürlich ein ganz anderes Spiel.“

In der Folge war es lange Zeit eine zerfahrene Partie. Rehden machte ordentlich die Räume dicht, agierte im eigenen Ballbesitz aber häufig zu hastig. Die Passqualität ließ zu wünschen übrig. Sechs Minuten vor der Pause setzten sich die „Schwarz-Weißen“ aber mal über die linke Seite durch, ehe Shamsu Mansaray im Strafraum an den Ball kam. Der 20-Jährige ließ seine Gegenspieler mit einem energischen Antritt stehen und traf zum 1:0.

Nach dem Seitenwechsel drängten die Flensburger auf den Ausgleich. Vor allem bei Standardsituationen brannte es teilweise lichterloh in Rehdens Strafraum. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld von Dominic Hartmann scheiterte Angelos Argyris in der 66. Minute aus der Nahdistanz an Borgman, ehe zwei Minuten später der Querbalken den Ausgleich verhinderte. In dieser Phase sorgten die Rehdener für zu wenig Entlastung. „Wir hätten die Konter besser ausspielen müssen“, haderte Backhaus. Kurz vor dem Ende klappte es dann aber doch. Nach einem Ballgewinn von Esche ging es schnell. Quentin Fouley nahm im Mittelfeld Fahrt auf, schickte Bocar Djumo über links – und aus zwölf Metern schoss der 24-Jährige zum 2:0 (88.) ins lange Eck ein.  wie

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