BSV Rehden besiegt Wilhelmshaven 1:0

Nur das Ergebnis stimmt

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Kopfballduell zwischen Rehdens Taiki Hirooka (links) und dem Wilhelmshavener Abou Kahlil. ·

Rehden - Von Arne Flügge. Selten hat ein Testspiel in den Waldsportstätten wohl eine derartige Aufmerksamkeit erlebt. Vier Kamerateams, zahlreiche Journalisten und Fotografen sowie 300 Zuschauer wollten gestern Abend das Duell der beiden DFB-Pokal-Teilnehmer live verfolgen. Am Ende setzte sich der BSV Rehden gegen Regionalligakonkurrent SV Wilhelmshaven mit 1:0 (1:0) durch.

Für beide Teams war es der letzte Härtetest. Rehden spielt bekanntlich gegen den FC Bayern, Wilhelmshaven empfängt Borussia Dortmund. Die Erkenntnis für Beide nach den 90 Minuten gestern Abend: Zittern müssen die Bundesligisten nicht gerade.

In den Zweikämpfen ging es hart zur Sache. Klar, jeder der 22 Spieler auf dem Feld wollte sich einen Startplatz für den Pokal sichern. Dabei wurde oftmals das Einzelspiel übertrieben. Darunter litt der Spielfluss, denn spielerisch boten die Teams nicht gerade Überragendes – da ist noch viel Luft nach oben.

„Ehrlich gesagt bin ich mit diesem letzten Test gar nicht zufrieden“, sagte Rehdens Trainer Predrag Uzelac: „Wir haben wieder zu viele einfache Fehler gemacht. Wir müssen mehr Stabilität haben und konzentrierter sein.“

Die klareren Chancen in der ersten Halbzeit hatte dennoch der BSV Rehden. Nachdem zunächst Alexander Neumann freistehend verstolpert hatte (15.), gelang Kiala Kifuta in der 25. Minute die 1:0-Führung. Eine Linksflanke von Christian Hegerfeld verlängerte Neumann mit den Haarspitzen, Rehdens Neuzugang stand am langen Pfosten und ließ SVW-Keeper Aaron Siegl keine Chance.

Danach vergab erneut Neumann eine Großchance (30.), und nur fünf Minuten später setzte Rehdens Stürmer den Ball aus kurzer Distanz ans Lattenkreuz. „Wir müssen zur Pause mindestens 3:0 führen. Solche Chancen dürfen wir einfach nicht vergeben“, ärgerte sich Uzelac, der in der 37. Minute fast den Ausgleich erlebt hätte: Eine Kopfballabwehr von Stefan Heyken landete genau vor den Füßen von David Loheider, der den Ball aber am langen Pfosten vorbeisetzte. „Das meine ich mit den einfachen Fehler. Das sind Eigentore. So etwas darf uns nicht passieren“, kritisierte der Rehdener Trainer.

Nach dem Wechsel wurde das Spiel nicht besser. Und es blieben jetzt auch noch die Torchancen aus. Von Spielfluss und gelungenen Aktionen war nur sehr wenig zu sehen. Beide Teams bemühten sich zwar, nach vorn zu spielen, doch es fehlte die Durchschlagskraft und auch die letzte Konsequenz in der Offensive. „Daran müssen wir noch arbeiten. Es gibt noch viel zu tun“, sagte Uzelac, der mit seiner Mannschaft zumindest ein Erfolgserlebnis mit nach Osnabrück nehmen kann.

Rehden: Mandic - Pekrul (46. Krogemann), Heyken, Wessel, Hegerfeld - Arend, Artmann (65. Winkelmann) - Chaib, Hirooka, Kifuta (87. Tomic), Neumann (46. Stütz).

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