Das Team in der Einzelkritik

Einzelkritik: Cooler Mandic, Dauerläufer Arend

Osnabrück - Das Team des BSV Rehden hat am Montag gegen den FC Bayern im DFB-Pokal eine starke Leistung gezeigt. Die Spieler in der Einzelkritik.

Milos Mandic: Starker Reflex gegen Thomas Müller (17.), beim ersten Gegentor machtlos, weil ihn zwei Bayern im Torraum die Sicht nahmen. In den Minuten 29 und 56 mit Super-Paraden gegen Mario Mandzukic. Strahlte Ruhe im phasenweise voll besetzten Strafraum aus. Fast dran an Thomas Müllers Elfmeter zum 3:0. Note: 2

Viktor Pekrul: Erster Geistesblitz nach 49 Sekunden, als der Außenverteidiger Toni Kroos den Ball abluchste. Solide auf der rechten Seite, im zweiten Durchgang mutiger nach vorn. Note: 3

Stefan Heyken: Der künftige Lehrer bewies Köpfchen – in gewonnenen Luftkämpfen mit Mandzukic und Robben, aber auch als Dirigent seiner Abwehr. Müller nutzte sein Tackling in Minute 58 geschickt zum Elfmeter. Note: 2,5

Michael Wessel: Bärenstark! Große Rettungstaten gegen Thomas Müller. An ihm kam im Abwehrzentrum lange niemand vorbei. Zwischendurch hatte der Fachmann der Glücksspiel-Firma Gauselmann mehrfach nichts dem Zufall überlassen und oft ein Bein bei bayerischen Weitschüssen dazwischen. Sehr konzentriert. Note: 1,5

Christian Hegerfeld: Der Büro-Azubi hatte zunächst mit Nationalstürmer Thomas Müller seine Mühe, zeigte danach aber, dass der gestandene Bayer gar nicht immer standfest ist. Note: 3

Taiki Hirooka: Minute zehn: Der Samurai aus dem Rehdener Geestmoor traute sich was, mähte den einen Kopf größeren Toni Kroos um. Auch danach verbissen, immer den Ball im Blick, früh störend. Note: 2,5

Kevin Artmann (bis 89.): Der Capitano im besten Sinn: kluge Pässe in der offensiven Mittelfeld-Zentrale, Aushilfe in der Abwehr, Anfeuerer, Antreiber. Zeigte, dass man auch als Regionalliga-Spieler durch Bayerns Abwehr spazieren kann. Note: 2

Danny Arend: Offensives Mittelfeld, defensives Mittelfeld, dritter Innenverteidiger – Rehdens Dauerläufer hatte sich anscheinend viel Bio-Kaffee von seinem Arbeitgeber „Lebensbaum“ eingeflößt. Vielleicht auch intravenös. Denn Arend wurde nie müde. Note: 1,5

Florian Stütz: Schon früh lernte Arjen Robben ihn kennen, als dieser ihm konsequent mehrere Bälle von den teuren Zauberfüßen wegballerte. Reaktionsschnell bei Münchner Larifari-Pässen und Einleiter von Kontern. Note: 2

Alexander Neumann (bis 72.): Der Bürokaufmann erntete nach vier Minuten den ersten Szenenapplaus: starkes Dribbling, mit dem er Schweinsteiger und Dante schlecht aussehen ließ. Hatte Pech, als Neuer bei seinem Schuss noch mit den Fingern dran war. Ansonsten als Einzelkämpfer im Sturm verständlicherweise oft auf verlorenem Posten. Note: 3

Younes Chahib (bis 66.): Der Neuzugang blamierte Bastian Schweinsteiger (24.), als er ihm einen direkten Freistoß abluchste, ihn nach einem Spurt austanzte und weiterspielte. Ein Schmankerl! Auch sonst mit viel Dampf über rechts. Note: 2,5

Marius Winkelmann (ab 66.): Der genesene Sechser brachte Ruhe herein. Note -

Kifuta (ab 72.): Der Stürmer löste den ausgepumpten Neumann ab. Note -

Dominic Krogemann (ab 89.): Durfte in den letzten Minuten auch noch etwas Bayern-Luft schnuppern. Note -

Rubriklistenbild: © dpa

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