Einsatz morgen gegen Ex-Club Werder?

Obst ist fit – und voller Vorfreude

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„Er ist nicht durchgefallen“, sagt Rehdens Trainer Andreas Petersen über Debütant Jeffrey Obst (Bild). Möglich, dass er gegen seinen Ex-Club Werder II wieder in der Startelf steht.

Rehden - Irgendwie ist er noch ein bisschen Bremer. Jeffrey Obst, im Sommer von Werders U23 zum BSV Rehden gewechselt, drückt weiter mit seinen Ex-Teamkollegen Luca Zander und Marnon Busch die Schulbank – „bis zum Abi im nächsten Jahr“, schmunzelt der 20-Jährige. Über das morgige Aufeinandertreffen der Regionalliga-Kontrahenten ab 14 Uhr im Stadion „Platz 11“ haben die drei noch nicht gesprochen. Denn erstens sind sowieso gerade Ferien, zweitens erschien Obst ein Einsatz an alter Wirkungsstätte unwahrscheinlich. Bis zum Mittwoch. Dann legte der Defensiv-Allrounder als Rechtsverteidiger ein solides Startelf-Debüt hin. „Die ersten Minuten waren nicht einfach für mich, da hat man schon noch einige Unsicherheiten bei mir gesehen“, urteilte der BSV-Novize nach seinem Start. „Aber danach bin ich besser ins Spiel gekommen.“

So gut, dass sein Trainer Andreas Petersen einen erneuten Einsatz am Sonntag nicht ausschließt: „Er ist nicht durchgefallen. Und wer weiß: Viele sind ja gegen ihren Ex-Club besonders motiviert.“ Das heißt jedoch nicht, dass Viktor Pekrul als etatmäßiger Rechtsverteidiger deshalb weiter auf der Bank schmoren muss. „Jeffrey kann überall in der Viererkette auflaufen. Für Viktor bedeutete dies nur ein Spiel Pause, das hatten wir vorher so abgesprochen. Ich wollte Jeffrey einfach mal spielen sehen“, erläuterte Petersen.

Bisher bot sich diese Gelegenheit nicht, denn hinter Obst liegt eine zehnwöchige Zwangspause. „Ich hatte eine Sprunggelenksverletzung – und in dieser Zeit kam heraus, dass sich auch das Gelenk entzündet hatte“, berichtet der 1,85 Meter große Schlacks. Die Behandlung und Reha durchlief er weiter in der medizinischen Abteilung der Grün-Weißen, „obwohl ich schon in Rehden unterschrieben hatte. Aber Werder war der Auffassung, dass es hier passiert ist und hier auch wieder behoben werden sollte.“

In dieser Zeit verpasste der Sohn eines mosambikanischen Vaters auch die Einladung zu einer Länderspielreise Mosambiks – der A-Nationalmannschaft, wohlgemerkt. „Das ist natürlich schade, aber vielleicht kommt ja noch mal die Gelegenheit“, hofft Obst.

Am Mittwoch gab er den Verantwortlichen jedenfalls seine Genesung bekannt – und hofft auf weitere Chancen. Erstmal natürlich beim BSV. Aber der Youngster stellt keine Ansprüche: „Ich würde mich freuen, wenn der Trainer mich aufstellt. Aber falls es jemanden auf dieser oder einer anderen Position gibt, der bei 100 Prozent ist und ich nicht, muss er einfach den anderen nehmen“, sagt Obst mannschaftsdienlich.

ck

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