Andreas Gerdes-Wurpts sagt dem BSV Rehden zu / „Er will nochmal angreifen“

Eine lebene Legende der Liga

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Andreas Gerdes-Wurpts kennt die Rehdener Waldsportstätten seit Jahren – aus seinen Spielen mit Kickers Emden, dem SV Meppen (hier im SVM-Dress vom Februar 2014) und BV Cloppenburg. Jetzt schlug sich der Stürmer auf die Rehdener Seite.

Rehden - Von Cord Krüger. Seit mehr als einem Jahrzehnt flößt er den Defensivreihen der Ober- und Regionalliga Respekt ein. Und Andreas Gerdes-Wurpts hat noch lange nicht genug: Jetzt sagte der Torjäger mit der imposanten Quote von 141 Treffern in 304 Pflichtspielen für Kickers Emden, den SV Meppen und zuletzt den BV Cloppenburg beim BSV Rehden zu. „Er hat mir gesagt, dass er nochmal in der Regionalliga angreifen will“, berichtete BSV-Vorsitzender Friedrich Schilling über den prominenten Fang.

Schilling ist damit ein echter Coup gelungen – denn trotz seiner 35 Lenze machen dem 1,90 Meter Mittelstürmer keinerlei altersbedingte Verletzungen zu schaffen“, erklärt Rehdens Macher. Klar, dass da auch andere Clubs die Fühler nach dem Mittelstürmer ausgestreckt hatten. Unter anderem stand Gerdes-Wurpts in Gesprächen mit Bremen-Ligist Brinkumer SV, „aber wir konnten ihm anscheinend den besseren Job und die bessere Liga bieten“, meinte Schilling. Gerdes-Wurpts, gelernter Fluggerätemechaniker, soll bei der Bremer Firma Walter Lang, eine Aufgabe im technischen Bereich übernehmen. „Andreas wohnt in Bremen – das passt“, schildert Schilling. Er selbst hatte den Kontakt zum einstigen Bundeswehr-Nationalspieler aufgebaut – allerdings schon vor gut zwölf Monaten. „Damals hatte er aber noch ein Jahr Vertrag beim BV Cloppenburg und kam dort nicht raus“, erläuterte Schilling: „Wir haben also diese Gespräche wieder aufgenommen.“

BSV-Sportvorstand Markus Kompp freut sich auf Gerdes-Wurpts – nicht nur, weil der gegen Rehden seit 2008 schon insgesamt sechs Mal getroffen hatte und den Schwarz-Weißen damit nun vorerst nicht gefährlich werden dürfte: „Das ist ein erfahrener Recke, der nicht nur immer noch torgefährlich ist, sondern auch viel Erfahrung weitergeben kann – und wir haben einen jungen Kader, der das gebrauchen kann.“ Unter anderem in Gestalt von Stürmer Abu-Bakarr Kargbo. Der erst im Winter vom österreichischen Zweitligisten Austria Lustenau gekommene Offensivmann gab gestern Friedrich Schilling seine Zusage für die neue Saison. „Er hat zwar noch einen länger laufenden Vertrag bei uns, es gab aber auch andere Angebote. Jetzt hat sich Abu für uns entschieden“, freute sich Schilling.

Nun bekommt Kargbo jedoch Konkurrenz – durch Gerdes-Wurpts. „Denn egal, ob jemand 19 oder 35 Jahre alt ist – elf Tore in der Regionalliga muss man erst mal schießen“, sagt Kompp mit Blick auf die abgelaufene Serie von „AGW“ für Cloppenburg.

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