Rehden erwartet Regionalliga-Vorletzten VfL Oldenburg / „Als Trainer machtlos“

Eine Frage der Mentalität

Gefordert und gewarnt: Rehdens Innenverteidiger Tobias Esche (links) könnte morgen in die Startelf zurückkehren – gegen gefährliche Oldenburger Offensivkräfte. Foto: Krüger

Rehden – Benedetto Muzzicato könnte die morgige Aufgabe gegen den VfL Oldenburg entspannt angehen. Denn der Chefcoach des BSV Rehden sagt vor dem um 19.45 Uhr beginnenden Heimspiel gegen den Regionalliga-Vorletzten: „Als Trainer bist du bei solchen Konstellationen machtlos. Es kommt einzig auf die Mentalität an – darauf, wie die Jungs nach einer solchen Leistung wie unserem Sieg am Samstag bei Werder II jetzt an die Sache herangehen. Wir brauchen nicht mehr über diese oder jene Spielidee zu quatschen, sondern müssen von Beginn an die richtige Einstellung zeigen“, fordert der A-Lizenz-Inhaber. Ähnelt die auch nur ansatzweise dem Auftreten beim 2:6 im Hinspiel Mitte Oktober, gehen die Schwarz-Weißen in dieser drittletzten Runde des Abstiegskampfs leer aus. „Überheblich und arrogant“ sei sein Team damals aufgetreten. Das klingt also nicht mehr so entspannt, und der 40-Jährige unterstreicht: „Wir haben noch etwas gutzumachen.“

Allerdings ohne Jakob Lewald, der beim 2:1-Coup in Bremen die Ampelkarte gesehen hatte und daher zuschauen muss. Der 20-Jährige hofft inständig, dass seine Kollegen es richten, sich für den immensen Aufwand während der monatelangen Aufholjagd belohnen und den nächsten Schritt zum Klassenerhalt schaffen: „Uns hatten im November schon fast alle abgeschrieben“, erinnerte der Innenverteidiger: „Wir haben uns aber durch harte Arbeit verdient, dort zu stehen, wo wir nun stehen.“

Für ihn dürfte Tobias Esche ins Abwehrzentrum zurückkehren – und dahinter steht Rico Sygo wieder zwischen den Pfosten. Erstens, weil der Stammkeeper seine Schulterblessur auskuriert hat, zweitens, weil dessen guter Vertreter Philip Faderl seit dem Werder-Spiel über Knieprobleme klagt. Auch Offensimann Shamsu Mansaray hat den Auftritt bei der Bundesliga-Reserve nicht schadlos überstanden, er klagt über Rückenschmerzen.

In welcher Besetzung auch immer, fordert Muzzicato von seiner Mannschaft ein geschlossenes, konzentriertes Auftreten von der ersten Minute an: „Jeder musss von Anfang an Verantwortung übernehmen und sich beweisen wollen. Der VfL Oldenburg verfügt über ein hohes Maß an Qualität mit gefährlichen Leuten in der Offensive“, sagt der BSV-Coach. Als Beispiele nennt er die beiden neunfachen Torschützen Conrad Azong und Kebba Badjie sowie den Ex-Rehdener Narciso Lubaca. „Insgesamt leistet Dario Fossi dort sehr gute Arbeit“, lobt Muzzicato seinen befreundeten Trainerkollegen, von Januar bis Juni 2016 Rehdens „Co“ unter dem damaligen Chefcoach Fabian Gerber.  ck

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

USA raten zum Tragen von Masken - Trump will nicht

USA raten zum Tragen von Masken - Trump will nicht

Politik appelliert: Anti-Corona-Maßnahmen einhalten

Politik appelliert: Anti-Corona-Maßnahmen einhalten

Erfolgsgeschichte: Mit dem Octavia begann Skodas Aufstieg

Erfolgsgeschichte: Mit dem Octavia begann Skodas Aufstieg

Der Blauregen hat viel Kraft

Der Blauregen hat viel Kraft

Kommentare