Effizienz und Balance gesucht

Rehden will sich im Heimspiel gegen Aufsteiger Altona 93 endlich mal belohnen

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Mittelfeldmann Corvin Behrens (li.) will mit dem BSV Rehden endlich den ersten Saisonsieg einfahren. 

Rehden - Von Arne Flügge. Die Köpfe hingen tief nach der späten 0:2-Niederlage in Lübeck. Da hatte Fußball-Regionalligist BSV Rehden den Meisterschaftsfavoriten beherrscht, doch am Ende waren die Hände leer. Es wird Zeit, nun endlich die Effizienz in der Chancenverwertung einerseits und die richtige Balance zwischen Aufwand und Ertrag andererseits zu finden. Das fordert auch BSV-Trainer Wolfgang Schütte vor dem Heimspiel am Samstag (16.00 Uhr) gegen Aufsteiger Altona 93.

„Wir müssen die drei Punkte holen, keine Frage. Sonst laufen wir der Musik hinterher“, weiß der Kriminalbeamte nur zu gut, dass ein Punkt aus bislang drei Spielen viel zu mager ist und seine Mannschaft schnell in die Bredouille bringen kann, wenn jetzt nicht der erste Saisonsieg eingefahren wird. Mut macht dem Trainer, dass der BSV Rehden vor allem zuletzt in Lübeck eine konstant gute Leistung gezeigt hat. „Die Mannschaft weiß, welche Qualität in ihr steckt. Und deshalb war die Niederlage auch recht schnell wieder aus den Köpfen raus“, berichtet Schütte.

Allerdings hilft Qualität nur bedingt, wenn das im Fußball mit Elementarste nicht gelingt: das Toreschießen. „Wir hatten gegen eine starke Mannschaft einige gute Möglichkeiten, haben aber einfach das Tor nicht erzielt. Das müssen wir uns ankreiden lassen, und daran haben wir in der Woche intensiv gearbeitet“, erklärt Schütte. Im Training allerdings wurde noch „so manches Ding versiebt, das eigentlich rein muss“, schmunzelt der 61-Jährige. Nun, wenn Generalproben misslingen, wird die Aufführung ja bekanntlich ein großer Erfolg . . .

Doch darauf will sich der BSV Rehden nicht verlassen. „Wir müssen einfach konzentrierter agieren und dürfen uns keine Nachlässigkeiten mehr erlauben, damit wir uns für unseren Aufwand auch endlich mal belohnen“, fordert Trainer Schütte.

„Wir müssen von Beginn an dagegenhalten“

Altona 93 ist mit zwei knappen Niederlagen gegen Havelse und Oldenburg sowie einem Sieg in Lüneburg gestartet. Bekanntlich hatte Lüneburg zum Saisonauftakt in Rehden mit 4:1 gewonnen. „Und ich hoffe, wir haben aus den Fehlern von damals gelernt. Das darf uns nicht noch einmal passieren“, mahnt Schütte. Schließlich sei Altona wie der LSK eine sehr kompakte und konterstarke Mannschaft. Und zudem als Aufsteiger immer gefährlich. „Sie werden in jedem Spiel von der ersten Minute an fighten. Wir müssen von Beginn an dagegenhalten“, stellt der Rehdener Trainer heraus.

Und er kann dabei auf seinen kompletten Kader zurückfreifen. „Es sind alle fit“, freut sich Schütte. Auch Torwart Milos Mandic ist nach mehrmonatiger Pause wegen einer Schulterverletzung am Montag wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen und wird auch heute erneut auf dem Platz stehen. „Es sieht bei ihm gut aus“, erklärt Schütte, der aber noch offen ließ, ob Rehdens Nummer eins am Samstag schon wieder ein Kandidat für die Startelf ist.

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