Den Einwohner-Vergleich mit Eichede hat Rehden schon mal gewonnen

Das Duell der Dörfer

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Rechtsverteidiger Viktor Pekrul (rechts) will mit dem BSV Rehden morgen einen Heimsieg gegen Eichede einfahren.

Rehden - Von Arne Flügge. Endlich, nach zweieinhalb Jahren feiert der BSV Rehden den ersten Sieg! Und was für einen: 1766:805 – das Duell der Einwohner geht das erste Mal an den heimischen Fußball-Regionalligisten, wenn Aufsteiger SV Eichede im Kampf der Dörfer am Sonntag (15.00 Uhr) in den Waldsportstätten antritt.

Bisher waren die Rehdener ihren Gegnern in dieser „Disziplin“ immer hoffnungslos unterlegen gewesen. Wenn das man kein gutes Zeichen ist.

„Wir sind zwar klein, aber nicht die Kleinsten“, schmunzelt Rehdens Stadionsprecher Matthias Giese, der vor jedem Spiel das Einwohner-Duell verkündet.

Sportlich gehört der BSV Rehden (Platz sechs/19 Punkte) ohnehin nicht zu den Leichtgewichten der Liga. Nach neun Spielen in Folge ohne Niederlage hat sich die Mannschaft von Trainer Björn Wnuck im oberen Tabellendrittel etabliert. Um sich dort aber richtig festzubeißen, muss gegen Eichede ein Heimsieg her. Doch einfach wird das nicht. Der Aufsteiger spielt eine gute Saison, ist mit 16 Punkten Neunter. Das Leitbild des Clubs: Mut zur Courage haben. Und daher werden sich die „Bravehearts“, wie sie sich nennen, ihr Herz in die Hand nehmen, um eine Niederlage zu verhindern.

Dass die Mannschaft nie aufgibt, zeigte zuletzt das Heimspiel gegen Norderstedt. 1:4 lag Eichede bereits zurück und glich noch zum 4:4 aus, ehe der Mannschaft am Ende die Luft ausging, Eichede noch 4:6 verlor. Doch dieser Dämpfer werde Eichede nicht umwerfen, wie Rehdens Trainer Björn Wnuck vermutet. „Sie sind immer noch sehr beflügelt und euphorisiert“, erklärt der 29-Jährige – und ergänzt: „Die Mannschaft ist sehr spielstark, versucht immer mitzuspielen. Das ist für einen Aufsteiger positiv-untypisch.“

Zu der spielerischen Stärke, die Wnuck beim Gegner ausgemacht hat, kommt noch der Einsatzwille. „Sie sind immer on fire, stehend hervorragend da. Das wird eine anspruchsvolle Aufgabe für uns“, weiß der BSV-Coach. Die es für die Rehdener allerdings zu lösen gilt – am besten mit einem Sieg. „Wir haben in Meppen wieder unentschieden gespielt. Um diesen Auswärtspunkt aufzuwerten, müssen wir das Spiel gewinnen“, fordert Wnuck, „dann bekommt das 2:2 in Meppen noch eine ganz andere Bedeutung.“

Die Videoanalyse des Spiels hat gezeigt, „dass wir sehr vieles richtig, aber auch noch einige Dinge falsch gemacht haben“, sagt der Rehdener Coach: „Daran müssen wir jetzt intensiv arbeiten.“

In erster Linie meint Wnuck damit die Defensivarbeit. „Wir müssen noch konsequenter, entschlossener und verbissener verteidigen – gerade, wenn wir in Führung gegangen sind.“ Zuletzt hatten die Rehdener nach einem Tor fast immer prompt einen Gegentreffer kassiert. „Gehen wir in Führung, verlieren wir immer ein paar Prozentpunkte in der Konzentration und auch in den Zweikämpfen. Das müssen wir abstellen“, fordert Wnuck. Gelingt das, sollte am Sonntag nicht nur das Einwohnerduell gewonnen werden . . .

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