Lob für Doppel-Sechs, Last für Konkurrenten

Ein „Bollwerk“: Gyasi und Stutter

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Bissig: Matthias Tietz (M.) hat seine Qualität als „Sechser“ schon mehrfach unter Beweis gestellt. Zurzeit hat er es aber schwer, an Marcel Stutter und Jeff Gyasi vorbeizukommen.

Rehden - Des Trainers Urteil über dieses Duo im defensiven Mittelfeld klingt ein wenig martialisch: „Es ist ein Bollwerk“, sagt Alexander Kiene über Marcel Stutter und Jeff Gyasi, seine beiden „Sechser“ vor der Abwehr im Team des BSV Rehden. An diesen zwei Abräumern kam zuletzt kaum ein Gegner vorbei – allerdings auch kein Kollege, der etatmäßig auf dieser Position zu Hause wäre: Matthias Tietz ist seit Herbst beim BSV, Malte Grashoff seit dem Winter, doch zuletzt mussten sich beide hinter dem ursprünglich als Offensivmann geholten Stutter und dem gelernten Innenverteidiger Gyasi anstellen. „Ich habe jetzt ein Luxusproblem auf der Sechs“, gesteht Kiene, der es sich zuletzt beim 2:0-Sieg gegen den TSV erlauben konnte, Tietz und Grashoff erst in der Schlussphase einzuwechseln. Sie sorgten für zusätzliche Stabilität, doch momentan scheinen sie nicht für die erste Elf in Frage zu kommen – dafür sieht ihr Coach die andere Variante als einfach zu gut an: „Beide spielen seit Wochen überzeugend, Stutter war auch gegen Havelse stark, aber Gyasi noch auffälliger – einfach überragend“, schwärmt der 37-Jährige über den Mann, an dem vor allem in der zweiten Halbzeit ein Havelser nach dem anderen abprallte. So schaffte es der 26-Jährige beim Internet-Portal „fanreport.com“ in die Mannschaft der Woche.

Das freut auch Kiene. Gleichzeitig lobt er die professionelle Art, wie Grashoff und Tietz mit ihren momentanen Reservistenrollen umgehen: „Das spricht für den Charakter dieser Spieler. Aber sie wissen auch, dass sich jederzeit eine neue Situation für sie ergeben kann.“ Für ihn ein Beleg dafür, dass das große Ganze weiter reift: „Die Mannschaft hat eine tolle Entwicklung genommen – und zu dem Gesamterfolg trägt eben bei, dass wir so lange wie möglich die Null halten. Wenn wir hinten sicher stehen, sind wir vorn eher in der Lage, ein Tor zu machen.“ Selbst ohne Kevin Artmann, Rehdens Regisseur, Taktgeber und aktuell gefährlichsten Torschützen in der offensiven Mittelfeldzentrale. Der Kapitän ist „für uns eigentlich unersetzlich“, sagt Kiene, muss sich nach dessen verletzungsbedingter Zwangspause am Sonntag aber korrigieren: „Ich bin sehr zufrieden, wie die Mannschaft Kevins Ausfall gelöst hat – und wie Moses Lamidi ihn ersetzt hat.“

ck

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