Fouley betreibt Eigenwerbung

Cyriacks und Weidlich melden sich zurück

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Pluspunkte gesammelt: Der Auftritt von Quentin Fouley (l.) im Test gegen Lohne gefiel Rehdens Trainer Heiner Backhaus. Vielleicht steht der zuletzt eingewechselte Mittelfeldmann diesmal wieder in der Startelf.

Rehden – Immerhin: In der Nachbarschaft durften sich die Regionalliga-Fußballer des BSV Rehden am Mittwochabend doch noch bewegen. Weil die Plätze der heimischen Waldsportstätten wegen der widrigen Witterung gesperrt blieben, hatten die Schwarz-Weißen ein Testspiel beim TuS BW Lohne vereinbart. „Eine richtig gute Mannschaft“ habe der Spitzenreiter der Landesliga Weser-Ems da beisammen, lobte Trainer Heiner Backhaus. Den Auftritt seines BSV beim 4:3-Sieg bezeichnete er als „okay“. Ihn freute, dass Sechser Dominik Cyriacks, beim jüngsten 0:1 gegen den VfL Wolfsburg II immerhin schon im Kader, 90 Minuten durchhielt. Gut einen Monat nach seiner im Training zugezogenen Verletzung am Schienbeinköpfchen wäre der 20-Jährige wieder eine Alternative fürs Auswärtsspiel des Regionalliga-Fünften am Sonntag ab 14.00 Uhr beim Schlusslicht HSC Hannover.

„Es war eine gute Möglichkeit für diejenigen, die zuletzt sonst nicht regelmäßig gespielt haben“, urteilte der BSV-Coach nach dem Auftritt auf Lohner Kunstrasen mit Rehdens 1:0 durch Mohammed Salifou (5.), dem 2:1 von Alen Suljevic (20.) und dem Doppelschlag zum 3:2 und 4:2 von Shamsu Mansaray (59./62.). Einige empfahlen sich für längere Einsatzzeiten – etwa Quentin Fouley: „Der Junge brennt und gibt Gas.“ Andere blieben dies hingegen schuldig, monierte der BSV-Coach: „Es bleibt nicht aus, dass man als klassenhöhere Mannschaft in so einem Test auch mal einen Schritt weniger geht – aber wenn ich sonst nicht so oft dabei bin und sich mir in 5 400 Sekunden die Chance bietet, das zu ändern, habe ich dafür kein Verständnis.“ Allgemein ist der 37-Jährige mit seiner Überraschungsmannschaft der Hinrunde aber zufrieden: „Eigentlich geht es uns gut. Wir können einzelne Ausfälle jederzeit kompensieren.“

Und nun kehrt neben Cyriacks ein weiterer Akteur zurück: Denis Weidlich, zuletzt knapp sechs Wochen wegen einer Quetschung samt Kapselblessur raus, spielte in Lohne ebenfalls durch.

Innenverteidiger Weidlich, Cyriacks davor – Zusatz-Optionen für die Defensive. Nun ist es aber nicht so, dass Rehdens Trainerteam derzeit über Umstellungen in seiner Hintermannschaft brütet – immerhin die zweitbeste der Liga, die es nun beim HSC mit dem harmlosesten Sturm (16 Treffer in 19 Partien) zu tun bekommt. Doch am Mittwochabend gab Backhaus zu denken, dass „Lohne viermal frei bis vor unser Tor durchkam“. Die Gefahr, dass sein Team beim Tabellenletzten den Spannungsbogen nicht ausreichend hoch hält, sieht der Übungsleiter nicht: „Dafür sind wir mittlerweile gefestigt genug.“

Sicherheitshalber warnt er seine Männer aber vor der hohen Qualität im Kader des Aufsteigers, zu dem die Ex-Rehdener Björn Lambach und Almir Kasumovic zählen. Stammkeeper Sascha Algermissen, ausgebildet bei Hannover 96 und Arminia Hannover, danach über Schalkes A-Jugend zur U 23 der Königsblauen aufgerückt und seit Sommer 2018 beim HSC, verpasste die jüngsten beiden Partien wegen einer Oberschenkelzerrung. Während sein Einsatz fraglich ist, fehlt Stürmer Mohamed Darwish wegen seiner beim 1:4 in Flensburg kassierten Ampelkarte definitiv. „Das könnte sich als Vorteil für uns erweisen“, sagt Backhaus über den starken Umschaltspieler.

Die Höhe der Niederlage beim SC Weiche täusche jedoch darüber hinweg, dass der HSC beim Tabellendritten „wirklich gut dagegen gehalten“ habe.

Dies ließ sich auch bei Rehdens 0:0 im Hinspiel gegen Hannover beobachten. Nun erwartet Backhaus auf dem kleinen und witterungsbedingt „wahrscheinlich schlechten Platz“ in Hannover ein schweres Spiel „mit körperlichen Auseinandersetzungen“.  ck

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