BSV Rehden gibt sich vor dem Heimspiel gegen Spitzenreiter TSV Havelse gelassen

Contenance und Kommunikation

„Wir müssen die Ruhe bewahren“, betont BSV-Kapitän Addy-Waku Menga.
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„Wir müssen die Ruhe bewahren“, betont BSV-Kapitän Addy-Waku Menga.

Rehden – Drei Spiele, kein Sieg – aber auch kein Grund zur Panik, wie sie beim Fußball-Regionalligisten BSV Rehden unisono betonen. „Nach drei Spieltagen ist noch niemand auf- oder abgestiegen“, betont Rehdens derzeit verletzter Rechtsverteidiger Marco Kaffenberger: „Wie sagt man so schön: Am Ende kackt die Ente.“ Klar könne niemand mit zwei Punkten aus drei Partien zufrieden sein, gibt der 24-Jährige zu. Die Stimmung im Team sei dennoch positiv und kämpferisch: „Wir wissen, was wir können.“ Bei Stürmer Addy-Waku Menga hört sich das ähnlich an. „Zwei Punkte sind natürlich nicht unser Anspruch, aber wir müssen die Ruhe bewahren.“ Ziel müsse jetzt sein, schnellstmöglich eine „Serie zu starten“. Also Erfolgserlebnisse am laufenden Band – am besten schon im Heimspiel gegen den TSV Havelse (Freitag/19.00 Uhr).

Ein Gegner, der aufgepumpt mit Selbstvertrauen an die Waldsportstätten reist. Das Team von Trainer Jan Zimmermann führt die Liga mit zehn Punkten aus vier Spielen an, stellt die beste Offensive. Mit dieser hat kürzlich auch erst der BSV Rehden Bekanntschaft gemacht: 1:4 hieß es vor fünfeinhalb Wochen im Finale des Niedersachsenpokals. „Das Spiel ist aber kein Maßstab“, betont Rehdens Trainer Andreas Golombek: „Wir haben damals überhaupt nicht gezeigt, was wir draufhaben.“ Und seither habe sich seine im Sommer neu zusammengestellte Mannschaft „von Woche zu Woche besser gefunden“. Sein Team zeige immer wieder „richtig gute Ansätze – leider noch nicht konstant über 90 Minuten“.

Das war beim jüngsten 1:1 in Delmenhorst par excellence zu beobachten. Die Rehdener führten 1:0, hatten das Geschehen und den Gegner im Griff, ehe sie nach einem Standardgegentor ins Schwimmen gerieten. „Wir müssen lernen, besser mit Rückschlägen umzugehen“, fordert Golombek. Dafür ist auch die interne Kommunikation wichtig. Gerade zu Saisonbeginn war es teilweise mucksmäuschenstill auf dem Platz. Das sei angesprochen worden, verrät Rehdens Fußballlehrer: „Wir brauchen diese verbale Unterstützung.“

Diese wird auch nötig sein, um gegen Havelse zu bestehen. „Eine sehr gute Truppe, die seit Jahren zusammengewachsen ist“, sagt Golombek über die Gäste: „Die agieren gemeinsam sehr diszipliniert, alle sind bereit, gegen den Ball zu arbeiten.“  wie

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