BSV-Boss kritisiert Verhalten der Gemeinde

Schilling wettert

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Friedrich Schilling (li.) und Markus Kompp freuten sich nach dem Abpfiff über den Pokalsieg.

Braunschweig - In der Stunde des größten Triumphes in der Vereinsgeschichte legte Friedrich Schilling den Finger ganz tief in die Wunde – und übte heftige Kritik an den Rehdener Gemeindevertretern. Der 62-jährige Boss von Fußball-Regionalligist BSV Rehden wirft der Gemeinde vor, finanzielle Zusagen zum Umbau der Waldsportstätten zu einem TV-fähigen Stadion zurückgezogen und damit die Austragung des DFB-Pokalspiels am 17. August gegen Zweitligist VfR Aalen in Rehden boykottiert zu haben. Die Partie findet nun in Cloppenburg statt. Bereits gestern war dort Platzbegehung mit dem DFB.

„Es ist ein Problem, dass unsere Volksvertreter und die Führung der Gemeinde nicht erkennen, was wir hier in Rehden seit gut 20 Jahren ehrenamtlich leisten, welche Botschaften wir durch unsere Erfolge in Niedersachsen verbreiten – und durch das Pokalspiel gegen die Bayern auch in ganz Deutschland verbreitet haben“, meinte Schilling und ergänzte: „Es ist einfach enttäuschend, dass wir keine Unterstützung erhalten. Wir hätten gerne gegen Aalen in den Waldsportstätten gespielt. Dass wir jetzt nach Cloppenburg ausweichen müssen, ist deprimierend und sehr traurig.“

Sportvorstand Markus Kompp unterstrich, dass entgegen vieler Behauptungen nicht der DFB für die Misere verantwortlich sei. Die Gemeinde will in den kommenden Tagen Stellung beziehen.

flü/ck

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