Bruns setzt auf die spielerische Qualität

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Gibt bei Werder Bremen II auf dem Platz die Richtung vor: Kapitän Florian Bruns (Mitte). ·

Rehden - Im Hinspiel war Florian Bruns nur Zuschauer. Der Kapitän von Werder Bremen II wurde beim 2:2 zum Opfer der strengen U 23-Regelung in der Fußball-Regionalliga. „Das war schon ein komisches Gefühl“, sagt der 33-Jährige: „Aber ich wusste, dass es irgendwann mal so kommen wird, wenn Spieler aus der Bundesligamannschaft, die älter als 23 Jahre sind, bei uns Spielpraxis sammeln sollen.“

Am Sonntag wird der ehemalige Profi vom FC St. Pauli im Rückspiel aber dabei sein und seine Mannschaft in den Waldsportstätten gegen den BSV Rehden aufs Feld führen. Bruns ist immens wichtig für die junge Werder-Truppe. Er ist ihr Leader. „Ich freue mich auf dieses Spiel. Das wird sehr interessant“, erklärt der Mittelfeldspieler, „Rehden ist bis auf einen Punkt an uns dran. Und daher wird es verdammt wichtig sein, dort nicht zu verlieren, zumindest einen Punkt zu holen.“ Am liebsten sollen es natürlich drei werden. „Unsere Ausrichtung ist, jedes Spiel gewinnen zu wollen“, meint Bruns. Er weiß aber auch: „Daran müssen wir uns dann messen lassen.“

Gleichwohl ist der Respekt vor dem BSV Rehden groß. Die Mannschaft befinde sich zu Recht „dort, wo sie steht“, sagt der Werder-Kapitän: „Rehden ist sehr kompakt und robust. Da müssen wir gegenhalten. Aber wir haben keine Angst. Mit unseren fußballerischen Qualitäten sollten wir in der Lage sein, das Spiel zu gewinnen.“

Bruns weiß aber auch, dass es kein Spaziergang wird. Denn vor allem zu Hause ist Rehden eine Macht. 20 der bisher 29 Punkte holte der BSV in den heimischen Waldsportstätten. „Wir wissen, wie schwer das wird. Da steht uns eine harte Aufgabe bevor“, sagt auch Werder-Trainer Viktor Skripnik – und fügt hinzu: „Der BSV Rehden hat eine sehr gute Hinrunde gespielt. Wir müssen in diesem Spiel eine gute Mischung aus Kampf, spielerischen Mitteln und Cleverness finden. Ein Sieg wäre noch einmal gut für das Selbstvertrauen.“

Personell wird sich der Bremer Kader im Vergleich zu den jüngsten Wochen kaum verändern. Wie immer bleibt abzuwarten, wie sich die Situation bei der Bundesliga-Mannschaft entwickelt und wen Chefcoach Robin Dutt hochzieht. · flü

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