BSV Rehden fiebert dem „absoluten Highlight“ entgegen / „Gleich Gas geben“

Brennende Fackeln im Meppener Hexenkessel

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Rehdens Abwehrspieler Stefan Heyken (rechts) soll heute Abend in Meppen bei Standardsituationen wieder seine Kopfballstärke in die Waagschale werfen.

Rehden - Von Arne Flügge. Es ist angerichtet: Freitagabend, Flutlichtspiel, über 2000 Zuschauer – und zwei Mannschaften, die sich absolut auf Augenhöhe begegnen. Besser können die Rahmenbedingungen kaum sein, wenn der SV Meppen heute Abend (19.30 Uhr) in der Fußball-Regionalliga den BSV Rehden empfängt.

„Für einen Fußballer sind diese Freitagabendspiele unter Flutlicht das Geilste, was es gibt. Dazu noch diese Kulisse. Das wird ein absolutes Highlight für die Jungs, auf das wir uns alle freuen“, sagt Rehdens Trainer Björn Wnuck.

Meppen ist derzeit mit 20 Punkten Vierter, Rehden mit nur zwei Zählern weniger auf dem Konto Siebter. Ein Topspiel also. Und der Sieger dürfte sich für längere Zeit im oberen Tabellendrittel festbeißen. Das erklärte Ziel der Rehdener, die mittlerweile seit acht Spielen ungeschlagen sind und daher mit breiter Brust in die MEP-Arena fahren. Allerdings will Wnuck die stolze Serie nicht zu hoch hängen. „Natürlich ist es klasse und beeindruckend, wenn du in der Liga acht spiele nicht mehr verloren hast. Und es ist auch stark, wie wir es zuletzt geschafft haben, nach einer zunächst nicht so guten Leistung den Hebel noch umzulegen, um noch mit einem immens großen Willen zu punkten. Aber das klappt nicht immer. Und daher müssen wir von Beginn an wie Fackeln brennen und unser Potenzial abrufen“, fordert der Rehdener Coach.

Und der Trainer ist sehr zuversichtlich, dass seine Mannschaft diesmal gleich hellwach sein wird. „Die Jungs werden alle Hebel in Bewegung setzen, um sofort präsent zu sein, gleich Gas zu geben“, sagt Wnuck. Beim 2:1 gegen Norderstedt und beim 1:1 zuletzt in Neumünster hatte seine Mannschaft über weite Strecken nicht ihre Möglichkeiten abgerufen. „Wir müssen sauberer Fußball spielen“, fordert Wnuck, der in den beiden zurückliegenden Partien noch zu viele „Schlampigkeiten im Abspiel sowie in der Ballannahme und -mitnahme“ ausgemacht hat. „Da müssen wir mehr Spannung aufbauen und konzentrierter sein“, erklärt der 29-Jährige. Nur so könne man gefährlich nach vorn spielen und dann auch die nötigen Torchancen kreieren.

Wichtig wird heute Abend in Meppen auch sein, dass der BSV Rehden wieder zu seiner Torgefährlichkeit bei Eckbällen und Freistößen zurückfindet. „Aus den Standards haben wir zuletzt zu wenig gemacht“, räumt Wnuck ein, „dabei sind sie eigentlich eine unserer stärksten Waffen. Da geht immer ‘was.“

Der Respekt der Rehdener vor dem Gegner ist freilich groß. „Meppen spielt ebenfalls eine hervorragende Saison“, lobt Wnuck. Ein Verdienst vor allem von Christian Neidhart, der im Sommer vom Liga-Konkurrenten SV Wilhelmshaven kam und beim SV Meppen sowohl Trainer als auch sportlicher Leiter ist. „Mein Kollege macht dort richtig gute Arbeit“, sagt Wnuck.

Zuletzt allerdings kassierte Meppen eine 1:2-Pleite in Norderstedt. Was Neidhart richtig sauer werden ließ. Der Coach strich kurzer Hand den trainingsfreien Dienstag. „Wir müssen vieles verbessern. Es gibt noch Luft nach oben“, wetterte der Trainer. Gegen den BSV Rehden will er heute Abend eine entsprechende Reaktion seiner Mannschaft sehen.

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