Bisher noch nie im linken Mittelfeld

Lob für Tietz nach starkem „Debüt“

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Matthias Tietz (am Ball) bewies auch gestern mal wieder seine Vielseitigkeit.

Hildesheim - Am Ende der regulären Spielzeit hatte es Matthias Tietz hinter sich. Durch seine Auswechslung kurz vor Schluss gönnte Rehdens Trainer Alexander Kiene dem 25-Jährigen seinen Sonderapplaus durch die knapp 30 mitgereisten Fans im Stadion des VfV Borussia Hildesheim. Der Mittelfeldmann hatte vor allem in der ersten Halbzeit einen Klasse-Linksaußen gegeben, „und jetzt bin ich ganz schön kaputt“, gestand er später am Mannschaftsbus.

Kein Wunder: Tietz hatte ein enormes Laufpensum abgespult, sich mehrere Bälle von seiner angestammten Position aus der Mittelfeldzentrale abgeholt, war zweikampfstark und gefährlich bei Flanken. Und das bei seinem Debüt auf dieser Seite! „Im linken Mittelfeld habe ich noch nie gespielt“, verriet der Ex-Wilhelmshavener, der früher mal rechts ausgeholfen hat – vorn oder in der Abwehr.

Zugute kam Tietz, dass gleich seine ersten Aktionen klappten und in der VfV-Defensive Unruhe stifteten. „Andernfalls wäre ich wohl früh verunsichert gewesen und hätte es etwas ruhiger angehen lassen – aber so war ich gleich ganz gut im Spiel.“

Kiene sah gestern sein Urteil über ihn bestätigt: „Matthias ist wichtig fürs Team, erledigt einfach seine Aufgaben und arbeitet viel für die Mannschaft.“

Und die wiederum erntete hinterher das meiste Lob von Tietz: „Alle haben das gut gemacht. Schade nur, dass wir nach der Pause nicht das 3:0 nachgelegt haben. Aber der Sieg war erstmal wichtig. So müssen wir weitermachen.“

ck

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