Münchner haben Schilling volle Unterstützung zugesagt / Spielort noch offen

Die Bayern springen dem BSV Rehden zur Seite

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Nach den Gesprächen mit dem FC Bayern München hat sich die Laune von BSV-Boss Friedrich Schilling deutlich verbessert. Der Triple-Sieger will den BSV Rehden unterstützen. ·

Rehden - Von Arne Flügge. Jetzt ist es auch offiziell: Der DFB hat gestern die Ansetzungen für die erste DFB-Pokalrunde herausgegeben. Dabei wird die Erstrundenpartie von Fußball-Regionalligist BSV Rehden gegen Triple-Sieger FC Bayern München wie erwartet live im Free-TV übertragen. Die ARD zeigt das Spiel am Montag, 5. August, um 20.30 Uhr

Der Austragungsort steht allerdings noch nicht fest. Nachdem die heimischen Waldsportstätten aus dem Rennen sind, muss BSV-Präsident Friedrich Schilling noch abschließende Gespräche mit Werder Bremen und dem VfL Osnabrück führen, deren Stadien für das Spiel infrage kommen. Daher hat der DFB dem BSV Rehden auch noch eine Frist eingeräumt, um die noch ausstehenden Fragen zu klären. Ursprünglich hätte der Club gestern den Spielort an den Verband melden müssen. „Spätestens in ein paar Tagen wollen wir die Sache vom Tisch haben. Wir wollen jetzt eine schnelle Entscheidung, damit wir unseren Leuten endlich sagen können, wo es hingeht“, meinte Schilling.

Dass der DFB dem BSV Rehden noch etwas Zeit eingeräumt hat, sei „sehr entgegenkommend gewesen“, berichtete Schilling, „und es ist auch keine Frist auf Tag und Uhrzeit.“

Dennoch wollen die Rehdener jetzt noch mehr Gas geben. Und sie erhalten bei der Planung des DFB-Pokalkrachers prominente Hilfe. Gestern kontaktierte Schilling die Bayern. „Ich hatte ein sehr, sehr gutes Gespräch. Der FC Bayern hat uns zugesagt, uns mit allen Mitteln zu unterstützen“, sagte Schilling – und atmete tief durch: „Jetzt geht es mir schon besser als in den letzten Tagen.“

Das große Problem ist: Bekommt der BSV Rehden das 42 000 Zuschauer fassende Bremer Weserstadion gefüllt? Die Bayern möchten nämlich gern vor einem volles Haus spielen, auch der ARD ist das natürlich lieber. Die 16 000 Karten für ein Spiel in Osnabrück dürften im Nu vergriffen sein. Doch was, wenn sich Rehden für Osnabrück entscheidet – und dann plötzlich Anfragen für 40 000 Tickets hat? „Das ist die Frage“, sagt Schilling, „aber was ist, wenn wir auf der anderen Seite das Weserstadion nur halbvoll bekommen?“

Und hier wollen nun die Bayern helfend eingreifen. Wie Schilling gestern mitgeteilt wurde, wird der Triple-Sieger seine Fanclubs in Norddeutschland kontaktieren und mobilisieren, um die nötige Zuschauerzahl zu erreichen. Schilling steht auch hier bereits mit der Münchner Ticketstelle in Kontakt. „Der FC Bayern möchte wie wir, dass dieses Spiel zu einem Event wird. Und wo sie uns unterstützen können, werden sie es tun“, freute sich Schilling – und sprach noch einmal von „absolut tollen Gesprächen“ mit den Münchnern. Es deutet also mittlerweile viel auf den Spielort Bremen hin, der wohl auch von den Münchnern favorisiert ist.

Bleibt aber noch ein Problem zu lösen. Die Bremer möchten nicht, dass Bayern-Fans in der Ostkurve, der Heimat der treuesten Werder-Fans, stehen. „Nur mit Rehdenern bekommen wir die 7 000 Plätze aber nicht besetzt, und auch aus dem Kreis Diepholz dürfte diese Anzahl nicht unbedingt zusammenkommen“, vermutet Schilling.

Aber auch hier weiß der clevere Vereinsboss bereits Rat. Rehden hat eine Kooperation mit Werder. „Und durch das Projekt 100 Schulen – 100 Vereine können wir eventuell die nötige Kapazität im Ostkurvenbereich hinbekommen“, meinte Schilling.

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