Denkzettel: Stürmer fliegt aus dem Kader

Banecki verpennt Abschlusstraining

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Der Gesichtsausdruck zeigt es an: Rehdens Trainer Björn Wnuck war sauer auf Francis Banecki. ·

Rehden - So schnell ändern sich die Zeiten: Erst am Freitag hatte Björn Wnuck den Ex-Profi Francis Banecki zur festen Größe im Sturmzentrum ernannt und seine Qualitäten in der „Box“ gepriesen.

Einen Tag später, im Abschlusstraining am Samstagvormittag, wartete der Trainer des BSV Rehden vergeblich auf seinen fünffachen Torschützen. Banecki hatte die um 10 Uhr beginnende Einheit schlichtweg verpennt. Wnucks Konsequenz: Für das Spiel tags darauf strich er den 28-Jährigen schlichtweg aus dem Kader.

„Ich denke, das war nur die logische Antwort darauf: Wenn jemand unentschuldigt beim Abschlusstraining fehlt, stelle ich ihn nicht auf – da kann es auch keine zwei Meinungen geben“, stellte Wnuck klar. Die Fronten sind mittlerweile wieder geklärt. „Wir haben gesprochen, er hat x-mal gesagt, wie leid ihm das tut“, fasste Wnuck zusammen. Komplett abhaken wollte er das Thema damit nicht. „So etwas ist auch Jeff-Denis Fehr mal passiert – da haben wir auch gehandelt. Erstmal will ich das sacken lassen, dann werden wir nochmal reden – mal sehen.“

Ob es gestern am Ende mit Baneckis Strafraum-Qualitäten zu mehr gereicht hätte als diesem einen Punkt, „ist im Nachhinein hypothetisch“, meinte Wnuck.

Trotz der Nichtnominierung von Banecki verzichtete der Coach zunächst auf den Einsatz von Alexander Neumann, der erst in der Schlussphase als Joker in die Partie kam und mit Startelf-Debütant Paulo Sereno am Ende einen Doppel-Sturm bildete. Der bis dahin in der Angriffs-Mitte wühlende Kiala Kifuta wich nach rechts aus. Am Ende lohnte sich dieser erhöhte Druck – und Rehden hatte einen weiteren Grund zum Feiern. Der andere beruhte auf dem Grund des Fehlens von Mittelfeld-Renner Danny Arend. Der war aus einem gleichsam verständlichen wie erfreulichen Grund nicht mit nach Neumünster gefahren: Arend wurde am Freitagabend zum zweiten Mal Vater. Wieder wurde es ein Mädchen. „Trotzdem wäre Danny gern dabei gewesen, aber er musste auf die ältere, erst zwei Jahre alte Tochter aufpassen, weil seine Frau nach dem Kaiserschnitt weiter im Krankenhaus bleiben musste.“ · ck

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