2:0 – Rehden gewinnt durch Tore von Krasniqi und Menga bei Hannover 96 II

Backhaus zieht den Hut

Wenn es gegen Hannover 96 II geht, ist Addy-Waku Menga immer zur Stelle. Gestern erzielte er als Einwechselspieler den 2:0-Endstand für den BSV Rehden. Foto: vogler

Hannover – Er wurde bereits vor der Saison als Königstransfer gefeiert. Und das royale Etikett passt. Kamer Krasniqi hat den BSV Rehden bei Hannover 96 II zum nächsten Sieg in der Fußball-Regionalliga geführt. Der ehemalige kosovarische U 21-Nationalspieler traf am Freitagabend beim 2:0 (1:0); wie schon in der Vorwoche, als der Ex-Osnabrücker den 1:0-Siegtreffer gegen Lübeck erzielt hatte. Den zweiten Treffer steuerte gestern der Hannover-Spezialist Addy-Waku Menga in der Nachspielzeit bei. Es war sein fünftes Tor in den letzten drei Duellen gegen die 96er-Zweitvertretung. Durch den vierten Saisonerfolg sprangen die Schwarz-Weißen vorübergehend auf Rang acht. „Ich ziehe den Hut vor meiner Mannschaft“, sagte Rehdens Trainer Heiner Backhaus: „Wir haben als Team kompakt gespielt, jeder ist marschiert.“

Backhaus vertraute zu Spielbeginn dem Personal, das am vergangenen Wochenende den 1:0-Heimsieg über den VfB Lübeck perfekt gemacht hatte. Für Mittelfeldmann Quentin Fouley, der sich gegen die Hanseaten bereits in der sechsten Minute verletzt hatte, durfte wieder Dino Bajric ran. Im Sturm des 4-4-2-Systems begannen in Abwesenheit des noch immer verletzten Tomislav Ivicic erneut Bocar Djumo und Shamsu Mansaray.

Mit mehr Personalproblemen hatten das Team aus der Landeshauptstadt zu kämpfen. Neben Ex-Nationalspieler Christian Schulz fielen auch Mittelfeldspieler Nikita Marusenko, Offensivakteur Moussa Doumbouya sowie Verteidiger Julian Klar aus.

Vielleicht auch deshalb wirkten die Gäste aus Rehden eingespielter. „Wir haben die erste Halbzeit dominiert, hatten mehr Spielanteile“, betonte Coach Backhaus. Und sein Team schlug zu einem guten Zeitpunkt zu: Marco Kaffenberger setzte sich über rechts durch, Mansaray ließ die Flanke per Brust abtropfen, und von der Strafraumgrenze aus schoss Krasniqi zum 1:0 (44.) ein. Nicht nur deshalb kassierte der 23-Jährige ein Lob von Backhaus: „Er trifft aus einem schnellen Spiel heraus immer gute Entscheidungen.“

Nach der Pause versuchte 96 noch einmal alles. „Wirklich in die Bredouille sind wir aber nicht geraten“, berichtete der BSV-Trainer. Stattdessen machte Joker Menga mit seinem Kontertor in der Nachspielzeit den Auswärtssieg perfekt. „Für Addy freut es mich ganz besonders“, betonte Backhaus.  wie

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