BSV Rehden empfängt heute Abend VfB Oldenburg in den Waldsportstätten

Backhaus will Feuerwerk abbrennen

Ist optimistisch: BSV-Trainer Heiner Backhaus. Foto: jdi

Rehden – Nach fünf Ligapartien ist Heiner Backhaus nur bedingt zufrieden. „Die fünf Punkte, die wir mittlerweile auf dem Konto haben, sind mir eindeutig zu wenig“, erklärt der zu Saisonbeginn gekommene Trainer des Fußball-Regionalligisten BSV Schwarz-Weiß Rehden vor dem Heimspiel heute Abend (19.30 Uhr) gegen den VfB Oldenburg: „Wir hätten auf Grund unserer Leistung mindestens zwei bis drei Punkte mehr verdient gehabt.“

Jedoch sollte auch nicht verschwiegen werden, dass die Rehdener nach dem fünften Spieltag der vergangenen Saison immerhin einen Zähler weniger auf der Haben-Seite hatten.

Noch sei die magere Punkteausbeute laut Backhaus aber nicht das Problem: „Alle Vereine, außer die drei Spitzenmannschaften VfB Lübeck, VfL Wolsburg II und Holstein Kiel II, sind in der Tabelle noch dicht beieinander.“ Insofern habe das Tableau, in dem sich die Rehdener auf Platz elf wiederfinden, laut Backhaus aktuell wenig Aussagekraft.

„Bis auf die eine schlechte Halbzeit im Heimspiel gegen Aufsteiger HSC Hannover bin ich mit dem Auftreten meiner Mannschaft zufrieden“, betont der 37-jährige Übungsleiter: „Wir haben es bisher ganz ordentlich gemacht. Zumindest haben meine Spieler immer alles gegeben. Aber natürlich braucht es noch Zeit. Gerade, weil wir so viele neue Spieler integrieren müssen. Doch die Disziplin, die meine Jungs an den Tag legen, ist überragend.“

Besonders mit der Abwehrleistung ist Rehdens Trainer zufrieden: „Wir lassen fast nichts zu. Und die wenigen Treffer, die wir bisher kassiertet haben, resultierten alle aus individuellen Fehlern.“ Aber es gebe auch Verbesserungspotenzial: „Gerade, wenn wir mit dem Rücken zum Tor stehen, müssen wir noch cleverer sein. Da passieren uns noch zu viele dumme Fouls. Und durch die anschließenden Standardsituationen bekommen wir dann die hohen Bälle in unsere Box. So entstehen bei uns die Gegentreffer. Aber meine Spieler sollen lieber einmal zu viel foulen, als einmal zu wenig. Es gilt, die Defizite abzustellen.“

Am besten schon heute Abend in den Waldsportstätten. „Wir haben ein Heimspiel. Ich erwarte von meiner Mannschaft, dass sie über 90 Minuten mit viel Tempo spielt und wir den Gegner dominieren“, fordert Rehdens Coach. Doch unterschätzen wird Backhaus die Oldenburger, bei denen seit Anfang der Saison der ehemalige Coach des Brinkumer SV, Dennis Offermann, als Co-Trainer von Alexander Kiene (einst in Rehden) fungiert, nicht. „Der VfB Oldenburg ist sehr erfahren, spielt einen emotionalen Fußball und ist immer positiv eingestellt. Gerade die tolle Chemie zwischen Mannschaft und Fans bewundere ich“, lobt Backhaus den nächsten Gegner: „Dennoch wollen wir gegen sie ein Feuerwerk abbrennen. Und so müssen wir auch von Anfang an ins Spiel gehen. Ich will, dass meine Spieler alles reinhauen, Gas geben. Wir werden auf jeden Fall nicht groß abwarten, sondern wollen das Spiel diktieren. Sollte uns das gelingen, bin ich mir auch sicher, dass die Punkte in Rehden bleiben.“

Und die Chancen, dass es heute mit einem „Dreier“ klappt, stehen gar nicht so schlecht. Immerhin kann Backhaus personell fast aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Mathis Wellmann steht heute Abend nicht zur Verfügung.  jdi

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