Heyken bangt um Bayern-Spiel / Baneckis Comeback / Rehden verliert Finale

Artmann neuer Kapitän

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Kevin Artmann ist neuer Kapitän beim BSV Rehden.

Emstek - Von Arne Flügge. Das Blitzturnier des TuS Emstekerfeld verfolgte Kevin Artmann am Samstag von der Tribüne aus. Eine Verletzung , zugezogen am Mittwoch im Testspiel gegen Bremen-Ligist SG Aumund-Vegesack, zwang den neuen Mittelfeldspieler von Fußball-Regionalligist BSV Rehden zu einer Pause.

„Nichts Schlimmes, eine reine Vorsichtsmaßnahme“, sagte der 27-Jährige. Dennoch war es für ihn kein gebrauchtes Wochenende. Denn Trainer Predrag Uzelac hatte den Ex-Werder-Profi gerade zum neuen Kapitän bestimmt.

„Ich war schon etwas überrascht, damit hatte ich nicht gerechnet“, räumte Artmann ein, der damit die Nachfolge von Maarten Schoops (spielt nur noch Zweite) antritt. „Als neuer Spieler musst du dich doch erstmal integrieren, im Training deine Position finden. Das scheine ich ganz gut hinbekommen zu haben. Und es macht mich auf eine gewisse Art und Weise auch stolz, dass der Trainer mich so in den Fokus stellt“, sagte Artmann, der in der vergangenen Saison noch bei Liga-Konkurrent FC Oberneuland die Fäden gezogen hatte.

Coach Uzelac ließ keinen Zweifel daran, die richtige Wahl getroffen zu haben. Bereits nach gut zwei Wochen Vorbereitung hat der 47-Jährige erkannt, dass Artmann eine absolute Führungspersönlichkeit ist. „Wie er Fußball spielt, Verantwortung übernimmt, die Art, wie der gerade mit den jungen Leuten spricht – das ist schon klasse“, schwärmt der Kroate von seinem neuen Leader: „Er hat sofort Zeichen gesetzt, geht voran und hat fußballerische Klasse. Das sind die besten Voraussetzungen, um auch Kapitän zu sein.“ Wobei Uzelac eines noch wichtiger ist: „Ich hoffe, Kevin bliebt endlich mal von Verletzungen verschont.“ Denn im Laufe seiner Karriere war der hochveranlagte Mittelfeldspieler häufig und dann meistens auch für Monate außer Gefecht gewesen.

Letzteres droht derzeit Stefan Heyken. Rehdens Innenverteidiger kann wegen Adduktorenproblemen nicht trainieren, droht die Vorbereitung zu verpassen. „Ich habe das aus der letzten Sasion mit rübergeschleppt“, sagte der 30-Jährige. Angesichts der neuen Konkurrenz durch Dominic Krogemann und Maciej Kwiatkowski auf der Manndeckerposition fast schon fatal. „Das ist bitter und ärgerlich, natürlich auch im Hinblick auf das Pokalspiel gegen die Bayern“, seufzte Heyken. Heute will er es mit Spritzen probieren: „Wenn’s nichts hilft, muss ich mich wohl auf etwas Langwieriges einstellen.“

Wovon Francis Banecki ein Lied singen kann. Nach monatelangen Achillessehnenproblemen stand der Rehdener Allrounder in Emstek erstmals wieder für 45 Minuten auf dem Platz. „Ich habe schon gemerkt, dass es noch ein langer Weg ist“, sagte der Ex-Werder-Profi, „gerade bei den Zweikämpfen habe ich noch etwas zurückgezogen.“

Einmal allerdings zum Selbstschutz: Im Finale am Samstag gegen Oberligist VfL Osnabrück II riss Banecki die Hände refelxartig hoch: „Sonst hätte ich den Ball voll ins Gesicht bekommen.“ Der Schiri pfiff dennoch Freistoß an der Strafraumgrenze, Osnabrücks Mehmet Kolis jagte den Ball zum 1:1 unter die Latte, glich damit die frühe Führung von Christian Hegerfeld (11.) aus und erzwang kurz vor dem Abpfiff noch das Elfmeterschießen. Dort (1:4) war Rehden, das sich mit einem 3:0 über Oberligist VfL Oldenburg – Tore: Alexander Neumann (2), Michael Wessel – fürs Endspiel qualifiziert hatte, dann zu unkonzentriert. „Wenn du bis zur letzten Sekunde führst, willst du das Ding natürlich auch gewinnen“, sagte BSV-Trainer Uzelac, der das Endergebnis aber nicht überbewerten wollte: „Es waren gute Tests gegen gute Mannschaften. Man hat bei meinen Spielern gemerkt, dass es jetzt langsam um die Stammplätze geht.“

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