Ressortarchiv: BSV Rehden

Ball flachhalten, System hochfahren

Ball flachhalten, System hochfahren

Rehden/Delmenhorst – Es ist ihm wichtig. Und deshalb betont es Fußballlehrer Andreas Golombek gleich mehrmals. „Arroganz ist völlig fehl am Platz“, heißt es dann. Oder: „Wir müssen die Kirche im Dorf lassen.“ Soll bedeuten: Den Ball schön flachhalten. Sein BSV Rehden tritt beim SV Atlas Delmenhorst (Samstag/16.00 Uhr) an. Also beim Aufsteiger, der noch auf den ersten Saisonsieg in der Regionalliga Nord (Staffel Süd) wartet. „Auf uns wartet ein schönes Stück Arbeit“, betont Coach Golombek noch einmal und bläut allen ein, dass niemand mit einem Selbstläufer für sein Team rechnen sollte.
Ball flachhalten, System hochfahren
Es ruckelt noch

Es ruckelt noch

Rehden – Mehr Sicherheitsabstand ging kaum. Als der Schiedsrichter Carsten Wessel das Regionalliga-Spiel abpfiff, standen die Fußballer des BSV Rehden mindestens sieben, acht Meter auseinander. Der eine knickte in sich zusammen, der andere wischte sich über die Stirn, der nächste stemmte mit leerem Blick die Hände in die Hüften. Der Frust saß tief nach der 0:1 (0:0)-Heimniederlage gegen den SV Werder Bremen II. „Der Sieg für Werder geht in Ordnung“, sagte Rehdens Trainer Andreas Golombek. Insgesamt sei es ein „sehr gutes Spiel“ gewesen: „Kein Team wollte verwalten, sondern Fußball spielen.“
Es ruckelt noch
Puzzeln für Fortgeschrittene

Puzzeln für Fortgeschrittene

Rehden – Ein ziemliches Gedrängel und Gewusel herrscht auf dem Platz, wenn der Fußball-Regionalligist BSV Rehden in diesen Tagen trainiert. Keiner ist verletzt, keiner erkrankt. Also betreiben gleich 21 Akteure Eigenwerbung für einen Startelf-einsatz gegen den SV Werder II (Freitag/18.30 Uhr). Für einen Trainer zugleich Segen und Fluch. Konkurrenzkampf ist förderlich. Und jeder Coach hat lieber zu viele als zu wenige Optionen. Andererseits gilt es, harte Entscheidungen zu treffen, schließlich dürfen nur 19 Spieler in den Kader und nur elf von Beginn an ran. Und deshalb schaut Andreas Golombek bei den Einheiten ganz genau hin. „Niemand hat seinen Platz sicher. Jeder muss ihn sich erkämpfen“, betont der BSV-Coach und ergänzt: „Keiner kann sich ausruhen auf das, was er vielleicht mal geleistet hat. Diese Zeiten sind vorbei.“ Meriten spielen keine Rolle. Es sollen neue Erfolgsgeschichten geschrieben werden.
Puzzeln für Fortgeschrittene
Rehdener Chancenwucher beim 2:2

Rehdener Chancenwucher beim 2:2

Rehden – So wirklich mochte sich Emre Yesilova gestern Abend nicht über sein starkes Regionalliga-Debüt für den BSV Rehden freuen. Der Neuzugang hatte gegen Hannover 96 II zwar das 1:1 vorbereitet und das 2:1 selbst erzielt, am Ende stand für die Schwarz-Weißen in ihren Waldsportstätten aber nur ein 2:2 (1:1) zu Buche. „Unsere beiden Gegentore fielen zu einem Zeitpunkt, als wir klar besser waren – und wir haben sie unnötig kassiert“, ärgerte sich der Außenspieler, „und gerade nach dem 2:1 hatten wir Chancen ohne Ende.“ Ähnlich sah es sein Trainer Andreas Golombek: „Nach einem Standard ein Tor zu fangen, ist immer ärgerlich. Da müssen wir uns besser aufteilen.“ Gleichwohl zollte er seinen Fußballern Respekt, „dass sie das Ding gedreht und Mut bewiesen haben.“ Nach Yesilovas Führung beklagte aber auch der Fußballlehrer den Chancenwucher: „Da hätten wir den Sack zumachen müssen.“
Rehdener Chancenwucher beim 2:2
„Haben genau die Spieler, die wir brauchen“

„Haben genau die Spieler, die wir brauchen“

Rehden – Endlich geht es nun auch für den BSV Rehden um Punkte. Der Fußball-Regionalligist, vorige Woche wegen der Verlegung des Auftakts beim VfL Wolfsburg II zum Zuschauen verdammt, erwartet morgen ab 19.00 Uhr in den Waldsportstätten Hannover 96 II. Neu-Trainer Andreas Golombek vertraut seiner „guten Truppe“, kann auf Einzelkünstler verzichten und hätte lieber mehrere neunfache Torschützen als einen zehnfachen.
„Haben genau die Spieler, die wir brauchen“

Rehdens Duell in Wolfsburg verlegt

Rehden – Ursprünglich hätte der BSV Rehden morgen um 13.00 Uhr beim Abo-Meister VfL Wolfsburg II in die neue Regionalliga-Saison starten sollen. Doch die Gastgeber baten um Verlegung, weil sie mehrere U-Nationalspieler aus ihrer Bundesliga-Reserve für verschiedene Länderspiele abstellen müssen. „Wolfsburg hat uns drei Termine mitgeteilt, da können wir uns nicht wehren“, erläuterte Sportvorstand Michael Weinberg: „Das ist schade. Wir hätten gern gespielt. So aber sind wir erst am nächsten Freitagabend mit dem Heimspiel gegen Hannover 96 II dran und haben dann wieder eine Woche spielfrei. Da fällt es schwer, in den Rhythmus zu kommen und die Spannung hochzuhalten.“
Rehdens Duell in Wolfsburg verlegt
Rehdens Ritt auf der Rasierklinge

Rehdens Ritt auf der Rasierklinge

Rehden – Auf die A-Junioren des JFV Rehden wartet in der kommenden Fußball-Regionalliga-Saison ein Ritt auf der Rasierklinge: Von 18 Teams steigen satte sechs Mannschaften ab, sodass die Schützlinge des Trainer-Duos Drilon Gashi/Stefan Czyborra für den Klassenerhalt eine Top-Zwölf-Platzierung benötigen. Eine regelrechte Herkulesaufgabe, wie auch Czyborra weiß: „Es wird natürlich brutal hart. Aber unser junges Team besitzt unheimlich viel Potenzial. Das müssen wir jetzt herauskitzeln und die Jungs schnell weiterentwickeln.“
Rehdens Ritt auf der Rasierklinge