Ressortarchiv: BSV Rehden

Menga führt Rehden zum Sieg

Menga führt Rehden zum Sieg

Rheda-Wiedenbrück – Fußball-Regionalligist BSV Rehden hat sich nach der bitteren Pokal-Finalniederlage gegen den Liga-Konkurrenten TSV Havelse (1:4) wieder gefangen. Nachdem die Mannschaft von Trainer Andreas Golombek bereits den FC Sulingen (Bezirksliga) deutlich mit 4:0 bezwungen hatte, kam sie am Samstag zu einem knappen 2:1-Erfolg über den in der Regionalliga West spielenden SC Wiedenbrück. Zum Spieler des Spiels avancierte Rehdens Publikumsliebling Addy-Waku Menga, dem in der Partie beide Treffer für die Schwarz-Weißen gelangen. Erst traf der 36-jährige Stürmer in der 30. Minute per Strafstoß zum 1:0, um nur eine Minute später das 2:0 nachzulegen.
Menga führt Rehden zum Sieg
„Ich habe mir alles immer hart erarbeitet“

„Ich habe mir alles immer hart erarbeitet“

Rehden – Was doch in einem halben Fußball-Jahr alles passieren kann – trotz des zwischenzeitlichen Corona-Komplett-Stillstands! 182 Tage nach seinem letzten Spiel als Trainer des Regionalligisten VfB Oldenburg traf die Kreiszeitung den Fußballlehrer Alexander Kiene nun in ganz anderen Sphären wieder – gut 900 Kilometer weiter südlich als Coach des österreichischen Zweitligisten Austria Lustenau. Der 42-Jährige, von Januar bis Oktober 2015 auch in Diensten des Regionalligisten BSV Rehden, ist nun Profitrainer und hat damit ein weiteres selbst gestecktes Etappenziel erreicht. Der einstige Verteidiger, verletzungsbedingt früh zum Karriere-Aus gezwungen, hat sich vom Jugendcoach (unter anderem des jungen Niclas Füllkrug) zum Berufstrainer durchgeboxt. „Alles hart erarbeitet“, sagte der Pädagoge und Vater zweier Kinder im Interview nach Lustenaus knapper Testspiel-Niederlage gegen Werder Bremen Anfang der Woche.
„Ich habe mir alles immer hart erarbeitet“

Trotzdem: Glückwunsch!

Trotzdem: Glückwunsch!

Liga-Auftakt hat es in sich

Rehden – Nach zwei Pokal-Fights in acht Tagen haben die Fußballer des BSV Rehden jetzt zwei Wochen Pflichtspiel-Pause – dann startet die neue Regionalliga-Saison. Und der am Freitag veröffentlichte Spielplan der Süd-Staffel (zunächst coronabedingt ohne die Zulassung von Gäste-Fans) hat es für die Schwarz-Weißen in sich: Zum Auftakt tritt die Mannschaft von Trainer Andreas Golombek am Samstag, 5. September, um 13.00 Uhr beim mehrfachen Meister und Top-Favorit VfL Wolfsburg II an. Das erste BSV-Heimspiel steigt am Samstag, 12. September, um 15.00 Uhr gegen die Zweitliga-Reserve von Hannover 96, und nach einem spielfreien Wochenende kommt dann am Mittwoch, 23. September, Werder Bremen II (Anstoß: 19.00 Uhr). Der September endet mit Rehdens Nachbarschaftsduell am Samstag, 26. September, beim Aufsteiger SV Atlas Delmenhorst.  ck
Liga-Auftakt hat es in sich
Viel zu bedenken für die Helfer

Viel zu bedenken für die Helfer

Rehden – Vom ernüchternden Ergebnis für den BSV Rehden mal ganz abgesehen – ein solches Finale um den Niedersachsenpokal muss Friedrich Schilling nicht jedes Jahr haben. Denn die Sicherheitsvorkehrungen im Zuge der Corona-Pandemie forderten den BSV-Präsidenten und seine Ehrenamtlichen seit Montag, einen Tag nach dem Einzug ins Endspiel, doch enorm. „Was wir da alles bedenken und umsetzen mussten, war schon unglaublich, aber es musste eben sein“, skizzierte Schilling, der den mehr als 80 Helfern im Stadion dankte, vor allem aber den Einsatz seines Sportvorstands Michael Weinberg, seines Sohnes Marc sowie der Brüder Bernd und Wilhelm Lohaus hervorhob.
Viel zu bedenken für die Helfer
Neziri wechselt zu BW Lohne

Neziri wechselt zu BW Lohne

Rehden – Das gestrige Finale im NFV-Pokal machte er schon nicht mehr mit. Bereits am Freitagabend hatte sich Rilind Neziri von seinem Teamkollegen beim Fußball-Regionalligisten BSV Rehden verabschiedet.
Neziri wechselt zu BW Lohne
„Heiße“ Rehdener, mahnender Menga

„Heiße“ Rehdener, mahnender Menga

Rehden – Jan Zimmermann schien beeindruckt von dem, was er da am Sonntag im Niedersachsenpokal-Halbfinale des BSV Rehden beim VfB Oldenburg sah. „Ich verstehe mich gut mit ,Zimbo’“, sagt Rehdens Trainer Andreas Golombek über seinen Kollegen vom TSV Havelse, „und als wir danach telefoniert haben, meinte er: ,4:1 gewonnen, das war ja gar nicht schlecht’“, berichtet der 52-Jährige. Inzwischen dürften beide Coaches ihren Kontakt zueinander auf ein Minimum zurückgefahren haben – denn bis Sonntag ab 15.00 Uhr in den Rehdener Waldsportstätten will sich keiner der zwei Regionalliga-Kontrahenten in die Karten schauen lassen. Schließlich geht es um nicht weniger als den NFV-Pokal und den lukrativen Einzug in die erste Runde des DFB-Pokals. „Ein absolutes Highlight“, schwärmt Rehdens Kapitän Addy-Waku Menga, aus dem die Begeisterung trotz seiner schon 36 Lenze nur so heraussprudelt: „Nicht nur, dass wir die Chance haben, zu Hause den Cup zu holen, sondern dass wir dann auch noch im DFB-Pokal spielen dürften. Für mich persönlich wäre das in meinem Alter noch toll, aber vor allem meinen Jungs im Team würde ich das gern ermöglichen“, sagt der Mann mit schon sieben Einsätzen binnen 16 Jahren im höchsten deutschen K.o.-Wettbewerb: „Man darf nicht vergessen, dass dann ganz Deutschland einem im Fernsehen zuguckt.“
„Heiße“ Rehdener, mahnender Menga

Jiri Miker stürmt nun für den BSV Rehden

Rehden – Jiri Miker hätte schon am Sonntag im NFV-Pokal-Halbfinale beim VfB Oldenburg für den BSV Rehden spielen sollen, doch zu dieser Zeit lag noch keine Freigabe vom tschechischen Fußball-Verband vor. „Es hat aber zum Glück auch ohne ihn geklappt“, sagte Rehdens Sportvorstand Michael Weinberg nach dem 4:1-Sieg. Gestern zeigte er sich zuversichtlich, dass der Mittelstürmer am Sonntag im Finale ab 15.00 Uhr in den Rehdener Waldsportstätten gegen Regionalliga-Konkurrent TSV Havelse im Kader stehen darf.
Jiri Miker stürmt nun für den BSV Rehden
Finale! Lindner macht alles klar

Finale! Lindner macht alles klar

Oldenburg – Die letzten Nachzügler aus seiner Mannschaft winkte Andreas Golombek gestern rasch vom Feld des Oldenburger Marschwegstadions. „Los, kommt, ich muss noch zu ‘ner Feier“, forderte der Trainer des BSV Rehden seine Fußballer nach dem Abpfiff des Niedersachsenpokal-Halbfinales auf. Zwar hatte er kurz zuvor im Spielerkreis gemahnt: „Wir haben noch gar nichts erreicht“, doch „ein, zwei Bierchen“ erlaubte er seinem Personal nach diesem überzeugenden 4:1 (2:1)-Triumph beim Regionalliga-Rivalen VfB Oldenburg. Dadurch haben die Schwarz-Weißen am kommenden Sonntag um 15.00 Uhr Heimrecht im Finale gegen den TSV Havelse, ebenfalls Konkurrent in der Regionalliga Nord, allerdings kampflos durch den Verzicht von Zweitliga-Aufsteiger Eintracht Braunschweig ins Endspiel gekommen.
Finale! Lindner macht alles klar
Evers zurück im Westen

Evers zurück im Westen

Vier Jahre lang war Kai Bastian Evers eine Institution der Regionalliga Nord. Sowohl beim BSV Rehden als auch beim VfB Oldenburg trug er die Kapitänsbinde. Wenn seine Ex-Vereine im Halbfinale des Niedersachsenpokals aufeinandertreffen, wird Evers aber nicht dabei sein. Er ist zurück in NRW – seiner Heimat. Letztlich sei er beim VfB „links liegengelassen“ worden, sagt der 30-Jährige: „Es gab keine richtigen Gespräche.“ Bei „transfermarkt.de“ wird er derzeit als vereinslos aufgeführt. Er befinde sich aber in „fortgeschrittenen Gesprächen“. Künftig wird Evers wohl in der Regionalliga West auflaufen.
Evers zurück im Westen
Backhaus holt Fouley und Ivicic

Backhaus holt Fouley und Ivicic

Rehden – „Heiner macht wohl eine kleine Filiale auf“, sagt Michael Weinberg mit einem Lachen. Der Sportvorstand des Regionalligisten BSV Rehden meint Heiner Backhaus. Der ehemalige BSV-Coach ist mittlerweile beim TuS Rot-Weiß Koblenz (Regionalliga Südwest) tätig und hat jetzt mit Quentin Fouley (Frankreich/26) und Tomislav Ivicic (Kroatien/32) zwei Spieler aus den Waldsportstätten ans Deutsche Eck geholt. „Gute Spieler möchte man natürlich am liebsten immer halten“, sagt Weinberg: „Manchmal passt es aber eben nicht.“ Das Modell Arbeit und Spitzensport sei nicht für jeden etwas. „Ich glaube, dass Quentin Fouley und Tomislav Ivicic den Anspruch haben, noch als Vollprofis zu arbeiten“, erklärt Weinberg.
Backhaus holt Fouley und Ivicic
Golombek kassiert dritte Pleite im vierten Testspiel

Golombek kassiert dritte Pleite im vierten Testspiel

Drochtersen – So richtig scheint Andreas Golombek noch nicht beim BSV Schwarz-Weiß Rehden angekommen zu sein – und das ausgerechnet eine Woche vor dem Halbfinale im Niedersachsenpokal beim VfB Oldenburg: Der neue Trainer des Fußball-Regionalligisten kassierte in seinem vierten Testspiel bereits die dritte Niederlage, unterlag gestern Nachmittag beim Liga-Konkurrenten SpVgg Drochtersen/Assel knapp mit 0:1 (0:0). Das Tor des Tages erzielte Neuzugang Lennard Fock in der 65. Minute.
Golombek kassiert dritte Pleite im vierten Testspiel
Robert Obst verstärkt BSV Rehden

Robert Obst verstärkt BSV Rehden

Rehden – Der Regionalligist BSV Rehden treibt seine Personalplanung weiter voran: Wie Sportvorstand Michael Weinberg bestätigt, gehört ab sofort Robert Obst zum Kader der Schwarz-Weißen. Obst, gebürtiger Pole, ist auf der Innenverteidiger-Position zu Hause. Der 25-Jährige war zuletzt vereinslos. Davor spielte der 1,92 Meter große Abwehrschlacks bei Znicz Pruszkow in der dritthöchsten polnischen Liga. „Robert hat aber auch schon in der Ekstraklasa, der höchsten polnischen Liga, Erfahrungen gesammelt“, erklärt Weinberg. So spielte er dort für Pogon Stettin. „Er ist zweikampfstark und ballsicher, hat uns in den beiden Testspielen gegen TB Uphusen und Blau-Weiß Lohne vollends überzeugt“, so Weinberg weiter.  jdi
Robert Obst verstärkt BSV Rehden
Yesilova zündet den Turbo

Yesilova zündet den Turbo

Uphusen – Andreas Golombek sagt von sich selbst, dass er „sehr, sehr ungerne“ verliert. Dementsprechend dürfte die Laune beim neuen Trainer des Fußball-Regionalligisten BSV Rehden nach den ersten Testspielen gegen Preußen Espelkamp (1:2) und Spelle-Venhaus (2:4) nicht die beste gewesen sein. Doch am Wochenende hat sich die Miene des Ex-Profis aufgehellt: Der BSV holte in der Vorbereitung seinen ersten Sieg, gewann am Samstag beim Oberligisten TB Uphusen mit 3:1 (2:1) – und Golombek hat dabei „einen Schritt nach vorne“ in der Entwicklung seines Teams festgestellt: „Wir haben viele Neue, das muss erst mal zusammenwachsen. Aber ich glaube, wir finden uns so langsam.“
Yesilova zündet den Turbo