Ressortarchiv: BSV Rehden

Menga beschenkt sich selbst

Menga beschenkt sich selbst

Rehden - Von Daniel Wiechert. Ein Prosit auf den Super-Joker! Einen Tag vor seinem 36. Geburtstag hat Addy-Waku Menga dem BSV Rehden am Freitagabend einen Punkt in der Fußball-Regionalliga gesichert. Der eingewechselte Stürmer traf beim 1:1 (0:1) gegen die SV Drochtersen/Assel. „Addy hat das wirklich sehr gut gemacht“, lobte BSV-Coach Heiner Backhaus: „Er trifft einfach immer die richtigen Entscheidungen.“
Menga beschenkt sich selbst
Rehdens Coach Backhaus sperrt den Schlendrian aus

Rehdens Coach Backhaus sperrt den Schlendrian aus

Rehden – Zwei Zu-Null-Siege in Serie und Tabellenplatz acht: Es könnte derzeit schlechter laufen für den Fußball-Regionalligisten BSV Rehden um Trainer Heiner Backhaus. Doch der 37-Jährige läuft deshalb nicht mit einem Dauergrinsen durch die Gegend.
Rehdens Coach Backhaus sperrt den Schlendrian aus
Backhaus zieht den Hut

Backhaus zieht den Hut

Hannover – Er wurde bereits vor der Saison als Königstransfer gefeiert. Und das royale Etikett passt. Kamer Krasniqi hat den BSV Rehden bei Hannover 96 II zum nächsten Sieg in der Fußball-Regionalliga geführt. Der ehemalige kosovarische U 21-Nationalspieler traf am Freitagabend beim 2:0 (1:0); wie schon in der Vorwoche, als der Ex-Osnabrücker den 1:0-Siegtreffer gegen Lübeck erzielt hatte. Den zweiten Treffer steuerte gestern der Hannover-Spezialist Addy-Waku Menga in der Nachspielzeit bei. Es war sein fünftes Tor in den letzten drei Duellen gegen die 96er-Zweitvertretung. Durch den vierten Saisonerfolg sprangen die Schwarz-Weißen vorübergehend auf Rang acht. „Ich ziehe den Hut vor meiner Mannschaft“, sagte Rehdens Trainer Heiner Backhaus: „Wir haben als Team kompakt gespielt, jeder ist marschiert.“
Backhaus zieht den Hut
Heavy Metal statt Kuschelrock

Heavy Metal statt Kuschelrock

Rehden – Die ersten 100 Tage hat Heiner Backhaus als Trainer des BSV Rehden nach dem Auswärtsspiel bei Hannover 96 II (heute/19.00 Uhr) rum. Und der 37-Jährige wähnt den Verein auf einem guten Weg: „Die Weichen sind gestellt.“ Die vergangenen Monate haben Backhaus in dem Glauben bekräftigt, „diesen Club sportlich auf die nächste Stufe stellen zu können“. Der bisherige Saisonverlauf in der Regionalliga Nord habe bereits „bewiesen, dass wir gegen die Spitzenteams mithalten können“. Diesen hohen Anspruch müsse der Verein verinnerlichen. „Es ist immer besser, als permanent nur nach unten zu gucken“, betont Ex-Profi Backhaus.
Heavy Metal statt Kuschelrock
Matchplan und Moral

Matchplan und Moral

Rehden – Und wieder so ein Ball für Jakob Lewald. Als der Innenverteidiger des BSV Rehden in der Schlussphase des nun intensiver geführten Regionalliga-Duells gegen den VfB Lübeck mit dem langen Bein die Kugel von der Torlinie über das BSV-Gehäuse spitzelte, stieß er einen Urschrei aus. Sein „Jaa!“ war ein deutliches Signal, dass er und seine Kollegen den Sieg am Samstag mehr wollten als die favorisierten Gäste.
Matchplan und Moral
Krasniqi eiskalt in der Nachspielzeit

Krasniqi eiskalt in der Nachspielzeit

Rehden - Von Cord Krüger. Drüber. Als Bocar Djumo in der ersten Minute der Nachspielzeit über den Querbalken schoss, wollten schon einige der 330 Zuschauer in den Rehdener Waldsportstätten den Heimweg antreten. Doch Schiedsrichter Felix Bickel zeigte plötzlich auf den Elfmeterpunkt, Kamer Krasniqi legte sich den Ball zurecht – und versenkte ihn eiskalt oben links zum 1:0 (0:0)-Sieg für den BSV Rehden! Drei Punkte gegen den Regionalliga-Zweiten VfB Lübeck, die am Samstag nicht allzu viele im Lager des Tabellenzehnten einkalkuliert hatten. Selbst Heiner Backhaus nicht. Umso tiefer verneigte sich der Trainer vor seinem Team „aus Partnern und Freunden, in dem sich heute jeder solidarisch mit dem anderen erklärt hat. So will ich das jede Woche sehen“, lobte er die Geschlossenheit. Sogar sein Lübecker Trainerkollege Rolf Landerl zollte „Rehdens couragiertem Auftritt“ Respekt. Auch Torschütze Krasniqi, Kilometerfresser im Mittelfeld und Ausführender fast aller Standards (allein zehn der 11:1 Rehdener Ecken), hob die „starke Mannschaftsleistung vom ersten bis zum 19. Mann“ hervor. Sich selbst wollte er in diesem Kollektiv mit einem Durchschnittsalter von nur 22 Jahren weniger erwähnt sehen: „Ich habe am Ende halt Verantwortung übernommen und mir gedacht: einfach reinmachen!“
Krasniqi eiskalt in der Nachspielzeit
Bar jeden Drucks

Bar jeden Drucks

Rehden – Der VfB Lübeck hat mehr als doppelt so viele Punkte wie der BSV Rehden gesammelt. Die VfB-Stürmer Ahmet Arslan und Patrick Hobsch, Sohn des ehemaligen Werder-Stürmers Bernd Hobsch, haben gemeinsam bereits mehr Tore erzielt als alle BSV-Akteure zusammen. Die Hansestädter stellen die beste Defensive, die Schwarz-Weißen die zweitschlechteste Offensive der Regionalliga Nord. Drei Facts, die bereits klar machen, dass Rehdens Fußballer eine knüppelharte Heimaufgabe (Samstag, 15.00 Uhr) bevorsteht.
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Dominante Rehdener spät geknackt

Dominante Rehdener spät geknackt

Norderstedt – 87. Spielminute im Norderstedter Edmund-Plambeck-Stadion: Heiner Backhaus stand gerade mit Mohammed Salifou an der Mittellinie, um ihn als nächsten Offensivmann einzuwechseln. Nur ein Punkt wäre dem Trainer des überlegenen BSV Rehden gestern beim Regionalliga-Elften Eintracht Norderstedt zu wenig gewesen. „Dann fällt da dieses Tor aus dem Nichts, wir gucken uns alle an, was gerade passiert ist – und verlieren“, schilderte Backhaus nach der 0:1 (0:0)-Niederlage: „Dieses Spiel hätten wir einfach gewinnen müssen. Wir haben das Geschehen die ganze Zeit über kontrolliert, hatten den Ball fast permanent in der gegnerischen Hälfte – aber wir bekommen die Kugel einfach nicht rein. Das ist aktuell unser Problem.“Bei den mit nur vier Auswechselspielern angereisten Rehdenern stand überraschend Alen Suljevic in der Startelf. Der 20-Jährige, in der Vorsaison von den A-Junioren des JFV Rehden ins Regionalliga-Team aufgerückt und in seiner ersten Saison nur zu zehn Teilzeit-Einsätzen gekommen, gab gestern sein Saisondebüt und stürmte von Beginn an neben Bocar Djumo. „Der Junge hat sich das durch harte Arbeit im Training verdient“, verdeutlichte Backhaus. Andererseits drängte sich diese Alternative aber auch auf, weil Angreifer Tomislav Ivicic im Abschlusstraining umgeknickt war und Shamsu Mansaray in der Nacht vor dem Spiel ein Magen-Darm-Infekt außer Gefecht gesetzt hatte. „Alen hat seine Sache gut gemacht – und auch er hatte ein Tor auf dem Fuß“, sagte Backhaus über den Youngster.
Dominante Rehdener spät geknackt
Erneuter Rehdener Beutezug im Norden?

Erneuter Rehdener Beutezug im Norden?

Rehden – Endlich geht’s wieder aufwärts – zumindest auf der Landkarte. Wann immer der BSV Rehden in dieser Saison nördlichere Gefilde ansteuerte, kehrte der Fußball-Regionalligist mit Punkten zurück – nach den beiden bisher einzigen zwei Saisonsiegen in Flensburg und beim HSV II. Beste Voraussetzungen also für das Auswärtsspiel am Sonntag ab 14.00 Uhr bei Eintracht Norderstedt.
Erneuter Rehdener Beutezug im Norden?
Kapitän Esche: „Haben das Spiel in der ersten Halbzeit verloren“

Kapitän Esche: „Haben das Spiel in der ersten Halbzeit verloren“

Rehdens Mannschaftsführer Tobias Esche suchte nach dem Abpfiff erst gar nicht nach Ausreden: „Wir haben in der gesamten ersten Halbzeit überhaupt keinen Zugriff bekommen, sind nur hinterhergelaufen. Gerade die Arbeit gegen den Ball war von uns allen alles andere als gut. Dann darfst du dich auch nicht wundern, wenn du solche doofen Tore kassierst. Dafür lief es im zweiten Durchgang besser. Da hat man gemerkt, dass wir wollten. Aber eine gute Halbzeit reicht eben nicht aus. Wir haben zu Recht verloren.“
Kapitän Esche: „Haben das Spiel in der ersten Halbzeit verloren“
Früher Rückstand gegen Werder II bricht Rehden das Genick

Früher Rückstand gegen Werder II bricht Rehden das Genick

Die Laune von Heiner Backhaus war bereits nach fünf Minuten dahin. „Wenn der Freistoß durchkommt, nimmt er ihn mit der Mütze auf“, stöhnte der Trainer des Fußball-Regionalligisten BSV Schwarz-Weiß Rehden, nachdem David Lennart Philipp für die Reservemannschaft des SV Werder Bremen am Samstagnachmittag früh die Führung erzielt hatte. Doch der Freistoß des offensiven Mittelfeldspielers wurde unglücklich von Rehdens Mauer abgefälscht, sodass Keeper Nick Borgman, der bereits auf dem Weg in die Ecke war, keine Abwehrchance mehr hatte. Somit musste Rehden nicht nur einen frühen Rückstand hinnehmen, sondern am Ende auch eine verdiente 1:3 (0:2)-Niederlage quittieren.
Früher Rückstand gegen Werder II bricht Rehden das Genick