Ressortarchiv: BSV Rehden

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Rehden – Der VfB Lübeck hat mehr als doppelt so viele Punkte wie der BSV Rehden gesammelt. Die VfB-Stürmer Ahmet Arslan und Patrick Hobsch, Sohn des ehemaligen Werder-Stürmers Bernd Hobsch, haben gemeinsam bereits mehr Tore erzielt als alle BSV-Akteure zusammen. Die Hansestädter stellen die beste Defensive, die Schwarz-Weißen die zweitschlechteste Offensive der Regionalliga Nord. Drei Facts, die bereits klar machen, dass Rehdens Fußballer eine knüppelharte Heimaufgabe (Samstag, 15.00 Uhr) bevorsteht.
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Dominante Rehdener spät geknackt

Dominante Rehdener spät geknackt

Norderstedt – 87. Spielminute im Norderstedter Edmund-Plambeck-Stadion: Heiner Backhaus stand gerade mit Mohammed Salifou an der Mittellinie, um ihn als nächsten Offensivmann einzuwechseln. Nur ein Punkt wäre dem Trainer des überlegenen BSV Rehden gestern beim Regionalliga-Elften Eintracht Norderstedt zu wenig gewesen. „Dann fällt da dieses Tor aus dem Nichts, wir gucken uns alle an, was gerade passiert ist – und verlieren“, schilderte Backhaus nach der 0:1 (0:0)-Niederlage: „Dieses Spiel hätten wir einfach gewinnen müssen. Wir haben das Geschehen die ganze Zeit über kontrolliert, hatten den Ball fast permanent in der gegnerischen Hälfte – aber wir bekommen die Kugel einfach nicht rein. Das ist aktuell unser Problem.“Bei den mit nur vier Auswechselspielern angereisten Rehdenern stand überraschend Alen Suljevic in der Startelf. Der 20-Jährige, in der Vorsaison von den A-Junioren des JFV Rehden ins Regionalliga-Team aufgerückt und in seiner ersten Saison nur zu zehn Teilzeit-Einsätzen gekommen, gab gestern sein Saisondebüt und stürmte von Beginn an neben Bocar Djumo. „Der Junge hat sich das durch harte Arbeit im Training verdient“, verdeutlichte Backhaus. Andererseits drängte sich diese Alternative aber auch auf, weil Angreifer Tomislav Ivicic im Abschlusstraining umgeknickt war und Shamsu Mansaray in der Nacht vor dem Spiel ein Magen-Darm-Infekt außer Gefecht gesetzt hatte. „Alen hat seine Sache gut gemacht – und auch er hatte ein Tor auf dem Fuß“, sagte Backhaus über den Youngster.
Dominante Rehdener spät geknackt
Erneuter Rehdener Beutezug im Norden?

Erneuter Rehdener Beutezug im Norden?

Rehden – Endlich geht’s wieder aufwärts – zumindest auf der Landkarte. Wann immer der BSV Rehden in dieser Saison nördlichere Gefilde ansteuerte, kehrte der Fußball-Regionalligist mit Punkten zurück – nach den beiden bisher einzigen zwei Saisonsiegen in Flensburg und beim HSV II. Beste Voraussetzungen also für das Auswärtsspiel am Sonntag ab 14.00 Uhr bei Eintracht Norderstedt.
Erneuter Rehdener Beutezug im Norden?
Kapitän Esche: „Haben das Spiel in der ersten Halbzeit verloren“

Kapitän Esche: „Haben das Spiel in der ersten Halbzeit verloren“

Rehdens Mannschaftsführer Tobias Esche suchte nach dem Abpfiff erst gar nicht nach Ausreden: „Wir haben in der gesamten ersten Halbzeit überhaupt keinen Zugriff bekommen, sind nur hinterhergelaufen. Gerade die Arbeit gegen den Ball war von uns allen alles andere als gut. Dann darfst du dich auch nicht wundern, wenn du solche doofen Tore kassierst. Dafür lief es im zweiten Durchgang besser. Da hat man gemerkt, dass wir wollten. Aber eine gute Halbzeit reicht eben nicht aus. Wir haben zu Recht verloren.“
Kapitän Esche: „Haben das Spiel in der ersten Halbzeit verloren“
Früher Rückstand gegen Werder II bricht Rehden das Genick

Früher Rückstand gegen Werder II bricht Rehden das Genick

Die Laune von Heiner Backhaus war bereits nach fünf Minuten dahin. „Wenn der Freistoß durchkommt, nimmt er ihn mit der Mütze auf“, stöhnte der Trainer des Fußball-Regionalligisten BSV Schwarz-Weiß Rehden, nachdem David Lennart Philipp für die Reservemannschaft des SV Werder Bremen am Samstagnachmittag früh die Führung erzielt hatte. Doch der Freistoß des offensiven Mittelfeldspielers wurde unglücklich von Rehdens Mauer abgefälscht, sodass Keeper Nick Borgman, der bereits auf dem Weg in die Ecke war, keine Abwehrchance mehr hatte. Somit musste Rehden nicht nur einen frühen Rückstand hinnehmen, sondern am Ende auch eine verdiente 1:3 (0:2)-Niederlage quittieren.
Früher Rückstand gegen Werder II bricht Rehden das Genick