Ressortarchiv: BSV Rehden

Weidlich auch gegen Werder gesetzt

Weidlich auch gegen Werder gesetzt

Rehden – Viel Zeit blieb ihnen nicht, diesen 4:1-Sieg beim Hamburger SV II auszukosten. Nach 90 intensiven Minuten am Mittwochabend schickte Trainer Heiner Backhaus seine Regionalliga-Fußballer des BSV Rehden noch im Wolfgang-Meyer-Stadion zum Auslaufen, während der knapp dreistündigen Rückfahrt kümmerten sich Physios um die frischesten Blessuren.
Weidlich auch gegen Werder gesetzt
4:1 bei HSV II - Rehden zerlegt die Zweitliga-Reserve

4:1 bei HSV II - Rehden zerlegt die Zweitliga-Reserve

Hamburg – Donnerwetter im doppelten Sinn! Während unweit des Wolfgang-Meyer-Stadions in Stellingen das Gewitter grollte, feierten die Regionalliga-Fußballer des BSV Rehden gestern Abend einen 4:1-Triumph beim Hamburger SV II und kletterten auf Platz acht der Tabelle. „Der Sieg war hochverdient“, urteilte BSV-Trainer Heiner Backhaus: „Gerade in der zweiten Halbzeit haben wir ein Feuerwerk abgebrannt. Das war Bankräuberfußball – überfallartig, wie ich mir ein Spiel vorstelle.“
4:1 bei HSV II - Rehden zerlegt die Zweitliga-Reserve
„Hamburg ist eine Wundertüte“

„Hamburg ist eine Wundertüte“

Rehden – Heiner Backhaus ist zufrieden mit seiner Mannschaft. Eigentlich. Denn für den Trainer gibt es immer Verbesserungspotenzial. Bei seinem BSV Rehden stört ihn derzeit die Chancenverwertung. „Wir laufen gegen Oldenburg (1:1, d. Red.) nach dem 1:0 vier-, fünfmal aufs Tor, und dann muss es irgendwann einfach klingeln“, betont der 37-Jährige. Heute Abend (19.00 Uhr) soll das in der Regionalliga-Partie beim Hamburger SV II unbedingt besser werden – damit sich die Fußballer für ihre guten Leistungen auch mit drei Punkten belohnen dürfen.
„Hamburg ist eine Wundertüte“
Krasniqi-Treffer reicht nicht

Krasniqi-Treffer reicht nicht

Rehden – Hätte es vor dem Regionalliga-Derby gegen den VfB Oldenburg noch einen Heißmacher für seine Spieler gebraucht, hätte Trainer Heiner Backhaus nur einen Spruch in der Kabine des BSV Rehden aufhängen müssen. „Das ist ein Gegner, den man schlagen muss“, hatte Oldenburgs Mittelfeldspieler Nico Matern vor der Partie via „NWZ“ getönt.
Krasniqi-Treffer reicht nicht
Backhaus will Feuerwerk abbrennen

Backhaus will Feuerwerk abbrennen

Rehden – Nach fünf Ligapartien ist Heiner Backhaus nur bedingt zufrieden. „Die fünf Punkte, die wir mittlerweile auf dem Konto haben, sind mir eindeutig zu wenig“, erklärt der zu Saisonbeginn gekommene Trainer des Fußball-Regionalligisten BSV Schwarz-Weiß Rehden vor dem Heimspiel heute Abend (19.30 Uhr) gegen den VfB Oldenburg: „Wir hätten auf Grund unserer Leistung mindestens zwei bis drei Punkte mehr verdient gehabt.“
Backhaus will Feuerwerk abbrennen
Rehdens Frühstart genügt nicht

Rehdens Frühstart genügt nicht

Havelse – Der BSV Rehden hat in der Fußball-Regionalliga den zweiten Sieg in Serie verpasst. Beim TSV Havelse kamen die Schwarz-Weißen trotz einer zwischenzeitlichen 2:0-Führung nicht über ein 2:2 hinaus. „Es war ein gutes Spiel, um zu reifen“, sagte Rehdens Trainer Heiner Backhaus: „Sieben, acht Spieler sind heute nicht an ihre Normalform herangekommen.“
Rehdens Frühstart genügt nicht
Erleichtert statt euphorisiert

Erleichtert statt euphorisiert

Flensburg – Nach dem Schlusspfiff blieb der große Jubelsturm aus. Dafür waren die Rehdener zu erschöpft. Verteidiger Marco Kaffenberger umarmte mit letzter Kraft seinen Nebenmann Tobias Esche, dann klatschten sich alle „Schwarz-Weißen“ brav ab, nur um eine Minute später schon zum Auslaufen zu traben. Nein, Euphorie hatte der 2:0 (1:0)-Erfolg des BSV Rehden beim SC Weiche Flensburg 08 nicht ausgelöst. Die Erleichterung nach dem ersten Regionalliga-Sieg der Saison 2019/2020 war aber greifbar. „Ich bin stolz auf die Mannschaft“, sagte BSV-Trainer Heiner Backhaus. „Wir hatten heute eine Riesen-Mentalität. Und das ist am Ende immer der Schlüssel.“ Zwar habe seine Mannschaft spielerisch schon durchaus mehr überzeugt als am Samstagnachmittag in Flensburg: „Aber wir haben sehr diszipliniert agiert. Wir haben eindrucksvoll verteidigt.“
Erleichtert statt euphorisiert
Rehden will Torfluch an der Förde brechen

Rehden will Torfluch an der Förde brechen

Rehden – Der BSV Rehden hatte Daniel Thioune ordentlich die Laune verhagelt. „Es war nicht zu erkennen, wer der Zweitligist war und wer der Regionalligist“, sagte der Fußball-Trainer des VfL Osnabrück nach dem kurzfristig anberaumten Test, den sein Team mit Ach und Krach gewonnen hatte: „Das ist sicherlich ganz weit weg von dem, was wir als Anspruch haben.“ Das Rehdener Team von Trainer Heiner Backhaus hatte sich am Mittwoch beim 1:2 stark präsentiert, obwohl es mit einigen Gastspielern und Akteuren, die zuletzt weniger Einsatzzeiten hatten, angetreten war. Für den BSV traf der Ex-Osnabrücker Addy Waku Menga. „Die Jungs haben es richtig gut gemacht“, betonte Backhaus: „Wir können eine Menge Selbstvertrauen aus diesem Spiel mitnehmen.“ Das können die Schwarz-Weißen auch gebrauchen. In der Liga sind sie noch torlos, morgen um 13.30 Uhr steht das Auswärtsspiel beim SC Weiche Flensburg 08 an. „Wir müssen einfach endlich mal in Führung gehen“, betont Backhaus.
Rehden will Torfluch an der Förde brechen
Lewald allgegenwärtig

Lewald allgegenwärtig

Rehden – Auf die Szene wollte er gar nicht groß eingehen. „Ja, das war so“, kommentierte Jakob Lewald seine Rettungstat in Minute 49, als der Innenverteidiger des BSV Rehden gegen Almir Kasumovic auf der Linie das 1:0 für den HSC Hannover verhinderte. Vielleicht wäre es trotz der zu jenem Zeitpunkt noch 40 Minuten auf der Uhr schon das Siegtor gewesen, denn dieses Regionalliga-Duell hatte nur wenige Hochkaräter im Strafraum parat. „Vorn fehlte uns irgendwie die Durchschlagskraft“, umschrieb es Lewald – ohne sich jedoch selbst dabei herauszunehmen. Denn der Abwehrmann schaltet sich im 3-5-2-System seines neuen Trainers Heiner Backhaus auffallend oft mit in die Offensive ein, läuft vom Abwehrzentrum auf den rechten Flügel, flankt oder zieht nach innen. „In der Dreier- oder Fünferkette ist man ja auch ein bisschen variabler, und wenn das Zusammenspiel mit Marco passt, kann ich Tempo aufnehmen und nach vorn gehen“, sagte er über den eine Station weiter vorn agierenden Marco Kaffenberger. Auch am Samstag gegen Hannover ging er diese weiten Wege, entkam zweimal einer von zwei HSC-Akteuren zugekniffenen Zange, fand nach diesen Befreiungsaktionen jedoch keinen Abnehmer für den Ball. „Es ist egal, ob man hinten oder vorn in den Zweikampf geht“, relativiert der 20-Jährige: „Gewinnen muss man ihn so oder so.“
Lewald allgegenwärtig
0:0 – Backhaus nervt der Eigensinn

0:0 – Backhaus nervt der Eigensinn

Rehden - Von Cord Krüger. Die Freude über ihren ersten Punkt der neuen Regionalliga-Saison hielt sich bei den Fußballern des BSV Rehden arg in Grenzen. Erstens, weil ihnen ein Torjubel weiterhin verwehrt blieb und sie nach drei Spielen noch keinen Treffer erzielt haben. Zweitens, weil ihnen vor eigener Kulisse in Gestalt des HSC Hannover ein nicht gerade überragender Aufsteiger ein 0:0 abknöpfte. Drittens, weil beide Mannschaften eine zweite Halbzeit zeigten, in der sie womöglich selbst gegen manchen Oberligisten Schwierigkeiten gehabt hätten. „Wir hatten uns natürlich mehr vorgenommen“, gestand Innenverteidiger Jakob Lewald, „aber über einige Strecken haben wir es gut gemacht. Unsere erste Halbzeit war gar nicht schlecht.“
0:0 – Backhaus nervt der Eigensinn
„Es wird rasseln“

„Es wird rasseln“

Rehden – 180 Minuten der Regionalliga-Saison 2019/2020 hat der BSV Rehden hinter sich. Drei Stunden, in denen die Schwarz-Weißen kein Tor schossen und keinen Zähler sammelten. Natürlich noch längst kein Grund zur Panik, wie Neu-Coach Heiner Backhaus vor dem Heimspiel gegen den HSC Hannover (morgen/15.00 Uhr) betont: „Wir als Trainerteam haben noch keinen Grund, unnötigen Druck auf die Spieler aufzubauen.“
„Es wird rasseln“