Ressortarchiv: BSV Rehden

Fix: Backhaus beerbt Muzzicato

Fix: Backhaus beerbt Muzzicato

Rehden - Von Cord Krüger. Friedrich Schilling ist längere Verhandlungen gewohnt – als Chef seiner diversen Firmen, aber auch als Macher im Fußball. Seit Freitag führte der Vorsitzende des Fußball-Regionalligisten BSV Rehden „lange Telefonate“ mit Heiner Backhaus – und danach weitere „sehr intensive Gespräche“. Erkenntnis des BSV-Bosses: „Dieser Mann passt gut zum BSV.“ Deshalb wird der 37-Jährige neuer Trainer der Schwarz-Weißen.
Fix: Backhaus beerbt Muzzicato
Heiner Backhaus neuer Trainer des BSV Rehden

Heiner Backhaus neuer Trainer des BSV Rehden

Friedrich Schilling ist lange Verhandlungen gewohnt – als Chef seiner diversen Firmen, aber auch als Macher im Fußball. Seit Freitag führte der Vorsitzende des Fußball-Regionalligisten BSV Rehden „lange Telefonate“ mit Heiner Backhaus – und danach bis zum Mittwoch „sehr intensive Gespräche“. Erkenntnis des BSV-Bosses nach dem gegenseitigen Abtasten: „Dieser Mann passt gut zum BSV.“ Deshalb wird der 37-Jährige neuer Trainer der Schwarz-Weißen.
Heiner Backhaus neuer Trainer des BSV Rehden
Muzzicatos Dank für große Chance

Muzzicatos Dank für große Chance

Rehden – Schon vor dem letzten Regionalliga-Saisonspiel gegen den VfL Wolfsburg II verteilte der BSV Rehden am Samstag Geschenke – einerseits an Wolfsburgs Kapitän Marcel Stutter als Gratulation zur Staffelmeisterschaft, vor allem aber an einige zu verabschiedende Protagonisten: Trainer Benedetto Muzzicato verlässt den BSV nach knapp zwei Spielzeiten in Richtung des Nordost-Regionalligisten Viktoria Berlin (wir berichteten), zu dem es auch Mittelfeldmann Yannis Becker zieht. „Katharina darf sich jetzt also mit Viktoria rumärgern“, scherzte Sportvorstand Michael Weinberg mit Blick auf Muzzicatos Ehefrau. Becker und Muzzicato wünschten Weinberg und Vereinsboss Friedrich Schilling ebenso alles Gute wie Linksfuß Tim Rieckhof, Torwart Philip Faderl, Offensivmann Ronaldo Felix jr., Stürmer Solomon Okoronkwo, Mittelfeldspieler Nnaemeka Anyamele und Innenverteidiger Augusto Canzian da Silva.
Muzzicatos Dank für große Chance
Rehdens starke Youngster beim 1:1 gegen Wolfsburg II

Rehdens starke Youngster beim 1:1 gegen Wolfsburg II

Rehden - Sechs Minuten vor Schluss brandete der größte Applaus des gesamten Samstagnachmittags in den Rehdener Waldsportstätten auf. Michael Hohnstedt stand zu seiner Einwechslung bereit, der für ihn vom Platz trabende Mathis Wellmann hatte ihm die zuvor von Yannis Becker getragene Kapitänsbinde mitgebracht. Da war es also, das Karriereende des Ex-Profis, der nun, im letzten Regionalliga-Spiel des BSV Rehden der Saison und seinem letzten überhaupt, noch ein paar Momente genoss. „Habt ihr mein Pressing gesehen?“, witzelte der 31-Jährige nach dem 1:1 (1:1) seines Teams gegen den VfL Wolfsburg II unter dem Gejohle der Kollegen im Spielerkreis. Doch kurz darauf schlug der erst im Sommer von Drittligist SF Lotte gekommene Defensivmann einen feierlichen Ton an: „Ich ziehe den Hut vor euch allen. Platz acht zum Schluss, wo wir doch im November fast weg waren. Ich bin stolz, ein Teil von euch gewesen zu sein.“
Rehdens starke Youngster beim 1:1 gegen Wolfsburg II
Von Abschieden und Neuanfängen

Von Abschieden und Neuanfängen

Rehden – Nur gut für den BSV Rehden, dass er jetzt erst eintritt – jener Moment vor einem Spiel, in dem Cheftrainer Benedetto Muzzicato so gar nicht weiß, was auf ihn zukommt. Einerseits kann er nämlich nicht einschätzen, in welcher Formation der VfL Wolfsburg II am Samstag ab 14.00 Uhr als frisch gebackener Meister der Regionalliga Nord in den Rehdener Waldsportstätten antritt. „Ich denke aber schon, dass Wolfsburg einige Leute für das Aufstiegs-Hinspiel am Mittwoch gegen Bayerns Zweite schont“, schätzt der 40-Jährige. Andererseits „habe ich keine Ahnung, was vor dem Spiel passiert“, gesteht der zu Viktoria Berlin wechselende A-Lizenz-Inhaber: „Vielleicht will der Verein mich ja auch gar nicht verabschieden.“
Von Abschieden und Neuanfängen
Benedetto Muzzicato „mit Demut“ nach Berlin

Benedetto Muzzicato „mit Demut“ nach Berlin

Rehden - Von Cord Krüger. Für Benedetto Muzzicato ändert sich einiges, genau genommen: fast alles. Doch derartige Umstellungen hielten den heute 40-Jährigen schon zu seiner aktiven Zeit im Leistungsfußball nie von neuen Wegen ab, wie dessen 21 Stationen in damals 16 Jahren belegen. Nun geht der A-Lizenz-Inhaber den nächsten großen Schritt: Nachdem er schon im Winter seinen Ausstieg als Trainer des BSV Rehden verkündet hatte, unterschrieb er jetzt einen Zweijahresvertrag bei Viktoria Berlin.
Benedetto Muzzicato „mit Demut“ nach Berlin
BSV Rehdens nächster Feiertag

BSV Rehdens nächster Feiertag

Kiel/Rehden – Nach seiner letzten Auswärtsfahrt als Trainer des BSV Rehden kam durchaus so etwas wie Wehmut bei Benedetto Muzzicato auf. „Zu wissen, dass das jetzt bald hier vorbei ist, stimmt einen schon ein bisschen traurig“, sagte der 40-Jährige nach dem 3:1 (3:1)-Sieg bei Holstein Kiel II.
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Rehden der Rettung ganz nah

Rehden der Rettung ganz nah

Rehden – In den Minuten nach dem erlösenden 3:0 (1:0)-Heimsieg des BSV Rehden über den VfL Oldenburg und der damit quasi sicheren Rettung des so lange abstiegsbedrohten Fußball-Regionalligisten wollte Addy-Waku Menga gestern Abend gar nicht über seinen erneuten Doppelpack reden. „Es ist fantastisch, was für eine Arbeit ,Muzzi‘ hier geleistet hat, wie er die neue Mannschaft aufgebaut hat“, würdigte der Matchwinner seinen Trainer Benedetto Muzzicato: „Schade, dass er uns verlässt. Ich hoffe nur, dass möglichst viele dieser Jungs hier bleiben“, wünschte sich der 35-Jährige – und gab im selben Atemzug praktisch sein Ja-Wort für die neue Saison: „Ich hatte sehr gute Gespräche und fühle mich hier wie zu Hause.“ Ein klares Statement!
Rehden der Rettung ganz nah
Eine Frage der Mentalität

Eine Frage der Mentalität

Rehden – Benedetto Muzzicato könnte die morgige Aufgabe gegen den VfL Oldenburg entspannt angehen. Denn der Chefcoach des BSV Rehden sagt vor dem um 19.45 Uhr beginnenden Heimspiel gegen den Regionalliga-Vorletzten: „Als Trainer bist du bei solchen Konstellationen machtlos. Es kommt einzig auf die Mentalität an – darauf, wie die Jungs nach einer solchen Leistung wie unserem Sieg am Samstag bei Werder II jetzt an die Sache herangehen. Wir brauchen nicht mehr über diese oder jene Spielidee zu quatschen, sondern müssen von Beginn an die richtige Einstellung zeigen“, fordert der A-Lizenz-Inhaber. Ähnelt die auch nur ansatzweise dem Auftreten beim 2:6 im Hinspiel Mitte Oktober, gehen die Schwarz-Weißen in dieser drittletzten Runde des Abstiegskampfs leer aus. „Überheblich und arrogant“ sei sein Team damals aufgetreten. Das klingt also nicht mehr so entspannt, und der 40-Jährige unterstreicht: „Wir haben noch etwas gutzumachen.“
Eine Frage der Mentalität