Ressortarchiv: BSV Rehden

Rehden einfach grandios – 2:1

Rehden einfach grandios – 2:1

Aus Havelse berichtet Arne Flügge. Der Traum vom DFB-Pokal lebt weiter. Nach einer Klasse-Leistung gewann Fußball-Regionaligist BSV Rehden gestern Abend beim Ligakonkurrenten TSV Havelse mit 2:1 (2:0) und steht nun im Halbfinale des NFV-Pokals. Sollten die Rehdener das Endspiel erreichen, stünden sie in der DFB-Pokal-Hauptrunde und dürften wie 2013 von einem Los wie Bayern München träumen. Das Team von Trainer Ehlers zeigte eine seiner besten Saisonleistungen.
Rehden einfach grandios – 2:1
Noch zwei schwere Schritte bis zum ganz großen Traum

Noch zwei schwere Schritte bis zum ganz großen Traum

Rehden - Von Arne Flügge. Es war ein Befreiungsschlag, der Fußball-Regionalligist BSV Rehden richtig gut tat. Der 2:0-Heimerfolg über Norderstedt, der erste Sieg der neuen Saison nach zuvor nur einem Punkt aus vier Spielen, hat die Stimmung in der Mannschaft deutlich aufgehellt. „Das hat man gemerkt“, sagt Trainer Stephan Ehlers, „die Jungs konnten endlich mal tief durchatmen.“ Doch Zeit, sich nun in der Hängematte der Glückseligkeit auf diesem Triumph auszuruhen, bleibt nicht.
Noch zwei schwere Schritte bis zum ganz großen Traum
Moses Lamidi führt Rehden aus der Mini-Krise – 2:0

Moses Lamidi führt Rehden aus der Mini-Krise – 2:0

Rehden - Von Cord Krüger. Was für eine Wiederauferstehung! Nach zuvor drei herben Niederlagen mit zwölf Gegentoren legte der BSV Rehden am Samstag gegen Eintracht Norderstedt einen blitzsauberen 2:0 (2:0)-Erfolg hin, holte den ersten Sieg im fünften Regionalliga-Spiel der Saison und zeigte dabei das, was in den ersten zwei Pokalrunden so imponierte: Effizienz vor dem Tor, Konditionsstärke und Abgeklärtheit in hektischen Szenen.
Moses Lamidi führt Rehden aus der Mini-Krise – 2:0
Die Defensive hält wieder dicht

Die Defensive hält wieder dicht

Rehden - Gazi Siala lächelte. Der Defensiv-Allrounder des BSV Rehden stapfte nach dem Regionalliga-Heimspiel gegen Eintracht Norderstedt in Richtung Kabine, als ihm jemand von der Haupttribüne ein „Stark gespielt, Gazi!“, entgegen rief. „Danke“, antwortete er, „aber ich weiß nicht, ob das immer schön aussah“, zweifelte der 21-Jährige nach dem 2:0-Sieg.
Die Defensive hält wieder dicht
Und täglich grüßt das Fehlertier

Und täglich grüßt das Fehlertier

Aus Bardowick berichtet Arne FlüggeBardowick - Pech? Unvermögen? Unglücklich? Vielleicht auch ein Stück weit verdient? Am Ende war es wohl eine Mixtur aus allem. Woran es aber nichts zu deuteln gab: Das Glas war unterm Strich wieder leer. Nicht halbvoll, nicht halbleer. Es war schlicht und einfach leer. Und nach der 1:3 (0:2)-Auswärtsniederlage am Samstag in der Fußball-Regionalliga beim Lüneburger SK Hansa steckt der BSV Rehden mit nun drei Pleiten in Folge und nur einem Pünktchen auf dem Konto schon früh in der Saison im Abstiegskampf.
Und täglich grüßt das Fehlertier
Schöne: „Wir haben die nötige Qualität“

Schöne: „Wir haben die nötige Qualität“

Rehden - Die 1:5-Klatsche gegen den SV Meppen, vor allem, wie sie zustande gekommen ist, war für den BSV Rehden ganz schwere Kost. Und daher hat der Fußball-Regionalligist die Pleite auch noch nicht verdaut, wie Teammanager Peter Schöne sagt. Im Interview betreibt der 58-Jährige Ursachenforschung.
Schöne: „Wir haben die nötige Qualität“
Meppen filettiert Rehden

Meppen filettiert Rehden

Rehden - Von Arne Flügge. Als Michael Wessel – fast starr vor Entsetzen darüber, was er und seine Kollegen da gerade abgeliefert hatten – den Platz verließ, kam ein kleiner Junge auf den Abwehrchef von Fußball-Regionalligist BSV Rehden zu. „Kann ich bitte ein Autogramm haben?“, fragte der Knirps höflich. Antwort Wessel: „Bist du sicher, dass du nach der Leistung noch eines von mir willst?“ Der Junge nickte verlegen. Klar bekam das Kind die Unterschrift auf seine Eintrittkarte. Doch nach echter Fannähe war dem Rehdener Verteidiger gerade nicht zumute. „Ich muss das erstmal verarbeiten. Was wir gezeigt haben, war eine Katastrophe“, seufzte der 28-Jährige nach der 1:5 (1:1)-Heimklatsche gegen den SV Meppen.
Meppen filettiert Rehden
„Wer nicht mitzieht, kann wieder gehen“

„Wer nicht mitzieht, kann wieder gehen“

Rehden - Milos Mandic war ziemlich geknickt und frustriert. Da hatte der Torwart von Fußball-Regionalligist BSV Rehden ein Riesenspiel gemacht – und trotzdem fünf Gegentore kassiert. „Ohne Milo wäre das heute in den Bereich zweistellig gegangen. Das ist unfassbar“, knurrte Rehdens Vereinsboss Friedrich Schilling nach dem 1:5-Heimdebakel am Samstag gegen den SV Meppen. Mandic selbst fand kaum Worte für das, was da in den vorangegangenen 90 Minuten passiert war.
„Wer nicht mitzieht, kann wieder gehen“
Kleinerer Etat, aber bessere Stimmung

Kleinerer Etat, aber bessere Stimmung

rehden - Es liefen die letzten Minuten des Niedersachsenpokal-Achtelfinales, am 3:1-Sieg des BSV Rehden konnte der bereits geschlagene SV Meppen nicht mehr rütteln, als Rehdens Stadionsprecher Matthias Giese auf das nächste Heimspiel hinwies: „Am Samstag, 13. August, erwarten wir den SV Meppen!“ Ein gequältes Stöhnen ging durch die Reihen der in blau und weiß gekleideten Meppener Fans. Zu tief saß ihre Enttäuschung an diesem Abend des 3. August, als der BSV mit 3:1 (2:1) ins Pokal-Viertelfinale einzog.
Kleinerer Etat, aber bessere Stimmung
Fit für den Hit? Pekrul und Artmann könnten es schaffen

Fit für den Hit? Pekrul und Artmann könnten es schaffen

Rehden - Von Cord Krüger. Stephan Ehlers gibt sich keinen Illusionen hin. Vor dem morgigen Regionalliga-Heimspiel seines BSV Rehden ab 15 Uhr gegen den SV Meppen glaubt der Trainer kaum, dass auch nur ein Akteur seines Kollegen Christian Neidhart mit schweren Beinen auf dem Platz steht – trotz des erst am Mittwochabend absolvierten SVM- Tests gegen Werder Bremen (0:2). „Die Meppener haben gut durchgewechselt. Sie wissen genau, dass sie gegen uns 100 Prozent bringen müssen“, unterstreicht der BSV-Coach. Nur zu gut dürfte Neidhart nämlich noch die 1:3-Schlappe im Niedersachsenpokal vor neun Tagen bei eben jenem BSV im Gedächtnis sein.
Fit für den Hit? Pekrul und Artmann könnten es schaffen
Rehden holt Zieba aus Aachen

Rehden holt Zieba aus Aachen

Rehden - 146 Regionalliga- und 54 Drittliga-Einsätze – das klingt schon mal nach guten Referenzen für Maciej Zieba. Gestern nun schloss sich der 29-Jährige, der bis zum Sommer noch in der Offensive von Alemannia Aachen in der Regionalliga West gewirbelt hatte, dem Nord-Regionalligisten BSV Rehden an. „Wir hatten noch einen Außenspieler gesucht, Maciej war auf dem Markt – und wir haben zugeschlagen“, bestätigte Rehdens Teammanager Peter Schöne: „Er ist auf beiden Außenbahnen, aber auch als Zehner einsetzbar. Von daher wird er uns sofort weiterhelfen.“
Rehden holt Zieba aus Aachen
Reichwein Rehdens Albtraum

Reichwein Rehdens Albtraum

Wolfsburg - Von Arne Flügge. Stephan Ehlers war frustriert. „Das ist ernüchternd“, seufzte der Trainer von Fußball-Regionalligist BSV Rehden nach der 1:4 (1:2)-Pleite seiner Mannschaft am Samstag beim VfL Wolfsburg II. Klar, die Gastgeber gehören mit zu den Meisterschaftsfavoriten. Aber gleich vier Gegentore? „Das ist schon ganz schön happig“, räumte der Coach ein.
Reichwein Rehdens Albtraum
Der Lehrling trifft seinen Meister

Der Lehrling trifft seinen Meister

Rehden - Als Serdar Bingöl nach dem Abpfiff in die Katakomben der Wolfsburger AOK-Arena kam, schepperte er seine Fußballschuhe mit Brachialgewalt auf den Fußboden, warf sein Leibchen hinterher und stieß wüste Flüche aus. Warum der Neuzugang des BSV Rehden derart in Rage geraten war, lässt sich nur erahnen. Reden wollte er nicht drüber. Es liegt aber die Vermutung nahe: Er war stinksauer, dass nicht er, der 21-Jährige, der schon über eine gewisse Erfahrung verfügt, für den verletzten Rechtsverteidiger Viktor Pekrul in die Anfangsformation gerückt war, sondern der erst 18-jährige Patrick-Emmanuel Papachristodoulou. Und über dessen Seite kassierten die Rehdener gleich drei Tore. Alle nach dem gleichen Strickmuster: Flanke Robert Herrmann, Abschluss Marcel Reichwein – Tor.
Der Lehrling trifft seinen Meister
Mit Rückenwind aus Pokal nun zum Regionalliga-Meister

Mit Rückenwind aus Pokal nun zum Regionalliga-Meister

Rehden - Von Cord Krüger. Alle Gymnasiasten, die es gestern mit Stephan Ehlers zu tun hatten, verlebten einen angenehmen Unterricht an ihrem ersten Schultag im Gymnasium Bad Zwischenahn-Edewecht. Ob seine Stimmung in der Klasse nach einer Niederlage anders gewesen wäre, „weiß ich nicht – das sollten sie lieber meine Frau fragen“, verriet der Trainer des BSV Rehden: „Die kennt meine Launen besser als ich.“ Doch nach dem schon imponierend souveränen 3:1 (2:1)-Achtelfinalerfolg am Mittwochabend im Niedersachsenpokal über Regionalliga-Kontrahent SV Meppen war Lehrer Ehlers bester Laune. Verständlich.
Mit Rückenwind aus Pokal nun zum Regionalliga-Meister
Stutter freut sich auf alte Kollegen

Stutter freut sich auf alte Kollegen

Rehden - Marcel Stutter sah ganz genau hin. Auf der Tribüne verfolgte er das 3:1 des BSV Rehden gegen den SV Meppen im Niedersachsenpokal-Achtelfinale – und war recht angetan. „Das konnte man sich gut anschauen. Rehden hat stark gekämpft, und Meppen wirkte am Ende platt“, urteilte der 28-Jährige, bis zum Saisonende noch kompromissloser Sechser des BSV Rehden. Am Mittwochabend wollte er beobachten, was ihn am Samstag erwartet. Denn nun trägt Stutter das Trikot des VfL Wolfsburg II – und mit dem erwartet er morgen ab 13 Uhr seine Ex-Kollegen. „Ich freue mich natürlich auf alle, die ich noch kenne – am meisten aber auf Jeff Gyasi“, schildert der Mittelfeldmann: „Mit Rehden habe ich neben ihm in der Doppel-Sechs gespielt – und jetzt wohl direkt gegen ihn.“
Stutter freut sich auf alte Kollegen
Stutter freut sich auf alte Kollegen

Stutter freut sich auf alte Kollegen

Rehden - Marcel Stutter sah ganz genau hin. Auf der Tribüne verfolgte er das 3:1 des BSV Rehden gegen den SV Meppen im Niedersachsenpokal-Achtelfinale – und war recht angetan. „Das konnte man sich gut anschauen. Rehden hat stark gekämpft, und Meppen wirkte am Ende platt“, urteilte der 28-Jährige, bis zum Saisonende noch kompromissloser Sechser des BSV Rehden. Am Mittwochabend wollte er beobachten, was ihn am Samstag erwartet. Denn nun trägt Stutter das Trikot des VfL Wolfsburg II – und mit dem erwartet er morgen ab 13 Uhr seine Ex-Kollegen. „Ich freue mich natürlich auf alle, die ich noch kenne – am meisten aber auf Jeff Gyasi“, schildert der Mittelfeldmann: „Mit Rehden habe ich neben ihm in der Doppel-Sechs gespielt – und jetzt wohl direkt gegen ihn.“
Stutter freut sich auf alte Kollegen
3:1! Magouhi schockt Meppen

3:1! Magouhi schockt Meppen

Rehden - Von Cord Krüger. Der Nächste, bitte! Nach der eindrucksvollen Teamleistung, mit der der BSV Rehden gestern Abend ein 3:1 (2:1) über den SV Meppen im Achtelfinale des Niedersachsenpokals erzwang, kommt es nun im Viertelfinale zum Duell mit einem weiteren Regionalligisten – beim TSV Havelse mit Ex-BSV-Coach Andreas Kiene. „Wenn wir dort auch noch erfolgreich sein sollten, hätten wir sicherlich auch das Finale verdient“, sprudelte es aus Rehdens glücklichem Trainer Trainer Stephan Ehlers heraus: „Heute ist aber wichtig, dass wir eine ganz starke Energieleistung auf den Platz gebracht haben. Mit diesem Auftreten sind wir auch am Samstag im Ligaspiel beim VfL Wolfsburg II nicht chancenlos.“
3:1! Magouhi schockt Meppen
Rehden mit Respekt und Rezept

Rehden mit Respekt und Rezept

Rehden - Von Cord Krüger. Von der Besetzung her ist es mindestens ein vorgezogenes Halbfinale – und das schon im August. Wenn der BSV Rehden Mittwochabend um 19.30 Uhr in den Waldsportstätten den SV Meppen erwartet, steht aber erst das Achtelfinale um den Niedersachsenpokal an. „Wir haben es mit der zweitschwersten Aufgabe zu tun, die wir bekommen konnten“, seufzt Rehdens Trainer Stephan Ehlers: „Nur der VfL Osnabrück wäre für uns noch schlimmer gewesen.“
Rehden mit Respekt und Rezept
Alexander Arndt fest im Trainerstab

Alexander Arndt fest im Trainerstab

Rehden - Schon seit Beginn der Vorbereitung arbeitet er für den BSV Rehden, doch die Verantwortlichen des Fußball-Regionalligisten zögerten zunächst mit einer festen Zusage für Alexander Arndt. Pünktlich zum 1. August, also seit Montag, vereinbarten sie mit dem Athletik-Trainer jedoch eine weitere Beschäftigung für zunächst ein Jahr.
Alexander Arndt fest im Trainerstab