Weiter deutliches Steuerplus für die Staatskassen

Wolfgang Schäuble lacht: Das Bundesfinanzministerium darf sich weiter über sprudelnde Steuereinnahmen freuen. Foto: Soeren Stache/Archiv
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Wolfgang Schäuble lacht: Das Bundesfinanzministerium darf sich weiter über sprudelnde Steuereinnahmen freuen. Foto: Soeren Stache/Archiv
Mitarbeiter der Steuerfahndung durchsuchen ein Haus in Brandenburg. Foto: Patrick Pleul/Archiv
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Mitarbeiter der Steuerfahndung durchsuchen ein Haus in Brandenburg. Foto: Patrick Pleul/Archiv
Da kommt was zusammen: Registerkarten, mit den Bezeichnungen verschiedener Steuerarten ragen aus einem Aktenordner. Foto: Tobias Hase/Symbol
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Da kommt was zusammen: Registerkarten, mit den Bezeichnungen verschiedener Steuerarten ragen aus einem Aktenordner. Foto: Tobias Hase/Symbol
Aus dem Schwarzbuch der Steuerzahler: Ein 400 Meter langer Lurchtunnel unterhalb einer Landstraße bei Schorndorf kostete 650 000 Euro. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv
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Aus dem Schwarzbuch der Steuerzahler: Ein 400 Meter langer Lurchtunnel unterhalb einer Landstraße bei Schorndorf kostete 650 000 Euro. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv
Das rechnet sich: Ein Abakus auf dem Platz des brandenburgischen Finanzministers Christian Görke. Foto: Ralf Hirschberger/Archiv
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Das rechnet sich: Ein Abakus auf dem Platz des brandenburgischen Finanzministers Christian Görke. Foto: Ralf Hirschberger/Archiv
Weg nach nirgendwo: Vor zwei Jahren schaffte es diese Spannbetonbrücke an der A2-Raststätte Vellern ins Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler. Foto: Friso Gentsch/Archiv
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Weg nach nirgendwo: Vor zwei Jahren schaffte es diese Spannbetonbrücke an der A2-Raststätte Vellern ins Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler. Foto: Friso Gentsch/Archiv
Die deutschen Erbschaftssteuern sind im internationalen Vergleich relativ niedrig.Foto: Jens Büttner/Archiv
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Die deutschen Erbschaftssteuern sind im internationalen Vergleich relativ niedrig.Foto: Jens Büttner/Archiv
Die andere Seite der Medaille: "Für Sie geöffnet" steht in Berlin am Eingang zum Sport- und Erholungszentrum SEZ. Das Gebäude wurde für einen Euro an einen Investor verkauft. Foto: Florian Schuh/Archiv
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Die andere Seite der Medaille: "Für Sie geöffnet" steht in Berlin am Eingang zum Sport- und Erholungszentrum SEZ. Das Gebäude wurde für einen Euro an einen Investor verkauft. Foto: Florian Schuh/Archiv

Berlin (dpa) - Der starke Zuwachs bei den Steuereinnahmen von Bund, Ländern und Kommunen setzt sich fort. Im August stieg das Aufkommen (ohne reine Gemeindesteuern) im Vergleich zum Vorjahr um 6,9 Prozent, wie aus dem aktuellen Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums hervorgeht.

Dank der stabilen Konjunktur und guten Beschäftigungslage legte vor allem die Lohn- und die Umsatzsteuer zu. Der Fiskus profitierte auch von Firmenerträgen.

Schon seit längerem zeichnet sich ab, dass der Staat insgesamt in diesem Jahr mit deutlich mehr Steuereinnahmen rechnen kann als zuletzt geschätzt. In den ersten acht Monaten stieg das Aufkommen um 6,0 Prozent auf gut 394 Milliarden Euro. Das Acht-Monats-Plus lag damit deutlich über dem für das Gesamtjahr zuletzt erwarteten Zuwachs von 3,7 Prozent. Anfang November steht die nächste Steuerschätzung an.

Insgesamt fielen im Bundeshaushalt die Einnahmen bis einschließlich August um 9,1 Prozent höher aus als im Vorjahreszeitraum. Zugleich sanken die Ausgaben um 1,5 Prozent. "Die günstige Entwicklung der Zinsausgaben ist hier weiterhin hauptausschlaggebend", heißt es im Monatsbericht. Zuletzt war für 2015 mit einem Etatüberschuss allein beim Bund von bis zu sechs Milliarden Euro gerechnet worden. Die zusätzlichen Milliarden sollen zur Finanzierung der Flüchtlingskosten genutzt werden.

Das Bundesfinanzministerium geht davon aus, dass sich "die moderate konjunkturelle Aufwärtsbewegung" in Deutschland den aktuellen Wirtschaftsdaten zufolge fortsetzen dürfte.

Monatsbericht

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