So würden die Deutschen wählen

Umfrage: FDP punktet, Koalition scheitert

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Während Philipp Rösler Grund zur Freude hat, muss Kanzlerin Merkel hinnehmen, dass es laut einer aktuellen Wählerumfrage nicht für eine schwarz-gelbe Koalition reichen würde

Berlin - Die aktuelle Wählerumfrage gibt der FDP Grund zur Freude: Die Liberalen knacken endlich wieder die fünf-Prozent-Hürde. Für eine schwarz-gelbe Koalition würde es aber trotzdem nicht reichen.

Ungeachtet der Sexismus-Vorwürfe gegen den FDP-Spitzenkandidaten Rainer Brüderle kann die FDP nach neuen Umfragen auf einen Wiedereinzug in den Bundestag hoffen. In einer repräsentativen Umfrage des Instituts GMS kommen die Liberalen auf fünf Prozent. Das ist ein Prozentpunkt mehr als im Dezember 2012. Die Union könnte mit 42 Prozent der Stimmen rechnen. Mit plus zwei Punkten erreicht sie ihren besten Wert seit September 2005. Dennoch hätte Schwarz-Gelb keine Mehrheit.

In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA für die „Bild“-Zeitung vom Mittwoch ergibt sich das gleiche Bild bei den Liberalen. Demnach kann die FDP im Vergleich zur Vorwoche um einen Punkt auf fünf Prozent zulegen. Allerdings würden CDU/CSU laut dieser Befragung im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt auf 40 Prozent verlieren und nicht mehr über eine Regierungsmehrheit mit der FDP verfügen.

Zulegen können laut INSA-Umfrage SPD und Grüne. Beide Parteien klettern in der Wählergunst jeweils um einen Prozentpunkt auf 28 beziehungsweise 15 Prozent. Die Linke rutscht um einen Punkt auf sechs Prozent ab. Die Piraten wären mit unverändert drei Prozent weiterhin nicht im Bundestag. In der GMS-Umfrage verliert die SPD dagegen 3 Punkte auf 26 Prozent. Die Grünen legen einen Punkt auf 15 Prozent zu. Damit würde es nicht für ein rot-grünes Bündnis reichen.

dpa

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