Reaktionen zur Bundestagswahl2021

Machtpoker nach der Wahl – Laschet: „Wir sind Platz zwei“

Wer wird Kanzler? Die SPD hat die Bundestagswahl gewonnen, die Union ist abgestürzt. Scholz und Laschet stellen beide einen Machtanspruch. Alle Reaktionen.

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Update, 27 September 2021, 14:52 Uhr: Teilweise verdattert stellte sich Armin Laschet den Fragen der versammelten Journalisten und wirkte zwischenzeitig so, als würde er den Gesprächsfaden verlieren. „Ich beanspruche nicht Platz eins, wir sind Platz zwei. Aber eine Koalition im Bundestag bildet sich aus Sachinhalten“, so Laschet zu einer Journalistin. „Das kann man nur in Gesprächen klären.“ Der Rückhalt in seiner Partei für Sondierungsgespräche mit der FDP und den Grünen sei groß – jedenfalls sei das sein Eindruck. Eine direkte Abstimmung habe es nach eigener Aussage nicht gegeben.

Auf die Frage eines Journalisten reagiert Laschet patzig und unterstellt, dass dessen Informationen unzureichend seien. „Schön, dass sie mich berichtigen.“ Der erste Teil der Frage sei falsch gewesen – auf inhaltliche Aspekte geht Laschet nur zögerlich ein und verhaspelt sich.

Update, 27. September 2021, 14:39 Uhr: Trotz der drastischen Einbußen bei der Bundestagswahl 2021 will Armin Laschet (CDU) aufgrund des knappen Wahlgangs weiterhin Sondierungen über die Bildung einer neuen Regierung führen. „Keine Partei habe einen direkten Regierungsanspruch“, so Laschet – die Union nicht, die SPD aber auch nicht. Vorstand und Präsidium der CDU seien sich einig, „dass wir zu Gesprächen für eine sogenannte Jamaika-Koalition bereit stehen.“

Update, 27. September 2021, 14:34 Uhr: Seine Aufgaben als Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen will Armin Laschet (CDU) weiterführen, egal wie die Gespräche in Berlin laufen. Vorranging werden Gespräche mit FDP und Grünen geführt werden, so Laschet auf die Frage, ob er als Vizekanzler gegebenenfalls unter Olaf Scholz (SPD) mitregieren wolle.

Auf die Frage einer Journalistin, ob Armin Laschet (CDU) weiter den Wahlsieg für sich und seine Union beanspruchen würde, antwortete dieser deutlich: „Wir sind Platz zwei.“ Am Wahlabend klang dies noch deutlich anders. Er hätte gerne den ersten Platz erreicht, werde nun aber alles an eine gute Regierungsbildung setzen.

Update, 27. September 2021, 14:25 Uhr: Eine Regierung müsse „das Beste für unser Land“ sein, sagt Laschet und verweist noch einmal auf die knappen Wahlergebnisse aller Parteien. Keine Partei hätte eine klare Mehrheit erreicht und könnte somit einen eindeutigen Regierungsauftrag ableiten. „Auch wir nicht“, fügt der CDU-Chef an. Aber: „Kanzler wird der, der im Bundestag eine Mehrheit hinter sich bringen kann.“

Update, 27. September 2021, 14:20 Uhr: „Die Volkspartei wird jetzt definieren, wie sie sich für die Zukunft aufstellen wird“, schließt Armin Laschet (CDU) sein Statement und verweist auf bereits laufende Gespräche innerhalb der CDU über die kommende inhaltliche Ausrichtung.

Update, 27. September 2021, 14:15 Uhr: Armin Laschet (CDU) sieht seinen persönlichen Anteil an der Wahlniederlage der CDU. Die Gründe für den Stimmenverlust seien vielfältig, aber er selbst habe einen persönlichen Anteil daran. Man müsse mit Demut vor den Wähler treten und eingestehen, dass die Volksparteien ihre Ziele nicht erreichen konnten – nicht nur die Union, sondern auch die SPD liege deutlich unter 30 Prozent. Das sei nicht würdig für eine Volkspartei.

Laschet mahnt zu einer nachhaltigen Koalitionsbildung. „Kanzler kann nur der werden, der Gegensätze verbinden kann“, sagt Laschet in Hinblick auf die Herausforderung, künftig voraussichtlich drei Parteien miteinander zu verbinden. Die Union stehe für Gespräche mit der FDP und den Grünen bereit. In einer Jamaika-Koalition müsse sich aber jeder Bündnispartner wiederfinden, so Laschet. „Eine Koalition ist keine Zwangsehe, aber auch keine Arithmetik.“ Alle Partner müssen die Lust haben, etwas Positives für das Land zu gestalten.

Update, 27. September 2021, 14:05 Uhr: Für CSU-Chef Markus Söder ist nach der Wahlniederlage der Union eine umfassende Aufarbeitung und Fehleranalyse notwendig. „Wir dürfen es nicht schön reden“, sagte der bayerische Ministerpräsident am Montag nach einer Sitzung des CSU-Vorstands in München. Es sollen aber keine Rückspiele oder Zusatzkritik an Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) folgen. Söder betonte erneut, dass die Union als Zweitplatzierter keinen Anspruch auf die Regierungsbildung habe.

„Ja, es war eine Niederlage“, sagte der CSU-Chef weiter. Wer wie die Union so viele Stimmen verliere, könne das Ergebnis nicht umdeuten.

Update, 27. September 2021, 13:32 Uhr: Die AfD hat bei der Bundestagswahl 2021 deutlich an Stimmen verloren. „Unter dem Strich wird man das als Erfolg nicht vermelden können“, sagte der Parteivorsitzende Jörg Meuthen am Montag bei einer schonungslosen Analyse.  Die AfD sei mit dem Slogan „Mut zur Wahrheit“ angetreten, dazu gehöre auch, „die Dinge nicht schön zu reden“. „100 Prozent zufrieden mit dem Ergebnis bin ich nicht unbedingt“, sagte Spitzenkandidat Tino Chrupalla. Er sprach dennoch von einem „sehr stabilen Ergebnis“.

Laut des vorläufigen amtlichen Wahlergebnisses kommt die AfD auf 10,3 Prozent der Wählerstimmen. Co-Spitzenkandidatin Alice Weidel sagte, dass sie sich das Ergebnis “nicht schlecht reden lasse, von niemandem“. Den größten Zuspruch erhielt die Partei bei von Arbeitern und Arbeitslosen.

Update, 27. September 2021, 12:40 Uhr: Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hat Armin Laschet (CDU) dafür kritisiert, trotz des historischen Debakels der CDU einen Regierungsantrag angestrebt zu haben. Er sei irritiert, dass sich Laschet „nach dieser vergurkten Wahl“ anmaße, „zu sagen, an Herrn Scholz vorbei auf einmal das Kanzleramt anstreben zu können“, sagte Ramelow am Montag im Gespräch mit MDR Aktuell. „Es wird Zeit, dass die CDU begreift, dass sie sich in der Opposition erholen muss“, fügte Ramelow hinzu.

Nach Wahl 2021: Söder sieht keinen zwingenden Anspruch auf Regierungsführung

Update, 27. September 2021, 11:50 Uhr: Nach Armin Laschet rudert nun auch CSU-Chef Markus Söder bei der Frage nach der Regierungsbildung zurück. Die Union könne nach dem Absturz bei der Bundestagswahl keinen zwingenden Anspruch auf die Regierungsführung erheben, stellte er am Montag fest. Die Union sei auf Platz zwei und nicht eins gelandet, sagte Söder nach Teilnehmerangaben am Montag in einer CSU-Vorstandssitzung in München. Es gebe daraus keinen Anspruch auf die Regierungsführung, aber ein Angebot für Gespräche.

SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz wird am Tag nach der Bundestagswahl im Willy Brandt Haus empfangen.

Es werde allerdings kein „Anbiedern um jeden Preis“ bei Grünen und FDP geben, betonte der CSU-Vorsitzende. Am Wahlabend hatte Söder für eine Jamaika-Koalition geworben. „Wir wollen gemeinsam in diese Gespräche gehen mit dem klaren Ziel, den Führungsauftrag für die Union zu definieren, dass Armin Laschet dann der Kanzler der Bundesrepublik Deutschland wird“, hatte er gesagt.

Bundestagswahl 2021: Laschet rudert bei Machtfrage zurück

Update vom 27. September um 11:40 Uhr: Der Kanzlerkandidat der Union, Armin Laschet, rudert bei der Bildung der nächsten Bundesregierung zurück. Niemand habe am Sonntagabend von einem Regierungsauftrag für die Union gesprochen, sagte er nach Informationen der dpa im CDU-Bundesvorstand. Es sei lediglich die Faktenlage beschrieben worden. Am Sonntagabend hatte Laschet unter anderem gesagt: „Deshalb werden wir alles daran setzen, eine Bundesregierung unter Führung der Union zu bilden.“

Update, 27. September 2021, 11:00 Uhr: „Wir sind unter unseren Erwartungen geblieben“, kommentierte am Montag die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock die Ergebnisse der Bundestagswahl. Trotzdem gehe es nun darum, bei der Regierungsbildung „einen wirklichen Aufbruch für dieses Land zu schaffen“, sagte Baerbock. Die Grünen holten am Sonntag 14,6 Prozent der Stimmen. Das ist zwar ihr historisch bestes Ergebnis, allerdings lag die Partei in den Umfragen in den Monaten vor der Wahl deutlich höher.

Update, 27. September 2021, 10:10 Uhr: Angesichts der vorläufigen Ergebnisse der Bundestagswahl 2021 kritisiert Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte den Regierungsanspruch des Unions-Kanzlerkandidaten Armin Laschet (CDU). „Eigentlich kommt bei Lichte betrachtet nur eine SPD-geführte Bundesregierung in Frage“, sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur am Montag, 27. September. „Woher die CDU die Legitimation nimmt, die neue Bundesregierung führen zu wollen, das frage ich mich“, erklärte Bovenschulte „Wenn eine in sich tief zerstrittene Partei mit einem von der deutlichen Mehrheit der Bevölkerung abgelehnten Spitzenkandidaten eine historische Niederlage erleidet, dann kann man doch nicht einfach zur Tagesordnung übergehen.“ Der Bremer Bürgermeister sieht Schnittmengen zwischen SPD und FDP. „Es gibt auch Überschneidungen, was die Frage von Freiheits- und Bürgerrechten angeht“, fügte er hinzu.

Wahl 2021: Union soll laut Scholz „in die Opposition gehen“

Update, 27. September 2021, 09:43 Uhr: Am Morgen nach der Bundestagswahl hat Olaf Scholz den Regierungsauftrag für die SPD bekräftigt. Die Wählerinnen und Wähler hätten drei Parteien gestärkt, nämlich SPD, Grüne und FDP, sagte er im Willy-Brandt-Haus in Berlin. Dies sei ein „sichtbarer Auftrag“ für eine Regierung. Die Union soll „jetzt nicht mehr in der Regierung sein“, fügte Scholz hinzu, „sondern in die Opposition gehen“. Jetzt sei „Pragmatismus und Führungskunst gefragt“, forderte der Bundesfinanzminister. Bereits vor wenigen Tagen hatte es Scholz zu seinem Ziel, die CDU/CSU in die Opposition zu schicken. „Sie können sicher sein, dass mein ganzes Ziel das ist, wie übrigens, wie ich den Eindruck habe, das vieler Bürgerinnen und Bürger, dass die CDU/CSU sich jetzt mal in der Opposition erholen kann“, sagte er.

Update, 26. September 2021, 23:34 Uhr: Nach den Verlusten der CDU bei der Bundestagswahl fürchtet die Union um ihren Status als Volkspartei. Präsidiumsmitglied Norbert Röttgen mahnte deswegen Konsequenzen. „So, wie es jetzt ist, kann es nicht bleiben“, sagte er in den ARD-Tagesthemen. Man brauche wieder eine stärkere Verankerung in allen Teilen der Gesellschaft.

Update, 26. September 2021, 22:51 Uhr: Parteirebell Kevin Kühnert zeigte sich in den ARD-Tagesthemen mit dem Wahlausgang zufrieden. Die SPD habe viel „Energie in die Geschlossenheit investiert“, sagte der Bundesvize. Das zahle sich jetzt aus. Dass die Sozialdemokraten den Führungsauftrag für das Land bekommen hätten – daran „gibt es nichts herumzudeuteln“, fügte er hinzu. Weniger deutlich wurde er in der Koalitionsfrage. Das müsse in den Gremien beraten werden. Aber klar sei: Wenn die FDP in einer Ampel mitregieren wolle, müsse sie sich noch anders in der Frage der Steuerpolitik verhalten, sagte Kühnert.

Update, 26. September 2021, 22:17 Uhr: Trotz Chancen auf eine Regierungsbeteiligung macht sich in der Union Ernüchterung breit. So fordert der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) eine intensive Aufarbeitung des schlechten Unionsergebnisses. Er sei kein Freund davon, „immer alles auf eine Person zu schieben“, sagte er im ZDF. Dennoch werde „das Wahlergebnis für die Union zu analysieren sein“. Dafür werde er sich in den kommenden Tagen und Wochen intensiv einsetzen, kündigte Hans an.

Wahl 2021: Erdbeben bei der Bundestagswahl – Armin Laschet und CDU gehen bei Bundestagswahl 2021 unter

Update vom 26. September 2021 um 22:16 Uhr: Armin Laschet ist bei der Wahl 2021 abgesoffen, immerhin wurde er nicht wie ein Mann von einem Wal verschluckt, aber dennoch könnte sich nach dem Wahldebakel und dem historisch schlechtesten Ergebnis bei einer Bundestagswahl für die CDU und CSU zu einem Tsunami bei der Union kommen.

Wahl 2021: Scholz und Laschet ringen um die Macht – Union diskutiert herbe Verluste bei den Ergebnissen

Update, 26. September 2021, 21:52 Uhr: Eines lässt sich an diesem Abend nicht wegdiskutieren: Die Union musste enorme Verluste hinnehmen. Armin Laschet wehrt sich tapfer gegen Schuldzuweisungen. Dennoch wäre ein besseres Abschneiden mit einem anderen Kandidaten vielleicht denkbar gewesen. So sieht es Politikexperte Frank Brettschneider. „Mit Söder wäre für die Union eindeutig mehr drin gewesen. Das zeigen uns alle Bevölkerungsumfragen“, sagt der Professor an der Universität Hohenheim im Exklusiv-Interview mit kreiszeitung.de.

Update, 26. September 2021, 21:14 Uhr: Nun ist fast alles gesagt. Die Moderatoren rufen die Schlussrunde auf. Laschet stellt noch einmal klar, dass er einen Rücktritt ablehnt und als Parteichef die Sondierungen für seine Partei führen wird. Olaf Scholz selber will nicht Parteichef der SPD werden. Dennoch will auch er bei den Sondierungen ein gewichtiges Wort mitreden. Damit ist Schluss. Die Elefantenrunde ist beendet.

Update, 26. September 2021, 21:08 Uhr: In Söder brodelt es ein wenig. Alle Parteien müssten mal aus „ihren Schützengräben herauskommen“, mahnt er entschlossenes Handeln an. Den Finger in die Wunde legt Henning-Wellsow. Bislang hätten die potenziellen Regierungspartner keine wirkliche gemeinsame Idee.

Sieht sich als Wahlsieger: SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz.

Update, 26. September 2021, 21:05 Uhr: Alles deutet weiterhin auf schwierige Gespräche hin. Vielleicht muss die scheidende Kanzlerin Merkel ja noch einmal eine Neujahrsansprache halten, ätzt Moderator Frey. Aber Scholz widerspricht. Sein Ziel sei es, Merkel schneller vom Amt zu erlösen. Auch Lindner, Laschet und Baerbock sind für eine schnelle Regierungsbildung.

Update, 26. September 2021, 21:00 Uhr: CDU, CSU, FDP, SPD und Grüne – alle verhandeln miteinander. Außen vor bleibt die AfD. Doch diese Einschätzung teilt Weidel nicht. Mit den prognostizierten Ergebnissen bleibe die AfD eine starke Oppositionspartei, sagt die Spitzenkandidatin der Rechtspopulisten.

Update, 26. September 2021, 20:47 Uhr: Laschet nimmt gleich den Spielball auf. Er finde es richtig, wenn man sagt, was man will, buhlt er um die Grüne. Aber auch Scholz will den menschengerechten Klimawandel aufhalten. Das will er energisch angehen, auch über klare Steuer-Pläne. Für die SPD sei aber wichtig, dass der Blick nicht nur auf Klimaschutz und Wirtschaft verengt werde. Die soziale Frage müsse auch in den Koalitionsverhandlungen diskutiert werden, stellt er klar. Söder bringt indes den Streit um die Pendler-Pauschale und die Benzin-Preise ins Spiel.

Update, 26. September 2021, 20:42 Uhr: Die ersten Argumente sind ausgetauscht. Doch Koalitionen werden über gemeinsame Inhalte gebildet. Doch wer macht bei seinen Wahlkampfversprechen erste Abstriche, um ein Bündnis möglich zu machen? Die Schuldenbremse könnte zu einem Problemfall bei einer Kooperation von FDP und Grünen werden. Baerbock will die Themen aber nicht wie auf einem „Basar verhandeln“. Aber Investitionen in erneuerbare Energien sind für sie unabdingbar.

Wahl 2021: In der Berliner Runde stellen sich FDP und Grüne als Königsmacher da

Update, 26. September 2021, 20:42 Uhr: Jetzt haut Söder ein bisschen auf den Tisch. Das Land brauche Veränderung. Das könne man nicht im Stile eines Notars machen, wie Scholz es versuche. Das könne die Union am besten. Dass er vielleicht dem CDU-Kanzlerkandidaten im Wahlkampf ständig Knüppel zwischen die Beine geschmissen habe, lässt er nicht gelten.

Update, 26. September 2021, 20:35 Uhr: Für Laschet könnte es dann am Ende nicht reichen. Wenn die Union den Kabinettstisch räumen muss, wäre das bitter. Auch für Laschet? Ist er dann noch als Parteichef haltbar? Für den NRW-Ministerpräsidenten ist das eine ungehörige Frage. Es müsse ja wohl erst einmal über Inhalte gehen, wehrt er sich. Doch was ist, wenn er scheitert, pocht Moderator Becker auf eine Antwort. „Es muss doch ums Gelingen gehen“, sagt Laschet. Wobei, mit dem Gelingen ist das so eine Sache. Den Wahlzettel richtig ausfüllen, ist ihm am Sonntag zumindest misslungen.

Update, 26. September 2021, 20:31 Uhr: Zum ersten Mal in der Geschichte muss ein Kanzler mit einem Dreier-Bündnis regieren. Wer ist Koch? Wer ist Kellner? Für Scholz ist die Frage falsch. Er will „auf Augenhöhe“ mit potenziellen Partnern verhandeln.

Update, 26. September 2021, 20:25 Uhr: Bei dieser Bundestagswahl sind die Grünen und die FDP die Königsmacher. Von ihrer Entscheidung hängt ab, ob es eine Jamaika- oder Ampel-Koalition geben wird. Für die Grünen wird Kanzlerkandidatin Baerbock zusammen mit ihrem Co-Chef Robert Habeck, der seinen Wahlkreis verloren hat, in die Verhandlungen eintreten. FDP-Chef Lindner schlägt vor, dass die Liberalen und die Grünen erst einmal zusammen die Chancen für eine Zusammenarbeit ausloten sollten.

Wahl 2021: Bei der Elefantenrunde in ARD und ZDF werten die Spitzenkandidaten die Ergebnisse aus

Update, 26. September 2021, 20:23 Uhr: Vielleicht wäre die Union in einer besseren Situation, wenn Söder der Kanzlerkandidat gewesen wäre? Der bayerische Ministerpräsident wehrt sich. Er wolle mal seinen Respekt für Laschet zum Ausdruck bringen, sagt er. Leider sei im Wahlkampf mehr über Unsinniges wie persönliche Fehler geredet worden statt über Inhalte.

Update, 26. September 2021, 20:20 Uhr: So schnell will sich Laschet aber nicht geschlagen geben. Trotz hoher Verluste will er bei der Kanzlerfrage mitreden. Kanzler werde, wer im Bundestag eine Mehrheit zusammenbekomme. Soll heißen: Auch als Zweiter kann ich eine Koalition bilden. Scholz hin, Scholz her. „Dafür stehe ich bereit.“ Klare Ansage.

Update, 26. September 2021, 20:15:Uhr Scholz wird als wahrscheinlicher Wahlsieger begrüßt. Noch liegen keine abschließenden Ergebnisse vor. Doch über die Frage, wen er als Erstes anrufen wird, um eine Koalition zu bilden – davor drückt sich der SPD-Kanzlerkandidat mit einer klaren Antwort.

Update, 26. September 2021, 20:15 Uhr: Jetzt geht es los. Annalena Baerbock (Grüne), Armin Laschet (CDU), Olaf Scholz (SPD), Susanne Henning-Wellsow (Die Linke), Christian Lindner (FDP), CSU-Vorsitzender Markus Söder und Alice Weidel (AfD) diskutieren mit den Moderatoren Rainald Becker und Peter Frey.

Update, 26. September 2021, 20:09 Uhr: Wer darf das Land führen? Diese Frage wird die Elefantenrunde dominieren. Bei ARD und ZDF treffen sich jetzt gleich die Spitzenkandidaten der Parteien zur Berliner Runde. Wird es einen Fingerzeig auf die künftige Koalition geben? Die Debatte im Anschluss an die Tagesschau hat seit 1969 Tradition in Deutschland.

Wahl 2021: Robert Habeck will erste Gespräche von FDP und Grünen für das Ausloten der Koalitionsfrage

Update, 26. September 2021, 19:17 Uhr: Jetzt kommt das rote Gespenst: Saskia Esken. Die Parteichefin der SPD hatte wegen ihrer linken Ausrichtung stark polarisiert im Wahlkampf. Ein rot-rot-grünes Bündnis funktioniert rein rechnerisch nicht. Bei der Frage nach der Alternative zeigt sich Esken zurückhaltend. Man werde die Fragen am Momtag in Ruhe in den Parteigremien beraten, sagt sie.

Update, 26. September 2021, 19:17 Uhr: Neuer Querschuss aus München: Nach den bitteren Verlusten der Union bei der Bundestagswahl 2021 hat die CSU klargestellt, dass es das Ergebnis ohne Hilfe aus Bayern schlechter ausgefallen wäre. „Eines ist klar: Wir als CSU haben einen ziemlich substanziellen Beitrag auch zu dem Unionswahlergebnis geliefert“, sagte CSU-Generalsekretär Markus Blume.

Update, 26. September 2021, 19:17 Uhr: Kritischer Zwischenruf von Robert Habeck: Man habe mit dem Anspruch, eine Kanzlerin stellen zu wollen, hohe Erwartungen geweckt. Dieses Ziel habe man verfehlt, sagt der Co-Vorsitzende der Grünen. „Aber das Ergebnis ist, wie es ist“, sagt er. Nun müsse man sehen, wie man daraus eine Koalition formen könne. Habeck rät, dass die Grünen erst einmal mit der FDP sondieren sollten. Dann könne man gemeinsame Projekte identifizieren und auf dieser Grundlage entscheiden, ob eine Jamaika- oder eine Ampel-Koalition wahrscheinlicher seien.

Update, 26. September 2021, 19:17 Uhr: Laut Christian Lindner (FDP) wollen die Wählerinnen und Wähler eine „Regierungsbildung aus der Mitte heraus“, sagt der Parteichef der Liberalen. Für ihn ist das Signal klar: Die politischen Ränder wurden geschwächt.

Update, 26. September 2021, 19:11 Uhr: Stimmungsdämpfer für die SPD aus Bayern: „Die SPD hat schon oft mehrere Tage zu früh gejubelt“, streut Ministerpräsident Markus Söder (CSU) Salz in die Suppe der Genossen. Der CSU-Chef verweist auf die Stimmen der Birefwähler, die das Ergebnis noch zugunsten der Union kippen lassen könne.

Wahl 2021: Die Kanzlerkandidaten Annalena Baerbock, Armin Laschet und Olaf Scholz treten vor die Kamera

Update, 26. September 2021, 18:48 Uhr: Und Olaf Scholz? Der SPD-Kanzlerkandidat lässt sich im Willy-Brandt-Haus feiern. Vor drei Monaten hätte niemand geglaubt, dass er die Wahl gewinnen kann. Entsprechend groß ist der Jubel bei den Genossen. „Die Bürger wollen, dass der nächste Kanzler Olaf Scholz heißt.“ Die SPD werde sich in Zukunft für die versprochenen Themen starkmachen. Er sieht auf jeden Fall einen klaren Regierungsauftrag. Im ersten Regierungsjahr müssten vor allem die Klimafragen geklärt werden.

Update, 26. September 2021, 18:48 Uhr: Überraschung: Armin Laschet kommt mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (beide CDU) auf die Bühne. Die scheidende Regierungschefin bekommt Ovationen für ihre Arbeit in den vergangenen 16 Jahren. Mit dem neu erzielten Ergebnis könne man aber nicht zufrieden sein, sagt Laschet. Die kommende Bundesregierung bestehe aller Wahrscheinlichkeit aus drei Parteien. Und die Union habe einen Auftrag der Wählerinnen und Wähler. „Wir werden alles daran setzen, eine Regierung unter Führung der Union zu bilden.“ Deutschland brauche eine Zukunftskoalition.

Update, 26. September 2021, 18:48 Uhr: Jetzt kommt Annalena Baerbock. „Die Zahlen seien ganz, ganz wunderbar“, sagt die Kanzlerkandidatin der Grünen, die zusammen mit Robert Habeck auf die Bühne gegangen ist. Die Spitzenkandidatin räumt ein, dass man mehr hätte erreichen können. Leider hätten eigene Fehler das verhindert, gesteht Baerbock und bezieht sich dabei auf ihren geschönten Lebenslauf. Dieses Mal hätte es noch nicht gereicht, sagt sie. Aber die Grünen seien eine starke Kraft und man werde eine Klima-Regierung mitbilden, ruft Baerbock unter dem Applaus der Parteimitglieder. Warum ihre Kandidatur richtig war, lesen Sie hier in unserem Kommentar.

Update, 26. September 2021, 18:36 Uhr: Die Linke muss zittern. Dementsprechend zeigt sich Parteichefin Susanne Henning-Wellsow zerknirscht. Sicherlich werde man sich erneuern müssen, gesteht sie. Grundsätzlich habe man aber nicht auf falsche Themen gesetzt, sagt sie. Doch die Polarisierung auf die Kanzlerfrage habe es schwer gemacht, sich mit dem Ansatz der sozialen Sicherung durchsetzen zu können. Ob Rot-Rot-Grün für sie noch infrage komme, wird sie gefragt. Die Antwort: „Natürlich.“

Die frühere Fraktionschefin Sara Wagenknecht geht aber mit der eigenen Partei hart ins Gericht. Man habe sich zu sehr vom Kern der Partei entfernt und sei nicht mehr die Stimme der sozial Schwachen, kritisiert sie. Viel zu sehr hätte die aktuelle Parteiführung auf die Koalitionsfrage geschielt.

Update, 26. September 2021, 18:17 Uhr: Zwanzig Minuten nach Schließung der Wahllokale nimmt der Koalitionsstreit schon Fahrt auf. Während CDU, CSU und FDP ihren Machtanspruch untermauern, will auch die SPD nicht zurückziehen. So sieht auch Generalsekretär Lars Klingbeil* seine Partei als Wahlsieger: „Wir wussten immer, dass es ein enges Rennen wird. Wir wussten, das wird ein knapper Wahlkampf. Aber ganz klar: Die SPD hat den Regierungsauftrag. Wir wollen, dass Olaf Scholz Kanzler wird“, sagte er focus.de.

Wahl 2021: CDU, SPD, FDP, Grüne, Die Linke und die AfD mit ersten Stellungnahmen nach der Prognose

Update, 26. September 2021, 18:17 Uhr: Nur eine Partei darf bei Koalitionsverhandlungen nicht mitspielen: die AfD. Spitzenkandidatin Alice Weidel meint, dass man an der rechtspopulistischen Partei nicht mehr vorbeikomme. ARD-Moderator Ingo Zamperoni widerspricht. „Aber niemand will mit ihnen koalieren.“

Update, 26. September 2021, 18:17 Uhr: Und die CSU? Die will noch nicht aufgeben. Selbst bei einem zweiten Platz sieht CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt einen Regierungsauftrag für die Union.

Update, 26. September 2021, 18:13 Uhr: Bei der FDP will man erst einmal „richtig feiern“. Das sagt Bundesvize Wolfgang Kubicki. Er freue sich, dass die Liberalen zweimal hintereinander bei einer Bundestagswahl ein zweistelliges Ergebnis einfahren konnte. Dann wirbt er für ein Jamaika-Bündnis.

Update, 26. September 2021, 18:11 Uhr: Bei den Grünen zeigt man sich zufrieden. Man habe sich natürlich mehr vorgenommen mit einer eigenen Kanzlerkandidatin, sagt Fraktionschefin Kartrin Göring Eckhart. Aber man habe das historisch beste Ergebnis erzielt und könne in Berlin die Regierende Bürgermeisterin stellen. Das sollte doch der jungen Generation Hoffnung geben, so die Grüne.

Update, 26. September 2021, 18:10 Uhr: Dann kommt Hubertus Heil (SPD). Der Arbeitsminister spricht von einem „grandiosen Abend“ für die Sozialdemokraten. Er führt das vor allem darauf zurück, dass sich die SPD innerhalb von wenigen Wochen von Platz drei auf den ersten Platz in der Wählergunst nach vorne geschoben hat. Er ist zuversichtlich, dass die SPD stärkste Kraft wird.

Update, 26. September 2021, 18:08 Uhr: Paul Ziemiak, Generalsekretär der CDU, traut sich als Erster vor die Kameras. Er muss das historisch schlechteste Ergebnis für die Union erklären. „Ja, es sind bittere Verluste“, sagt er. Doch eine Niederlage will er noch nicht einräumen. Man habe es mit einem Kopf-an-Kopf-Rennen zu tun und es sei nach wie vor eine Jamaika-Koalition möglich. Man müsse den Abend erst einmal abwarten.

Update, 26. September 2021, 18:00 Uhr: Die erste Prognose ist da. SPD und CDU liegen mit 25 Prozent gleichauf. FDP und AfD liegen beide bei 11 Prozent, die Grünen schaffen es auf 15 Prozent. Die Linke kämpft mit der Fünf-Prozent-Hürde.

Update, 26. September 2021, 17:58 Uhr: Gleich schließen die Wahllokale. Mit Spannung werden die Prognosen erwartet. Im Vorfeld deutete sich ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen an. ARD-Moderator Jörg Schönenborn sagt, dass sich die Präsentation der Hochrechnungen und Ergebnisse deswegen lange hinziehen können.

Wahl 2021: Alle Reaktionen und Hintergründe rund um die Elefantenrunde bei der Bundestagswahl

Erstmeldung, 26. September 2021, 17:27 Uhr: Berlin – Der Gong-Schlag der Tagesschau war verhallt. Pünktlich um 20.15 Uhr eröffneten ARD und ZDF die „Berliner Runde“, auch Elefantenrunde genannt. Und Gerhard Schröder (SPD) fühlte sich wie im Boxring. Er polterte gleich drauf los: auf die Medien, auf die Moderatoren – und auf seine Herausforderin Angela Merkel (CDU). Ihre enormen Umfragewerte waren auf einen klitzekleinen Vorsprung von nur einem Prozentpunkt in sich zusammengeschmolzen. Deswegen fühlte sich der Noch-Bundeskanzler als Sieger der Bundestagswahl 2005. Merkel glaube ja wohl nicht, dass die SPD mit ihr irgendein Koalitionsgespräch führe, ätzte Schröder. „Da muss man die Kirche auch mal im Dorf lassen.“ Er bleibe Bundeskanzler. Und damit basta.

Termin zur Bundestagswahl 2021:26. September 2021
Kanzlerkandidaten:Olaf Scholz, Armin Laschet, Annalena Baerbock
Art der Wahl:geheim
Start der Elefantenrunde:20.15 in ARD und ZDF

Bundestagswahl 2021: Alle Reaktionen und Analysen aus TV und Fernsehen auch im Live-Ticker

Der Krawall-Auftritt von Schröder, den dessen Frau später als „suboptimal“ bezeichnete*, gehört zur deutschen Fernsehgeschichte. Der Ausgang ist freilich bekannt. Schröder verlor sein Amt und Angela Merkel wurde Bundeskanzlerin – volle 16 Jahre lang, so lange wie kaum ein anderer deutscher Regierungschef vor ihr.

Die Bundestagswahl 2021 ist gelaufen, jetzt beginnt die Diskussion um die Deutungshoheit in der TV-Elefantenrunde.

Am Sonntagabend steigt nun die Neuauflage des traditionellen TV-Formates. Zur Bundestagswahl 2021 ist Merkel bekanntlich nicht mehr angetreten. Im Kampf um ihre Nachfolge sind nun Olaf Scholz (SPD), Armin Laschet (CDU) und Annalena Baerbock (Grüne) angetreten. Zwei Stunden nach der Schließung der Wahllokale und nach der Veröffentlichung der ersten Prognosen und Hochrechnungen werden sie nun um die Deutungshoheit der Wahlergebnisse kämpfen.

Bundestagswahl 2021: Wer wird Kanzler? Kandidaten diskutieren in der Elefantenrunde bei ARD und ZDF

Wer ist Gewinner? Wer ist Verlierer? Welche Koalition kommt zustande? Und vor allem: Wer wird Bundeskanzler? Diese Fragen werden die drei Kanzlerkandidaten zusammen mit den Parteichefs Christian Lindner (FDP), Janine Wissler (Die Linke), Markus Söder (CSU) und Alice Weidel (AfD) in der Elefantenrunde 2021 diskutieren. Die Live-Sendung startet um 20.15 Uhr und wird zeitgleich in ARD und ZDF übertragen. Moderiert wird der 60-Minuten-Talk von Rainald Becker und Peter Frey. Daneben berichten auch die anderen Fernsehsender in einem umfassenden Programm:

Bundestagswahl live im TV – wo kann ich sie verfolgen?

Das Erste geht ab 17.15 Uhr mit Tina Hassel und Ingo Zamperoni mit „Bundestagswahl 2021″ auf Sendung. Nach der Tagesschau folgt dann ab 20.15 Uhr die „Berliner Runde“ (auch zeitgleich im ZDF) mit den Spitzenkandidaten der Parteien. Ab 21.30 Uhr folgt dann eine Sonderausgabe von „Anne Will“. Danach kommen die Tagesthemen. Das ZDF startet bereits um 17 Uhr. Die Elefantenrunde wird zusammen mit der ARD übertragen. Dazwischen gibt es immer wieder die „heute“-Nachrichten mit aktuellen Prognosen. Um 22.30 Uhr berichtet Maybrit Illner noch mit einem „Spezial“. Daneben senden auch die Privatsender RTL, n-tv und ProSieben ab 17.00 Uhr durchgehend bis in den Abend hinein. Nur bei Sat.1 hält man sich zurück. Hier wird zwischen 17.55 Uhr und 18.55 innerhalb von einer Stunde alles in Kürze abgehandelt.

Vor der Bundestagswahl war die Ausgangslage sehr unübersichtlich. Und auch nach Beendigung der Wahl werden die Ergebnisse viel Spielraum für Deutungen liefern. Nach letzten Wahlumfragen lieferten sich SPD und CDU ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, die Grünen lagen auf Platz drei und dahinter rangelten dann FDP, AfD und Linkspartei. Durch die prognostizierten Umfrageergebnisse erschienen zuletzt vier Koalitionsmodelle machbar: ein Jamaika- oder Ampel-Bündnis, Rot-Grün-Rot (R2G) oder die Neuauflage der Großen Koalition.

Bundestagswahl 2021: SPD, CDU, Grüne, FDP, AfD und Die Linke stellen sich in der Berliner Runde

Wer regiert mit wem? Das wird sicherlich die spannendste Frage des Abends und der kommenden Woche. Am Ende muss irgendeine Partei über ihren Schatten springen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Spitzenkandidaten dazu in der Elefantenrunde einen ersten Fingerzeig geben. Unser News-Ticker hält Sie darüber hinaus den ganzen Abend über alle Reaktionen und Hintergründe auf dem Laufenden.

Elefantenrunde: Krawall-Auftritt von Gerhard Schröder im Jahr 2005 gegen Angela Merkel

Übrigens: Auch 2005 war die Lage unübersichtlich. Zwei Stunden nach der Wahl waren mehrere Koalitionen möglich, und zwar: zwei Dreierbündnisse oder die Große Koalition. Geschichte wiederholt sich halt doch manchmal. Nur eine Machtoption war verschlossen: die Fortführung von Rot-Grün. Aus dieser Tatsache schöpfte Merkel ihren Mut. Einen Großteil der Sendung hatte sie die Krawall-Tirade von Schröder über sich ergehen lassen.

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Dann hielt sie ihm auf ihre mittlerweile bekannte Art entgegen: „Es kann sein, dass der Bundeskanzler heute Abend noch Schwierigkeiten hat, von der Tatsache erfasst zu sein, dass Rot-Grün abgewählt ist.“ Sie wolle Kanzlerin werden. Danach kam bis heute keine ARD-Tagesschau mehr ohne sie aus.

Wahl 2021: Alle News zur Bundestagswahl und zur Kommunalwahl in Niedersachsen

Am Sonntag, 26. September 2021 berichtet kreiszeitung.de mit einem Live-Ticker laufend aktuell von allen Ergebnissen der Bundestagswahl 2021, außerdem gibt es detaillierte Ergebnisse und gewählte Direktkandidaten aus Niedersachsen, Bremen und Hamburg. Spannend wird es auch bei der Stichwahl zur Kommunalwahl in Niedersachsen. Und hautnah bei der Wahl 2021 ist man beim etwas anderen Live-Ticker zur Bundestagswahl 2021 dabei, der die besten Reaktionen von Twitter einfängt. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Michael Kappeler/dpa

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