USA, Frankreich, Italien

Waffen für den Irak: Diese Länder liefern

Waffen Irak IS Kurden
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Seit Mittwoch ist es beschlossene Sache: Die Bundesregierung ist bereit, die Kurden im Nordirak mit Waffenlieferungen zu unterstützen. Das stellten Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) und Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) in Berlin klar. Doch welche Länder liefern überhaupt Waffen?
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Deutschland: Bis Mittwoch will die Bundesregierung die Lieferung prüfen. Im Gespräch sind Handwaffen und Panzerabwehrraketen wie die 40 Jahre alten "Milan"-Raketen (Bild). Damit könnten die Kurden gepanzerte Fahrzeuge in 300 bis 500 Metern Entfernung attackieren.
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USA: Laut US-Kongress haben die Amerikaner ihre Waffenlieferungen an den Irak seit Dezember 2013 verstärkt. Zunächst wurden danach 675 Hellfire-Raketen (Bild) geliefert. Ende Juli sollen Berichten zufolge 500 weitere zugesagt worden sein.
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Auch 30 Apache-Kampfpanzer und 36 F-16-Kampfjets (Bild) sollen geliefert werden. Mehrere Überwachungsdrohnen sind laut Kongress bereits dorthin verkauft worden.
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Frankreich: Als erstes EU-Land hatte Frankreich vor einer Woche sofortige Waffenlieferungen angekündigt. Über Art und Menge schweigt die Regierung in Paris allerdings. Nach Informationen des Enthüllungsblattes „Le Canard Enchainé“ (Mittwoch) stellt Frankreich vor allem schwere Maschinengewehre sowie Raketenwerfer mit einer Reichweite von bis zu vier Kilometern zur Verfügung.
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Großbritannien: Auch Großbritannien hat vergangene Woche erstmals Waffenlieferungen in Betracht gezogen. Wann die Entscheidung fällt, ist aber unklar. Premierminister David Cameron  (Bild) hat zunächst die Lieferung von Panzerwesten und Geräten zur Ortung und Entschärfung von Sprengstoff ins Auge gefasst. Bisher wurden nur Hilfsgüter wie Zelte, Solarlampen und Wasserkanister in den Irak gebracht.
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Italien: Rom hat am selben Tag wie Deutschland zu Waffenlieferungen in den Irak bereiterklärt. Der Export von Panzerabwehrraketen (Bild) und leichten automatischen Waffen mit dazugehöriger Munition sei bereits vorbereitet.
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Es handele sich weitgehend um Waffen, die beim italienischen Militär nicht gebraucht würden, aber funktionstüchtig seien, sagte Verteidigungsministerin Roberta Pinotti (Bild) am Mittwoch bei einer Anhörung im Parlament. Die Parlamentarier stimmten dem Rüstungsexport mit großer Mehrheit zu.

Berlin  - Die USA schicken schon lange Waffen für den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in den Irak. Jetzt wollen auch mehrere EU-Staaten die Kurden unterstützen. Diese Ländern liefern noch:

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