Täglich drei Attacken auf den Bund

Verfassungsschutz warnt vor Cyber-Angriffen

Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen
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Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen

Berlin - Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen hat eine bessere Zusammenarbeit der Behörden bei der Abwehr von elektronischen Angriffen aus dem Internet gefordert.

Im vergangenen Jahr habe es durchschnittlich jeden Tag drei Cyber-Attacken auf die Infrastruktur des Bundes gegeben, warnte er am Dienstag im Deutschlandradio Kultur.

Das 2011 gestartete Cyber-Abwehrzentrum verschiedener deutscher Sicherheitsbehörden müsse deshalb weiter mit Leben gefüllt werden. Eine neue zentrale Behörde für den Kampf gegen Cyber-Angriffe lehnte Maaßen jedoch ab. "Zunächst einmal müssen alle, die für diese Sicherheit im Cyber-Bereich zuständig sind, noch besser und intensiver zusammenarbeiten."

Angriffe seien nicht mehr nur von ausländischen Staaten zu befürchten, sondern auch von Extremisten, sagte Maaßen. Die Dimension dieser Bedrohung sei noch nicht richtig einzuschätzen. In Brüssel wollten am Dienstag die Verteidigungsminister der 28 Nato-Staaten über Gefahren durch elektronische Angriffe aus dem Internet beraten.

dpa

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