1. Startseite
  2. Politik

Kanye West will Trumps Vize bei US-Wahl 2024 sein

Erstellt:

Von: Nail Akkoyun

Kommentare


Rapper Kanye West besucht den damaligen US-Präsidenten Donald Trump im Weißen Haus. (Archivfoto)
Rapper Kanye West besucht den damaligen US-Präsidenten Donald Trump im Weißen Haus. (Archivfoto) © Ron Sachs/CNP/Imago

Rapper Kanye West bekundet Interesse am Vize-Posten, falls Donald Trump wieder Präsident werden sollte – Trump selbst fühlt sich „sehr geehrt.“

Palm Beach – Während Donald Trump seine offizielle Präsidentschaftskandidatur für die US-Wahl 2024 bereits bekannt gegeben hat, steht noch nicht fest, wer als sein Vize kandidieren wird. Seinem früheren Stellvertreter Mike Pence gegenüber ist Trump inzwischen feindselig eingestellt, ansonsten wäre auch ein gemeinsames Ticket mit Florida-Gouverneur Ron DeSantis möglich – zumindest, falls sich die zwei Alpha-Männchen zusammenraufen können.

Als möglichen „running mate“ bringt sich nun allerdings auch eine kontroverse Figur ins Spiel, die eigentlich nichts mit Politik am Hut hat: Rapper Kanye West. Seinen Angaben zufolge hat er Trump vor geraumer Zeit gebeten, sein „Kandidat“ für die Wahl in zwei Jahren sein zu dürfen. „Was glaubt ihr, wie [Trump] reagiert hat, als ich ihn gefragt habe, ob er 2024 mein ‚running mate‘ sein will?“, schrieb „Ye“, wie West inzwischen genannt werden will, auf Twitter. Das berichtet fr.de.

Kanye West schwärmt von Donald Trump: Ex-Präsident fühlt sich „sehr geehrt“

Sollte sich Donald Trump für einen anderen Vize-Kandidaten entscheiden, könnte sich aber auch Ye selbst als Präsidentschaftskandidat für die Republikaner positionieren – bereits vor zwei Jahren versuchte der Rapper, neues Staatsoberhaupt der USA zu werden. In einem Video, das am Sonntag (20. November) auf YouTube veröffentlicht wurde, trat West gemeinsam mit dem rechtsextremen Kommentator Milo Yiannopoulos auf, den er dabei als seinen „Wahlkampfleiter“ bezeichnete.

Trump sprang West Anfang des Monats zur Seite, nachdem der Musiker aufgrund antisemitischer Äußerungen in Kritik geraten war. Dem früheren US-Präsidenten zufolge wäre man mit West nicht so hart ins Gericht gegangen, wenn dieser zuvor nicht „gute Dinge über Trump“ gesagt hätte. „Er hat einige Aussagen gemacht, grobe Aussagen, über Juden, man hat sie gehört und man kennt sie gut, und sie sagen, dass das der Grund war, also fragt man sich, ob es dasselbe wäre, wenn er nicht all diese guten Dinge über Trump gesagt hätte, man weiß es einfach nicht“, sagte Trump in einem Interview mit dem rechtsextremen Radiomoderator Chris Stigall.

Weiter sagte Donald Trump, er fühle sich „sehr geehrt, weil er [Kanye West] all diese großartigen Dinge über mich bei Tucker Carlson gesagt hat.“ West hatte in der Vergangenheit mehrfach erklärt, stolzer Anhänger von Trump zu sein – ob das ausreicht, um tatsächlich Trumps „running mate“ zu werden, ist jedoch fraglich. (nak)

Auch interessant

Kommentare