Klimaaktivistin wendet sich an US-Präsident

„Chill!“ Greta Thunberg reagiert auf Trump-PK und rächt sich für Spott-Tweet

Zwischen Donald Trump und Greta Thunberg gibt es immer wieder Reibungspunkte. Nun reagiert die Schwedin auf einen wirren Post des Präsidenten zur US-Wahl 2020.

  • Die US-Wahl 2020 beschäftigt die Welt.
  • US-Präsident Donald Trump könnte sein Amt an Joe Biden verlieren.
  • Auch Klimaaktivistin Greta Thunberg verfolgt die Stimmauszählungen - und gibt dem Amtsinhaber einen speziellen Rat.

Washington - Die US-Wahl 2020* ist vorüber, doch die Stimmauszählungen laufen noch. US-Präsident Donald Trump* bangt um sein Amt, Konkurrent Joe Biden* liegt aktuell besser im Rennen als der Amtsinhaber.

Auf einer Pressekonferenz ließ Donald Trump mit wütenden Vorwürfen aufhorchen, ohne diese belegen zu können. TV-Sender reagierten und unterbrachen Trumps Live-Rede.

Greta Thunberg: Tweet zur US-Wahl 2020 - Spott für Präsident Donald Trump

Auch Greta Thunberg* verfolgt die aktuellen Entwicklungen in den USA. Nun hat die Klimaaktivistin* mit einem Tweet direkt an den möglicherweise scheidenden Präsidenten der Vereinigten Staaten gewandt - und dabei altbekannte Worte gewählt.

Nachdem Trump mit zahlreichen Posts auf Twitter einen angeblichen Wahlbetrug angeprangert hatte, ohne Beweise für seine Behauptungen zu erbringen, reagierte die junge Schwedin auf einen der Einträge. Das US-Staatsoberhaupt fordert in Großbuchstaben: „Stoppt die Stimmzählungen“.

Darauf repostete Thunberg: „So lächerlich. Donald muss an seinem Problem mit der Aggressionsbewältigung arbeiten, dann sich mit einem Freund einen guten alten Film anschauen! Chill Donald, Chill!“

Greta Thunberg: Twitter-Spott für Donald Trump - Schwedin zitiert dafür den US-Präsidenten

Und diese Wortwahl der Umweltschützerin kommt nicht von ungefähr. Sie benutzte ausschließlich Phrasen, mit denen der US-Präsident im Dezember 2019 die junge Klimakämpferin verspottete.

So hatte Trump die Ernennung Thunbergs zur „Person des Jahres“ Ende 2019 durch das Time Magazin einst spöttisch kommentiert. Diese drehte den Spieß nun um und zitierte ihren Widersacher nahezu eins zu eins - lediglich die Namen tauschte Thunberg aus.

Bislang hat Trump die Stichelei der jungen Schwedin unbeantwortet gelassen. Allerdings hat der sonst auf Twitter so aktive Noch-US-Präsident derzeit auch viele andere Baustellen zu bewältigen. (kh) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes

Rubriklistenbild: © Virginia Mayo/AP/dpa/picture alliance

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