Unions-Spitzen beraten über Flüchtlingskrise

CSU-Chef Horst Seehofer und Kanzlerin Angela Merkel haben in Sachen Flüchtlingspolitik große Differenze. Foto: Peter Kneffel/Archiv
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CSU-Chef Horst Seehofer und Kanzlerin Angela Merkel haben in Sachen Flüchtlingspolitik große Differenze. Foto: Peter Kneffel/Archiv

Berlin (dpa) - Angesichts offener Gegensätze zwischen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und CSU-Chef Horst Seehofer wollen die Spitzen der Union heute erneut über die Flüchtlingspolitik beraten.

Bei dem Treffen im Kanzleramt sollen auch der Fraktionsvorsitzende Volker Kauder (CDU), CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt, Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU) und Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) teilnehmen. Es wird erwartet, dass bei der Gelegenheit auch über andere Konfliktthemen in der schwarz-roten Koalition wie die Reform der Erbschaftssteuer gesprochen wird.

Merkel hat vor den EU-Gipfeln im März bereits klargemacht, dass sie an europäischen Lösungen zur Verringerung der Flüchtlingszahlen festhalten will. Die CSU verlangt dagegen unter anderem ein nationales Limit von 200 000 Flüchtlingen pro Jahr und ein schärferes Vorgehen an der deutsch-österreichischen Grenze.

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