Union und SPD offenabr einig

Frauenquote soll gesetzlich festlegt werden

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In der Diskussion um eine gesetzliche Frauenquote sind eine sogenannte Flexi-Quote, die Unternehmen einen Spielraum lässt, oder aber eine starre Regelung.

Berlin - Union und SPD haben sich in Fragen der Familien-und Frauenpolitik angenähert, zentrale Streitpunkte jedoch noch nicht beilegen können. Eine Fraunequote solle aber gesetzlich festgelegt werden.

Nach rund fünfstündigen Verhandlungen in der CDU-Zentrale verständigten sich die Unterhändler der Arbeitsgruppe Familie am Dienstagabend nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa zunächst darauf, eine Quote für Frauen in den Führungsetagen der Wirtschaft verbindlich gesetzlich festzulegen - die genaue Ausgestaltung ist allerdings noch offen. In der Diskussion sind eine sogenannte Flexi-Quote, die Unternehmen einen Spielraum lässt, oder aber eine starre Regelung.

Nach Angaben aus Verhandlungskreisen ist sich die Arbeitsgruppe ebenfalls einig, künftig ein Rückkehrrecht in die Vollzeit für Menschen zu schaffen, die ihre Arbeitszeit familienbedingt reduziert haben. Auch soll die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern geschlossen werden. Keine Einigung gab es bislang hingegen bei den zentralen Themen Betreuungsgeld und Kita-Ausbau sowie dem Kindergeld und dem Ehegattensplitting. Die AG Familie, Frauen und Gleichstellung trifft sich das nächste Mal am kommenden Montag.

dpa

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