Corona-Pandemie

Umfrage: 20 Prozent sind gegen Privilegien für Geimpfte und Genesene

Ein Schild „Hier gilt die 2G-Regel!“ hängt in einer Tür eines Cafes in der Göttinger Innenstadt.
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Die meisten Deutschen haben kein Problem mit der 2G-Regel, sind doch mehr als 62 Prozent der Bundesbürger durchgeimpft. Doche eine Minderheit von immerhin 20 Prozent hat für die Regel kein Verständnis. (Archivbild)

Oft heißt es: nur für Geimpfte und Genesene. Die meisten Deutschen haben damit kein Problem. Doch rund 20 Prozent findet das laut einer Umfrage nicht gut.

Hamburg – Priviliegien für Geimpfte und von Corona Genesene*: Ja oder Nein? Der Frage ist das Hamburger Opaschewski Institut für Zukunftsforschung (OIZ) nachgegangen und hat herausgefunden, dass die meisten Deutschen damit kein Problem hätten. Aber immerhin rund 20 Prozent der Befragten in der repräsentativen Umfrage des Hamburger Instituts finden es nicht gut, wenn immunisierte Menschen von Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen befreit werden und ihre alten Freiheiten in Restaurants und Hotels, Sport- und Kultureinrichtungen zurückerhalten*.

Virus:Coronavirus, Covid-19
Krankheitserreger:SARS-CoV-2
Vorkommen:weltweit
Erster bekannter Fall:1. Dezember 2019

Glaubt man der Umfrage, dann sind besonders Jüngere und Alleinstehende gegen die Besserstellung von Geimpften und Genesenen. Bei den 14- bis 24-Jährigen lehnten rund 25 Prozent eine Besserstellung ab, bei Singles im Alter von 25 bis 49 Jahren waren es sogar 28 Prozent. Bei Familien mit Kindern und bei Bewohnern von ländlichen Gebieten ist laut der Umfrage die Ablehnung mit 15 beziehungsweise 14 Prozent hingegen deutlich geringer.

20 Prozent gegen Privilegien für Geimpfte und Genesene: Ungeimpfte und Impfgegner werden sich wehren

Nach Ansicht des Zukunftsforschers Horst Opaschowski (80), Leiter und Gründer des Instituts, kann davon ausgegangen werden, dass sich viele Ungeimpfte und Impfgegner weiterhin gegen ihre Freiheitsbeschränkungen wehren werden. „Vielleicht verbergen sich hinter der stabilen 20-Prozent-Ablehnungsquote viele politisch Unzufriedene, die sich als Verlierer der Krise fühlen und Anlass zu sozialen Konflikten und Spannungen in der Gesellschaft geben“, vermutet Opaschowski.

„Das Ausgeschlossensein von der Teilnahme an Sport-, Kultur- und Eventveranstaltungen empfinden viele wie einen verordneten Hausarrest“, so der Zukunftsforscher. * kreiszeitung.de, merkur.de und 24hamburg.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

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