Ukrainische Soldaten und Rebellen stören OSZE-Luftaufklärung

Die OSZE-Beobachter in der Ukraine werden von Regierungstruppen und Rebellen gezielt daran gehindert, Lagebilder vom Konfliktgebiet aus der Luft anzufertigen. Drohnen würden "regelmäßig elektronischen Störsendern wie auch vereinzelt direktem Beschuss über dem Gebiet der Separatisten ausgesetzt". Foto: Alexander Ermochenko/Archiv
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Die OSZE-Beobachter in der Ukraine werden von Regierungstruppen und Rebellen gezielt daran gehindert, Lagebilder vom Konfliktgebiet aus der Luft anzufertigen. Drohnen würden «regelmäßig elektronischen Störsendern wie auch vereinzelt direktem Beschuss über dem Gebiet der Separatisten ausgesetzt». Foto: Alexander Ermochenko/Archiv

Berlin (dpa) - Die OSZE-Beobachter in der Ukraine werden einem Zeitungsbericht zufolge von Regierungstruppen und Rebellen gezielt daran gehindert, Lagebilder vom Konfliktgebiet aus der Luft anzufertigen.

Die von der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) eingesetzten Drohnen würden «regelmäßig elektronischen Störsendern wie auch vereinzelt direktem Beschuss über dem Gebiet der Separatisten ausgesetzt», zitiert die «Rheinischen Post» aus einer ihr vorliegenden Zwischenbilanz der Bundesregierung zur OSZE-Mission. Auch über dem von ukrainischen Truppen kontrollierten Gebiet sei es vereinzelt zu «funkelektronischen Angriffen» gekommen.

Das ukrainische Militär hat inzwischen nach eigenen Angaben alle Geschütze bis zu einem Kaliber von 100 Millimeter wie vereinbart von der Frontlinie abgezogen. Das teilte die Armeeführung in Kiew am Freitag mit. Die prorussischen Separatisten in der Unruheregion hatten ihren Abzug am vergangenen Mittwoch für beendet erklärt.

Allerdings stellt die OSZE immer wieder Verstöße beider Seiten fest. Mit dem Abzug von Kriegsgerät bis mindestens 15 Kilometer hinter die Front und der seit September weitgehend stabilen Feuerpause sollen die Voraussetzungen zur Beilegung des Konflikts geschaffen werden.

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